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http://www.free-minds.org/women.htm Die bei weitem missbrauchte und vernachlässigte Gruppe, die davon betroffen ist, wie Gottes Religion verzerrt wurde, sind die Frauen. Frauen haben uns geboren, genährt und geliebt. Sie sind unsere Mütter, Schwestern, Ehefrauen und Freundinnen... Und wie zahlt die heutige islamische Gesellschaft ihnen all das zurück, was sie uns gegeben haben? Die Gesellschaft schliesst die Frauen aus, indem sie ihnen sagt, dass die meisten Bewohner der Hölle Frauen seien; dass eine Frau unzureichend sei, was Verstand und Religion angeht; dass ihr Zeugnis nur die Hälfte dessen eines Mannes wert sei; dass sie geschlagen werden dürfe, wenn sie nicht gehorcht; dass sie eine sexuelle Sklavin sein und ihren Ehemann mit mehr als einer Frau teilen müsse, ob ihr dies gefällt oder nicht; dass eine Frau das Gebet eines Mannes genauso ungültig mache wie ein Maultier oder ein schwarzer Hund; und so weiter und so weiter... ¨Hier und jetzt werden wir die Lügen, die durch die Jahrhunderte erfunden wurden, blosstellen und zeigen, welcher Platz der Frau gemäss Dem Einen, Der sie und uns geschaffen hat, wirklich gebührt. Ist das Zeugnis von 2 Frauen = 1 Mann? Sagte Gott uns, dass das Zeugnis von 2 Frauen soviel wert ist wie das von 1 Mann? Oder haben wir die Wahrheit verdreht? Ist das Kopftuch Teil von Gottes Vollkommener Religion? Die Kleiderordnung der Frauen ist das Thema, das vom heutigen muslimischen Klerus am meisten diskutiert wird... Wo ist die Wahrheit, und wo sind die Lügen? Soll man Frauen gemäss dem Quran schlagen? Ein Mann hat die Befehlsgewalt, seine Frau zu schlagen, wenn sie störrisch oder ungehorsam ist. Hat Gott dies befohlen, wie der Klerus behauptet? Oder ging ihre Fantasie mit ihnen durch? Wieviele Frauen? Traditionalisten behaupten, dass ein Mann die Erlaubnis" von Gott hat, bis zu 4 Frauen zu ehelichen, um seinen einzigartigen Sexualtrieb zu befriedigen... Was hat Gott darüber zu sagen? Können Frauen während ihrer Menstruation beten? Dieses Argument wurde jahrhundertelang gegen die Frauen verwendet, um ihnen zu zeigen, dass sie in der Religion weniger gelten als Männer. Scheidung. Tradition und Kultur haben die Scheidung im Islam so einfach gemacht, dass man nur ein paar Worte sprechen muss. Aber wie einfach ist es gemäss dem Gesetz unseres Schöpfers?
http://www.free-minds.org/menstura.htm Steht die Menstruation im Konflikt mit den religiösen Pflichten der Frau? Von Haroon Khan (sooly at globalnet.co.uk) Gemäss muslimischen Gelehrten darf eine Frau ihre religiösen Pflichten nicht erfüllen, wenn sie menstruiert. Einer Frau wird verboten, ihr Salat" (Gebete, die verrichtet werden, um sich Gott zu nähern) zu verrichten, wenn sie gerade menstruiert. Noch schlimmer, man sagt den Frauen, dass sie auch nicht fasten dürfen, wenn sie menstruieren. Die Logik hinter diesem Verbot ist, dass sich Frauen in einem Zustand der Unreinheit befinden und also unrein sind, wenn sie menstruieren. Die Frage ist, wenn Gott allwissend ist und genau weiss, inwiefern sich Frauen körperlich von Männern unterscheiden, weshalb würde Er dann nicht nur Frauen verbieten, ihr Salat" zu verrichten, sondern auch zu fasten? Wir wollen zuerst einmal die Salat" betreffenden Verse betrachten, welche die Bedingungen aufzählen, unter denen wir Salat" verrichten dürfen. O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr euch zum Salat" begebt, so wascht euer Gesicht und eure Hände bis zu den Ellenbogen und streicht über euren Kopf und (wascht) eure Füsse bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr im Zustande der Unreinheit seid, so reinigt euch. Und wenn ihr krank seid oder euch auf einer Reise befindet oder einer von euch von der Notdurft zurückkommt oder wenn ihr Frauen (sexuell) berührt habt und kein Wasser findet, so sucht reinen Sand und reibt euch damit Gesicht und Hände ab (Tayammum). Gott will euch nicht mit Schwierigkeiten bedrängen, sondern Er will euch nur reinigen und Seine Gnade an euch erfüllen, auf dass ihr dankbar sein möget." (5:6) In obigem Vers hat Gott viele Dinge aufgezählt, die uns vor dem Salat" unrein machen. Und doch wird aus irgendeinem Grund eine Frau, die menstruiert, also ihre Periode hat, nicht erwähnt. Schauen wir einen anderen Vers an, der etwas genauer ist: O ihr, die ihr glaubt, nahet nicht dem Gebet (Salat), wenn ihr betrunken seid, bis ihr versteht, was ihr sprecht, noch im Zustande der Unreinheit - ausgenommen als Reisende unterwegs -, bis ihr den Gusl vorgenommen habt. Und wenn ihr krank seid oder euch auf einer Reise befindet oder einer von euch von der Notdurft zurückkommt oder wenn ihr die Frauen (sexuell) berührt habt und kein Wassser findet, dann sucht guten (reinen) Sand und reibt euch dann Gesicht und Hände ab (Tayammum). Wahrlich, Gott ist Allverzeihend, Allvergebend." (4:43) Dieser Vers sagt uns, dass wir kein Salat" verrichten sollen, wenn wir unrein sind, jedoch ist der Umstand der Menstruation kein Grund, der es einer Frau untersagt, Salat" zu verrichten. Ich glaube, es ist klar genug, dass nirgends im Quran den Frauen untersagt wird, Salat" zu verrichten, während sie menstruieren. Wir wollen nun die Verse untersuchen, die sich auf das Fasten beziehen. O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Gott) fürchten." (2:183) Der Monat Ramadhan ist es, in dem der Quran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also von euch in dem Monat zugegen ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten) - Gott will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen - damit ihr die Frist vollendet und Gott rühmt, dass Er euch geleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein." (2:185) Wie wir aus den obigen Abschnitten des Quran ersehen können, ist uns das Fasten vorgeschrieben, wie es für die vor uns vorgeschrieben war. Gott erwähnt auch Umstände, die unser Fasten verhindern können, wie etwa Krankheit oder Reisen, und sagt, dass wir diese Tage nachholen können, wenn wir nicht mehr krank oder auf Reisen sind, doch wird nicht erwähnt, dass die Menstruation verhindert, dass eine Frau fastet. Dies lässt uns fragen, ob die Menstruation überhaupt im Quran erwähnt wird. Es gibt einen Vers, der über die Menstruation spricht: Und sie befragen dich über die Menstruation. Sprich: Sie ist ein Leiden. So haltet euch von den Frauen während der Menstruation fern und kommt ihnen nicht nahe, bis sie rein sind; und wenn sie rein sind, dann geht zu ihnen, wie Gott es euch geboten hat. Wahrlich, Gott liebt diejenigen, die sich (Ihm) reuevoll zuwenden und die sich reinigen." (2:222) Der einzige Vers, der das Thema der Menstruation behandelt, gebietet Männern, sich ihren Frauen nicht sexuell zu nähern oder Geschlechtsverkehr mit ihnen zu haben, wenn sie menstruieren. Gottes Buch enthält alle Einzelheiten (vgl. Quran 18:109). Alles, was wir den Islam betreffend wissen müssen, ist im Quran enthalten. Wie wir klar erkennen können, hält Gott eine Frau nicht davon ab, ihre religiösen Pflichten zu erfüllen, nur weil sie menstruiert. Ich möchte mit einem Vers des Quran schliessen, den wir immer bedenken sollten. Sprich: Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn, wahrlich, das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen, auch wenn wir noch ein gleiches als Nachschub brächten." (18:109) http://www.free-minds.org/scarf.htm Die Kleiderordnung der Frauen im Islam Einführung: Gott, der Gnadenreichste, Allgnädigste, beharrt darauf, Seine Religion für Seine wahren Anhänger leicht, praktisch und freudevoll zu machen. Gott sagte uns auch, dass diejenigen, die Ihn oder Seine Bücher ablehnen, sich und denen, die sie lieben und die ihnen nachfolgen, das Leben schwer machen. Er rinnert uns im Quran daran, dass Er uns keine Last dadurch auferlegt, dass wir unsere Religion ausüben (siehe 22:78). Und eifert in Gottes Sache, wie dafür geeifert werden soll. Er hat euch erwählt und hat euch nichts auferlegt, was euch in der Religion bedrücken könnte, der Religion eures Vaters Abraham." (22:78) Gott legte in Seinem Buch, dem Quran, auch mehrere Regeln für Seine wahren Anhänger fest. Irgendeine Regel zu überschreiten oder nicht zu beachten, bedeutet Verlust, Irreführung, Elend und ewiges Leiden. Um ein Thema wie die Kleiderordnung für muslimische Frauen zu verstehen, müssen wir schnell einige dieser Regeln betrachten, die von unserem Schöpfer, dem Allmächtigen Gott erstellt wurden, Dem wir für unsere Taten verantwortlich sein werden. Jede Regel ist wichtig, und jede Regel wurde beabsichtigt. Der Quran ist ein vollständiges Buch. Siehe 6:19, 38,114, 115, 12:111 und 50:45. Wenn Gott sagt, dass Sein Buch vollständig ist, bedeutet das zu 100 %" - das aollten wir bedenken. Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen." (6:38) Und das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet worden. Keiner vermag Seine Worte zu ändern, und Er ist der Allhörende, der Allwissende." (6.115) Der Quran ist vollkommen: keine Fehler, keine Falschheit, kein Unsinn. Falschheit kann nicht an es herankommen, weder von vorn noch von hinten. Es ist eine Offenbarung von einem Allweisen, des Lobes Würdigen." (41:42) Die Entscheidung liegt einzig bei Gott. Er hat geboten, Ihn allein zu verehren. Das ist der richtige Glaube, jedoch die meisten Menschen wissen es nicht." (12:40, siehe auch 30:30, 30:43 und 98:5) Der Quran enthält alle Einzelheiten, und wenn Gott sagt, dass er alle Einzelheiten in Seinem Buch aufzählt, bedeutet das, wirklich jede Einzelheit. Gott macht keine halben Sachen. Soll ich denn einen anderen Richter suchen als Gott - und Er ist es, Der euch das Buch klar gemacht und herabgesandt hat?" Und jene, denen Wir das Buch gegeben haben, wissen, dass es von deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt wurde, deshalb solltest du nicht unter den Bestreitern sein." (6:114, siehe auch 7:52, 11:1, 41:3, 10:37 und 12:111) Gott braucht keine Ergänzung Seines Buches. Gott lehrt uns im Quran, dass Ihm die Worte nicht ausgehen und dass Er uns, wenn Er es gewollt hätte, hunderte, tausende oder Millionen von Büchern neben dem Quran gegeben haben könnte (siehe 18:109). Da der Quran vollständig, vollkommen ist und jede Einzelheit enthält, gab Gott uns keine weiteren Bücher. Gott nennt Sein Buch, den Quran, das beste Hadith. Er rief Seine wahren Anhänger auf, keine anderen Hadithe als Quelle dieser vollkommenen Religion anzuerkennen. Siehe 7:185, 31:6, 39:23, 45:6 und 77:50. Haben sie denn nicht das Reich der Himmel und der Erde betrachtet und alle Dinge, die Gott geschaffen hat, und (haben sie nicht bedacht,) dass sich ihre Lebensfrist vielleicht schon dem Ende nähert? An welches Hadith wollen sie wohl nach dieser Verkündigung glauben?" (7:185) Gott ruft Seine wahren Anhänger auf, sicherzustellen, dass sie nicht in die Falle der Götzendienerei laufen, indem sie den Worten der Gelehrten statt den Worten Gottes folgen (siehe 9:31). Gott nennt diejenigen, die verbieten, was Er nicht veboten hat, Agressoren, Lügner und Götzendiener. Götzendienerei ist die einzige unentschuldbare Sünde, sofern sie bis zum Tode andauert. Siehe 5:87, 9:37, 7:32, 6:119, 6:140 und 10:59. "O ihr, die ihr glaubt, erklärt die guten Dinge, die Gott euch erlaubt hat, nicht für verboten; doch übertretet auch nicht. Denn Gott liebt die Uebertreter nicht." (5:87) Sprich: Habt ihr das betrachtet, was Gott euch an Nahrung herabgesandt hat, woraus ihr aber (etwas) Verbotenes und Erlaubtes gemacht habt?" Sprich: Hat Gott euch (das) gestattet oder erdichtet ihr Lügen gegen Gott?" (10:59) Muhammad wird nur durch den Quran vertreten. Der Prophet Muhammad war der letzte der Propheten und ein Bote Gottes (33:40). Er war nicht der Bote Gottes aufgrund dessen, was er (Muhammad) war, sondern weil ihm der Quran (die Sendung) gegeebn wurde, um sie der Welt zu überbringen. Die Religion des Islam ist eine Religion von und über Gott, nicht über Muhammad, der von Gott mit der Ueberbringung der Sendung des Quran gesegnet wurde. Er hatte keine eigennützigen Interessen. Seine Aufgabe war es, der Welt das zu übergeben, was Gott ihm gegeben hatte, den Quran. Siehe 42:48, 13:40, 5:99-100, Muhammad kann nicht von sich aus Dinge verbieten oder erlauben. Als er dies versuchte, tadelte Gott ihn öfentlich, 66:1 erinnert uns daran, dass Gott der Einzige ist, der verbieten oder erlauben kann. Niemand kann Muhammad ein Verbot zuschreiben, das Gott ihm nicht im Quran gegeben hat. Jeder, der dies versucht, gibt zu, dass er/sie Gottes Worte und Gebote im Quran leugnet. 9. Die wahren Gläubigen wissen, dass Gott das, was Er sagt, wirklich so meint, und dass Er es auch so meint, wenn Er etwas nicht sagt. Alles, was uns im Quran gesagt wurde, wurde mit Absicht gesagt, und alles, was ausgelassen wurde, wurde mit Absicht ausgelassen. Gott vergisst nicht. Siehe 19:64. Wir sollen dieser Religion nichts hinzufügen, was Gott absichtlich ausgelassen hat, und dabei behaupten, es sei von Ihm oder von Seinem Gesandten. Sein Gesandter hat nur eine Sendung, den Quran. Gott sagte uns schon, dass Ihm die Worte nicht ausgehen (18:109). 10. Gott braucht uns nicht, um Sein Buch, den Quran, zu verbessern, aber wir brauchen Ihn in jedem Bereich unseres Lebens sehr. Diejenigen, die meinen, dass sie den Quran verbessern können, streben nur danach, ihre Götzen als Götter neben dem Einen und Einzigen Gott anerkennen zu lassen. Erfundene Hadithe versuhten, dem Islam (der Ergebung) das hinzuzufügen, was Gott gemäss den Ungläubigen im Quran zu sagen vergessen hatte. 11. Gott ruft Seine wahren Gläubigen auf, jede Information nachzuprüfen, die sie sehen, hören oder lesen, siehe 17:36. Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz - sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden." Also, prüfen wir nach. Drei Regeln für die Kleiderodnung von Frauen im Islam. Erste Regel: Das beste Gewand O Kinder Adams, Wir gaben euch Kleidung, um eure Scham zu bedecken und zum Schmuck; doch das Kleid der Frömmigkeit - das ist das beste. Dies ist eins der Zeichen Gottes, auf dass sie (dessen) eingedenk sein mögen." (7:26) Dies ist die Grundregel der Kleiderordnung im Quran. Dies ist die erste Regel der Kleiderordnung für Frauen im Islam (der Ergebung). Zweite Regel: Bedeckt eure Busen. Die zweite Regel kann in 24:31 gefunden werden. Hier befiehlt Gott den Frauen, ihre Busen zu bedecken, wann immer sie sich kleiden. Doch bevor wir 24:31 zitieren, wollen wir einige entscheidende Wörter betrachten, die immer im Zusammenhang mit diesem Thema erwähnt werden, vor allem Hijab" und Khimar". Das Wort Hijab" im Quran Hijab" ist der Ausdruck, den viel Musliminnen verwenden, um ihre Kopfbedeckung zu benennen, die manchmal auch das Gesicht mit Ausnahme der Augen bedeckt, manchmal sogar auch ein Auge. Das arabische Wort Hijab" wird mit Schleier" oder Yashmak" wiedergegeben. Andere Bedeutungen des Wortes Hijab" beinhalten Schirm, Bedeckung, Mantel, Vorhang, Drapierungen, Unterteilung, Aufteilung, Teilender. Können wir das Wort Hijab" im Quran finden? Das Wort Hijab" erscheint siebenmal im Quran, fünfmal als Hijab" und zweimal als Hijaban", an den Stellen 7:46, 33:53, 38:32, 41:5, 42:51, 17:45 und 19:17. Keines dieser Hijab"-Wörter wird im Quran so verwendet, wie die traditionellen Muslime heute die Kleiderordnung für die muslimische Frau als Hijab" bezeichnen. Gott weiss, dass die Muslime Generationen nach Muhammads Tod das Wort Hijab" verwenden würden, um eine Kleiderordnung zu erfinden, die Er niemals gebilligt hat. Gott verwendete das Wort Hijab" bereits vor ihnen, so wie Er auch das Wort Hadith" bereits vor ihnen verwendete. Hijab im Quran hat nichts mit der Kleiderordnung für muslimische Frauen zu tun. Geschichtlicher Hintergrund: Wenn auch viele Muslime eine islamische Kleiderordnung mit Hijab" bezeichnen, wissen sie doch nicht, dass Hijab als Kleiderordnung nichts mit dem Islam und nichts mit dem Quran zu tun hat. Tatsächlich ist Hijab" eine alte jüdische Tradition, die in die Hadith-Sammlungen gelangte, wie auch viele andere Erfindungen, die den Islam durch angebliche Hadith und Sunna verunreinigten. Diese hatten tatsächlich einen jüdischen Ursprung. Jeder, der sich mit den jüdischen Bräuchen oder den religiösen Schriften der Juden befasst, sieht, dass die Rabbiner und die religiösen Führer die jüdischen Frauen dazu anhielten, ihre Häupter zu bedecken. Religiöse Jüdinnen bedecken ihre Häupter immer noch die meiste Zeit, vor allem in den Synagogen, bei Hochzeiten und religiösen Feierlichkeiten. Christliche Frauen bedecken ihre Häupter bei vielen religiösen Anlässen, während die Nonnen ihr Häupter jederzeit bedecken. Der religiöse Brauch, das Haupt zu bedecken, wurde durch Traditionen begründet - Tausende von Jahren, bevor die muslimischen Gelehrten den Hijab als muslimische Kleiderordnung beanspruchten. Die traditionellen Araber aller Religionen, Juden, Christen und Muslime, trugen Hijab", nicht wegen des Islam, sondern wegen der Tradition. Bis zu diesem Moment bedecken die meisten Männer ihr Haupt, nicht wegen des Islam, sondern wegen der Tradition. Gott sei Dank wurde diese Tradition bisher nicht als islamische Kleiderordnung gewertet. Nordafrika ist für seinen Stamm (Tuareg) bekannt, in dem die Männer anstelle der Frauen Hijab" tragen. Hier kehrt die Tradition den Hijab um. Wenn das Tragen des Hijab eine Frau als fromme und gerechte Muslimin kennzeichnet, wäre Mutter Teresa die erste Frau, die man erwähnen müsste. Kurz gesagt, ist Hijab eine traditionelle Bekleidung und hat nichts mit Islam oder Religion zu tun. In manchen Gebieten der Welt tragen die Männer Hijab, in andern sind es die Frauen. Religion mit Tradition zu vermischen, ist eine Form der Götzendienerei, weil es ein Zeichen dafür ist, dass man Gott und Seine Sendung missachtet, wenn man nicht weiss (bzw. nicht herausfinden will), was Gott uns in Seinem Buch zu tun gebietet. Wenn die Tradition Gottes Gebot überlagert, wird die wahre Religion zweitrangig. Gott nimmt es niemals hin, an zweiter Stelle zu stehen, Gott muss immer der Erste sein, und es gibt neben Ihm keinen Zweiten... Das Wort Khimar" im Quran: Khimar" ist ein arabisches Wort, das wir im Quran im Vers 24.31 finden können. Während die erste Grundregel der Kleiderordnung für die muslimische Frau in 7:26 steht, finden wir die zweite Regel der Kleiderordnung für Frauen in 24:31. Manche Muslime führen den Vers 31 der Sura 24 als Beweis dafür an, dass er den Hijab, oder die Kopfbedeckung, enthält, indem sie auf das Wort khumurihinna" (von Khimar") verweisen; sie vergessen dabei jedoch, dass Gott das Wort Hijab" bereits an mehreren Stellen des Quran verwendet hat. Die von Gott Gesegneten können sehen, dass der Gebrauch des Wortes Khimar" in diesem Vers nicht für Hijab" oder für Kopfbedeckung steht. Diejenigen, die diesen Vers heranziehen, fügen üblicherweise (Kopfbedeckung) (Schleier)" nach dem Wort khumurihinna" hinzu, und dies meistens in Klammern, da es ihr Zusatz zum Vers ist, nicht Gottes Zusatz. Hier ist 24:31: Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden senken und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen - bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhne ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blösse der Frauen keien Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füsse nicht so (auf den Boden) stampfen, dass bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Gott zu, o ihr Gläubigen, auf dass ihr erfolgreich sein möget." (24:31) Khimar" ist ein arabisches Wort, das folgende Bedeutungen hat: eine Bedeckung, irgendeine Bedeckung, ein Vorhang ist ein Khimar, ein Kleid ist ein Khimar, ein Tischtuch, das eine Tischplatte bedeckt, ist ein Khimar, eine Decke kann als Khimar verwendet werden, usw... Das Wort Khamra", das im Arabischen für Betäubungsmittel gebraucht wird, hat die gleiche Wurzel wie Khimar, da beides etwas bedeckt: der Khimar bedeckt ein Ding (ein Fenster, einen Körper, einen Tisch usw.), während Khamra das Bewusstsein verdeckt. Die meisten Uebersetzer, die offensichtlich von Hadithen (Erfindungen) beeinflusst wurden, übersetzen das Wort mit Schleier" und verleiten damit die meisten Menschen, zu glauben, dass dieser Vers die Kopfbedeckung befürwortet. In 24:31 gebietet Gott den Frauen, ihre Bedeckung (Khimar, der aus einem Kleid, einem Mantel, einem Schal, einem Hemd, einer Bluse, einem Halstuch, einem Umschlagtuch usw. bestehen kann) zu gebrauchen, um ihren Busen damit zu bedecken, nicht ihren Kopf oder ihr Haar. Wenn Gott den Frauen befehlen wollte, ihren Kopf oder ihr Haar zu bedecken, hätte nichts Ihn davon abgehalten, dies zu tun. Gott gehen die Worte nicht aus. Gott vergisst nicht. Gott befahl den Frauen nicht, ihren Kopf oder ihr Haar zu bedecken. Er hat auf keinen Gelehrten gewartet, der Ihm die Worte zurechtsetzt. Das arabische Wort für Brust(kasten), gayb, ist im Vers 24:31, doch die arabischen Wörter für Kopf (raas) oder Haar (shaar) sind nicht in diesem Vers. Das Gebot in diesem Vers ist deutlich - bedeckt eure Brust oder euren Busen, doch deutlich ist auch die Erfindung der Gelehrten und der meisten Uebersetzer, die behaupten, dass es bedeckt euren Kopf oder euer Haar" heisse. Der letze Teil des Verses 24:31 wird übersetzt mit Und sie sollen ihre Füsse nicht so (auf den Boden) stampfen, dass bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen." Einzelne Teile des Körpers können durch die Kleidung, die man trägt, und nicht durch die Kopfbedeckung, verhüllt oder enthüllt werden. Beachten wir auch den Ausdruck in 24:31 und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen - bis auf das, was davon sichtbar sein darf". Dieser Ausdruck mag vielen vage erscheinen, da sie Gottes Gnade nicht begriffen haben. Gott verwendet wiederum diesesn sehr allgemeinen Ausdruck, um uns die Freiheit zu geben, über das, was davon sichtbar sein darf" anhand unserer eigenen Lebensumstände zu entscheiden. Es steht keinem Gelehrten oder irgendeiner Einzelperson zu, diesen Ausdruck zu definieren. Gott will es jeder Frau persönlich überlassen, und niemand kann ihr dies wegnehmen. Frauen, die sich an die erste Grundregel, d.h. Frömmigkeit, halten, werden kein Problem damit haben, die richtige Entscheidung, nur das Nötige zu enthüllen, zu treffen. Das Wort zinatuhunna" in diesem Vers bezieht sich auf die Körperglieder der Frau (Schönheit, Reize) und nicht auf Schmuck und Zierat, wie es manche Menschen interpretieren oder übersetzen. Am Ende des Verses gebietet Gott den Frauen, nicht mit ihren Füssen zu stampfen, um ihre zinatuhunna" zu zeigen. Man muss nicht mit den Füssen stampfen, um seinen Schmuck zu zeigen, aber die Art, wie man mit den Füssen auftritt, wenn man geht, kann gewisse Körperteile, die nicht weiter erklärt werden brauchen, enthüllen oder zum Wackeln bringen. Befehle von irgendjemandem neben Gott anzunehmen, bedeutet Götzendienerei. So ernsthaft ist die Angelegenheit von Hijab und Khimar. Frauen, die Hijab aus Tradition oder weil es ihnen aus persönlichen Gründen gefällt, tragen, begehen keine Sünde, solange sie wissen, dass dies kein Teil der perfekten Religion ist. Die, die es tragen, weil sie glauben, dass Gott es befohlen hat, begehen Götzendienerei, da nicht Gott, sondern die Gelehrten es befohlen haben. Diese Frauen haben für sich einen anderen Gott als Den Einen gefunden, der den vollständigen, perfekten und jede Einzelheit enthaltenden Quran offenbart hätte, um ihnen zu befehlen, ihren Kopf zu bedecken, damit sie Musliminnen sein zu können. Götzendienst ist die einzige unverzeihliche Sünde, wenn sie bis zum Tode andauert, 4:48. Dritte Regel der Kleiderordnung für Frauen: Die erste Regel der Kleiderordnung für Musliminnen ist in 7:26, die zweite in 24:31, und die dritte ist in 33:59. O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihe Gewänder länger machen. So ist es am besten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig." (33:59) Vers 33:59 bestimmt die andere Regel für die Kleiderordnung der Musliminnen zu Lebzeiten des Propheten. Obwohl sich dieser Vers nur an den Propheten wendet - was bedeutet, dass die Regel für die Zeit des Propheten galt, genau wie der Befehl in 49:2 -, trifft die Beschreibung den Geist des Islam und kann uns viel lehren. Wenn wir über diesen Vers nachdenken und darüber, wie Gott dem Propheten befahl, dass er seinen Frauen, seinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen gebieten sollte, ihre Gewänder länger zu machen, erkennen wir die grosse Weisheit des Allerweisesten, Gnadenreichsten. In diesem Vers sagt Gott absichtlich (und alle wahren Gläubigen wissen, dass alles absichtlich ist, was Gott sagt, tut oder tat) sage ihnen, ihre Gewänder zu verlängern", und sagt nicht, wie lang lang" ist. Gott hätte sagen können sag ihnen, dass sie ihre Gewänder bis zu den Knöcheln oder bis zur Wade oder bis zum Knie verlängern sollen, aber das tat Er nicht. Er tat es aus Gnade nicht, und nicht, weil er es vergessen hätte, da Gott nichts vergisst. Gott weiss, dass wir in unterschiedlichen Umgebungen wohnen und unterschiedliche Kulturen haben würden, und besteht darauf, dass die Einzelheiten dieser Kleiderordnung den Menschen der jeweiligen Gemeinschaft zum Ausarbeiten überlassen würden. Aus den obigen Versen ist deutlich, dass die Kleiderordnung der Musliminnen (der sich Gott Ergebenden) gemäss dem Quran aus Frömmigkeit und Sittsamkeit besteht. Gott weiss, dass diese Sittsamkeit in verschiedenen Gemeinschaften unterschiedlich ausgelegt werden würde, und deshalb hat er es uns offen gelassen, darüber für uns selbst zu unterscheiden. Entscheiden wir uns je nach der Frömmigkeit, was Sittsamkeit ist. Sittsamkeit einer Frau, die in New York City lebt, wird vielleicht von einer Frau, die im ägyptischen Kairo lebt, nicht akzeptiert. Die Sittsamkeit einer Frau aus Kairo wird vielleicht von einer Frau aus Saudi-Arabien nicht akzeptiert. Die Sittsamkeit einer Frau aus Jidda in Saudi-Arabien wird vielleicht nicht von einer Frau akzeptiert, die in einer Wüstenoase des gleichen Landes lebt. Dieser Unterschied darin, wie wir Sittsamkeit verstehen, ist Gott wohl bekannt, Er erschuf uns, und Er legt uns in dieser grossartigen Religion keine Lasten auf. Er überliess es uns, zu entscheiden, was Sittsamkeit ausmachen würde. Für jede Person, sei sie nun gelehrt oder nicht, bedeutet es, zuzugeben, dass sie oder er es besser weiss als Gott, wenn sie eine Grenze definiert und Schlussfolgerungen für Gott darüber zieht, was Sittsamkeit bedeutet. Gott hat es uns überlassen, und niemand besitzt die Autorität, dies zu begrenzen, es muss offen bleiben. Lockerung der Kleiderordnung Im Familienkreis legt Gott den Frauen keine Lasten auf, er erlaubte ihnen, die Kleiderordnung zu lockern. Wenn wir die Verse 33:35 und 24:60 betrachten, sehen wir, dass Gott nicht in Einzelheiten sagt, worin diese Lockerung besteht, da jede Situation unterschiedlich ist. Eine Frau mag ihre Kleiderordnung vor dem vierjährigen Sohn ihres Bruders lockern, aber vielleicht nicht so sehr vor ihrem sechzehnjährigen Sohn. Es ist kein Vergehen von ihnen, (sich) ihren Vätern (zu zeigen) oder ihren Söhnen oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder den Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen. Und fürchtet Gott; wahrlich, Gott ist Zeuge aller Dinge." (33:55) Kleiderordnung für die Moscheen (Masjid): O Kinder Adams, habt eine gepflegte Erscheinung an jeder Gebetsstätte, und esst und trinkt, doch überschreitet (dabei) das Mass nicht; wahrlich, Er liebt nicht diejenigen, die nicht masshalten." (7:31) Mühsal in dieser Religon: Gott, der Gnadenreichste, Barmherzigste, entschied, dass jene, die Sein vollkommenes Buch ablehnen und nach anderen Quellen der Leitung suchen würden, durch ihre Entscheidung in diesem Leben und im Jenseits leiden würden. Gott legte den Gläubigen niemals Lasten auf, doch die Gelehrten taten es, sie ersannen, Gott herausfordernd, ihre eigenen Gesetze, um alles zu regeln - von der Seite des Bettes, auf der man schläft, bis dazu, mit welchem Fuss man das Haus betreten, was man mit einer Fliege in der Suppe tun und was man sagen sollte, wenn man mit dem Ehepartner Geschlechtsverkehr hat. Diejenigen, die an Gott glauben und die auch daran glauben, dass Sein Buch vollständig und vollkommen ist und alle Einzelheiten enthält, werden es mit allem leicht haben, so wie Gott es versprach (siehe 10:62-64, 16:97), während diejenigen, die Gott nicht glauben konnten und andere Quellen neben dem Quran aufsuchten, alle Mühsal in diesem Leben und im Jenseits haben werden. Im Jenseits werden sie sich bei Gott beklagen wir waren keine Götzenanbeter", aber Gott weiss es am besten, Er weiss, dass sie es waren (siehe 6:22-24). Und am Tage, an dem Wir sie alle versammeln werden, werden Wir zu denen, die Götzen anbeten, sprechen: Wo sind nun eure Götter, die ihr wähntet?" Dann werden sie keine andere Ausrede haben als zu sagen: Bei Gott, unserem Herrn, wir waren keine Götzendiener." Schau, wie sie sich selbst belügen und das, was sie sich ausdachten, sie im Stich lässt." (6:22-24) Schlussfolgerung: Gott, der Barmherzige, gab uns drei Grundregeln für die Kleiderordnung der Frau im Islam (Ergebung in Gott), 1. Das beste Gewand ist das Gewand der Frömmigkeit. 2. Wann immer Du Dich ankleidest, bedecke Deinen Brustkorb (Busen). 3. Mache Dein Gewand länger. Wenn auch diese drei Grundregeln denen, die Gott nicht vertrauen, ungenügend scheinen mögen, so wissen doch die wahren Gläubigen, dass Gott genug ist. Gott hätte uns mehr Einzelheiten geben können, bis zu Schemata, Schnittmustern und Farbrichtlinien, doch Er, der Barmherzige, will uns nur diese Grundregeln geben und uns den Rest überlassen. Mit diesen drei Grundregeeln ist sich jede Frau ihrer Lebensumstände bewusster und kann ihre Kleidung ihrer Situation anpassen. Jeder Zusatz zu diesen Grundregeln des Quran ist ein Versuch, Gott zu korrigieren oder Seine barmherzige Absicht zu verbessern. Wir sind nur dazu verpflichtet, Gottes Gesetze zu befolgen. Erneruerungen und Erfindungen, die der Kleiderordnung der Frauen Tausende von Regeln hinzufügten, sind nichts als Götzendienerei und sollten abgelehnt werden. Bleiben wir bei Gott, dorthin gehen die Gewinner. Möge Gott uns mit Seiner Gnade und seiner Führung segnen.
http://www.free-minds.org/2to1.htm Ist das Zeugnis von 2 Frauen = 1 Mann? Glaubt man heutigen muslimischen Gelehrten und Führern, so sind Frauen nicht dazu geeignet, zu regieren oder irgendein bedeutendes Amt innezuhaben, weil Gott gezeigt hat, dass sie im Vergleich zu Männern unzulänglich sind. Die muslimischen Gelehrten sagen uns, dass Gott im Quran das Zeugnis eines Mannes dem zweier Frauen gleichgesetzt hat, weil Frauen vergesslich sind und von ihren Emotionen beherrscht werden. Jeder gesunde und rationale Mensch, der mit Frauen zusammen studiert oder gearbeitet hat, wird wissen, dass sie genauso klug, wenn nicht noch klüger, wie die Mehrzahl ihrer männlichen Gegenstücke sind. Auch muss ich erst noch dieser erdichtetne Frau begegnen, die vergesslich ist, oder deren Gedächtnis schwächer als das eines Mannes ist (wir wünschen uns alle manchmal, dass dies so wäre). Wir wollen den Vers untersuchen, aus dem all diese unausgeglichenen, sexistischen Schlussfolgerungen abgeleitet werden: O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr eine Anleihe gewährt oder aufnehmt zu einer festgesetzten Frist, dann schreibt es nieder. Und ein Schreiber solles in eurem beisein getreulich niederschreiben. Und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, so wie Gott es gelehrt hat. So schreibe er also, und der Schuldner soll es diktieren und Gott, seinen Herrn, fürchten und nichts davon weglassen. Und wennd er Schuldner schwachsinnig oder schwach ist oder unfähig, selbst zu diktieren, dann soll sein Sachwalter getreulich für ihn diktieren. Und lasst zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann (sollen es bezeugen) ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden irrt (tudhil), die andere von ihnen sie daran erinnert." (2:282) Obwohl der Vers, in dem die Frage der Zeugenschaft angesprochen ist, recht lang ist, meine ich, dass der oben gezeigte Teil genügt, um den Lesern das Gesamtbild zu vermitteln. Der Vers sagt folgende Punkte aus: Wenn es eine Transaktion gibt, die eine Schuld zwischen zwei oder mehr Parteien betrifft und deren Rückzahlung zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet, muss sie dokumentiert werden. Die Dokumentierung einer solchen Transaktion geschieht mittels eines offiziellen Buchführers oder einer Einrichtung. Derjenige, der die Schuld geliehen hat, ist der, welcher dem Buchführenden die Einzelheiten der Transaktion angibt, da er seine Unterschrift unter das Dokument setzt. Wenn der Schuldnehmer aus irgendeinem Grund nicht fähig ist, die Informationen anzugeben, dann übernimmt sein/ihr Vormund diese verantwortung. Im Falle, dass ein Vormund die Informationen angibt, und nur dann, werden zwei Zeugen benötigt. Es ist wünschenswert, dass die beiden Zeugen männlich sind, aber wenn dies nicht möglich ist, sind ein Mann und zwei Frauen ausreichend. Zum Zeitpunkt der Zeugenaussage werden nur zwei Zeugen benötigt, wenn eine der Frauen verhindert ist, muss die andere deren Platz einnehmen. Die Frage, die wir uns alle stellen sollten, ist: Was könnte eine der Frauen daran hindern, sich zur Zeugenausssage einzufinden?" Die Antwort ist offensichtlich: der Hauptunterschied zwischen Männern und Frauen ist ihr Körperbau. Frauen gebären, Männer nicht; Frauen müssen sich nach einer Geburt längere Zeit ausruhen, Männer nicht; Frauen müssen ihre Kinder stillen, Männer nicht; Frauen haben ihren Monatszyklus, der ihre körperlichen Aktivitäten vielleicht etwas beeinträchtigt, Männer nicht. Diese Unterschiede existieren als körperliche Gegebenheiten und haben nichts mit Intelligenz oder Willenskraft zu tun. Aus dem Quran geht klar hervor, dass Gott die Anwesenheit von zwei Zeugen fordert (dies wird aus der Wortanordnung im Vers klar). Gott, Der alles weiss und alles erschaffen hat, weiss, dass es unpraktisch ist, einen Mann und eine Frau als zeugen zu haben, da die Frau an dem Tag, da ihre Anwesenheit vonnöten ist, nicht dazu fähig sein kann, während es dem Mann nicht so ergeht, und da Gott zwei Zeugen fordert, wird die Chance, dass beide zugegen sind, viel grösser, wenn zwei Frauen und ein Mann ausgewählt werden, sodass es zum Zeitpunkt des Erscheinens drei Menschen zur Auswahl gibt (zur Beachtung: hätte Gott gemeint, dass die Aussage eines Mannes soviel wert ist wie die zweier Frauen, dann hätte er den Vers weitergeführt und gesagt: Wenn zwei Frauen und ein Mann nicht zur Verfügung stehen, dann sollt ihr vier Frauen auswählen). Dieser kostbare Quran spricht von nichts als Gerechtigkeit und Gleichheit sowohl für Männer als für Frauen, und doch sind es die schlechten Wünsche derer, die die Religion entstellt haben, um sie in ein Buch zu verwandeln, das ihren eigenen Zwecken und Wünschen dient. Möge Gott unser Wissen vermehren und uns Weisheit geben.
http://www.free-minds.org/beating.htm Soll man Frauen gemäss dem Quran schlagen? In einigen Teilen des Mittleren Ostens und in anderen Gegenden der muslimischen Welt darf eine Frau von ihrem Ehemann oder von männlichen Verwandten schwer gezüchtigt werden, dies für so lächerliche Vergehen" wie dass das Abendessen nicht rechtzeitig fertig war. Für manche männlichen Muslime ist es etwas ganz normales, ihre Frauen zu schlagen, wann immer sie glauben, dass dies verdient sei, und sie können sicher sein, dass alle islamischen Gelehrten zu ihrer Verteidigung hinter ihnen stehen werden. Obwohl dies seltsam klingen mag, haben die muslimischen Gelehrten den Menschen gesagt, dass Gott in Seinem heiligen Buch befohlen habe, dass Frauen geschlagen werden dürfen, sofern ihr männliches Gegenstück nicht mit ihnen zufrieden ist. Dies ist bei weitem die unangenehmste Frage, die man einem Muslim oder einer Muslimin mit der Bitte um Erklärung stellen kann. Der Vers, von dem Muslime glauben, dass er grünes Licht zum Schlagen von Frauen gibt, lautet folgendermassen: Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Gott die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Gottes Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit (nushuz) ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie (idribuhun)! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Gott ist Erhaben und Gross. (4:34) Da wir uns alle Gottes Eigenschaften bewusst sind, die in Fairness, Gleichheit, Liebe, Gnade und Gerechtigkeit bestehen (wie im Quran gesagt wird), macht es keinen Sinn, dass ein Buch, das Ordnung ins Chaos und Licht in die Dunkelheit gebracht hat, den Menschen gebieten würde, in ihr barbarisches Verhalten zurückzufallen und Gewalt anzuwenden. Vor allem, da Gott in Seinem Buch sagt: Und wenn sie eine Schandtat begehen, sagen sie: Wir fanden unsere Väter dabei, und Gott hat sie uns befohlen." Sprich: Wahrlich, Gott befiehlt keine Schandtaten. Wollt ihr denn von Gott reden, was ihr nicht wisst?" (7:28) Es ist schon sehr seltsam, in einem 1400 Jahre alten Buch zu lesen, welche Behauptungen die Ungläubigen machen würden, um ihre schlechten Taten zu rechtfertigen. Liest man den obigen Vers, ist es offensichtlich, dass Gott klare Schritte bestimmt hat, die ein Ehemann unternehmen soll, wenn er mit ihren Taten unzufrieden ist. Wenn es - wie der Vers aussagt - das Ziel ist, eine eheliche Situation zu regeln und den Konflikt zu lösen, dann wird das Schlagen der Ehefrau die Situation nur noch verschlimmern und jegliches Problem, das existierte, nur zehnmal so gross werden lassen. Das arabische Wort idrib wird von den Gelehrten in diesem bestimmten Vers mit schlagen" übersetzt, um ihre Sache zu unterstützen. Obwohl schlagen" eine korrekte Uebersetzung von idrib ist, gibt es noch fünf andere Bedeutungen desselben Wortes, die im Quran verwendet werden: Siehst du nicht, wie Gott das Gleichnis eines guten Wortes prägt (darab)? Es ist wie ein guter Baum..." (14:24) O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auszieht (darabtum) auf dem Weg Gottes..." (4:94) Sodann versiegelten (darabna) Wir in der Höhle ihre Ohren für eine Anzahl von Jahren." (18:11) ...und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen (yadribna) (...) sollen..." (24:31) Und sie sollen ihre Füsse nicht so stampfen (yadribna)..." (24:31) Was aber, wenn die Engel sie abberufen und sie ins Gesicht und auf den Rücken schlagen (yadribun)?" (47:27) Wenn uns in einer Situation wie der obigen mehr als eine Bedeutung für ein Wort haben, müssen wir Gottes Anweisungen folgen, die uns bereits erklärt wurden: Es sind jene, die auf das Wort hören und dem besten von ihm folgen. Sie sind es, denen Gott den Weg gewiesen hat, und sie sind es, die Verstand besitzen." (39:18) Wenn wir die beste Bedeutung der obigen Verse auswählen, in Einklang mit den Eigenschaften, die Gott besitzt, und in Einklang mit der Absicht des fraglichen Verses (eheliche Harmonie), dann macht es mehr Sinn und ist effizienter, die zweite Bedeutung von idrib zu verwenden, die wegfahren" oder trennen" ist. Wenn ein Mann ein Problem mit seiner Ehefrau hat, das sie auch nach einem Gespräch nicht lösen können und auch nicht, nachdem sie in getrennten Betten geschlafen haben... dann ist eine Trennung die friedlichste Lösung, um an diesem Punkt eine Zeit zum Abkühlen und Neu-Untersuchen zu schaffen. Diese Bedeutung von idrib wird im nächsten Vers bestätigt: Und wenn ihr einen Bruch zwischen beiden befürchtet, dann sendet einen Schiedsrichter von seiner Familie und einen Schiedsrichter von ihrer Familie. Wollen sie sich aussöhnen, so wird Gott Frieden zwischen ihnen stiften. Wahrlich, Gott ist Allwissend, Allkundig." (4:35) Eine weitere Bestätigung findet sich in: Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen; denn Versöhnung ist gut..." (4:128) Also sind die Schritte im Quran folgende: Darüber sprechen. Dies ist offensichtlich die einfachste und gesündeste Art, da sie den Kommunikationskanal zwischen beiden Seiten öffnet. Vermeiden, dasselbe Bett zu teilen. Dies ist die zweite Vorgehensweise, die man einem mann empfiehlt, wenn beide unfähig sind, ihre Streitigkeit beizulegen. Sich trennen. Die dritte und letzte Vorgehensweise wird als Abkühlperiode" angesehen und soll jeder Seite dabei helfen, die Situation zu überdenken und genau zu untersuchen.
http://www.free-minds.org/polygamy.htm Wieviele Frauen? Von Bruder Yaseen (e-mail:yaseenz at hotmail.com) In diesem Artikel möchte ich einige Quranverse betrachten, die sich auf Heirat und Mehrehe beziehen, und dies unabhängig von traditionellen Ansichten und den männlich beherrschten Nebenbedeutungen, die jahrhundertelang in die sogenannte muslimische Welt eingesickert sind. Auch bekannte englische und deutsche Uebersetzungen des Quran waren sehr enttäuschend, was die Interpretationen betrifft, die entscheidenden Quranversen gegeben wurden, vor allem jenen, die sich auf die Rechte der Frauen und der Waisen in der Gesellschaft beziehen. Die Prinzipien meiner Analyse dieser Verse sind: Linguistik, Uebereinstimmung im Gebrauch bestimmter Wörter und Ausdrücke durch den Quran hin, Logik und gesunder Menschenverstand, der behandelte Gegenstand und die angesprochene Zuhörerschaft. Wir müssen immer die beste Bedeutung von Gottes Wort heraussuchen und es soweit wie möglich vermeiden, den Versen unsere eigenen Interpretationen von Wörtern und Bedeutungen hinzuzufügen, die dort nicht stehen. Man muss zugeben, das jede Lesung" des Quran einzigartig ist und dass es unmöglich und auch unpraktisch für einen Leser des Quran ist, sein eigenes Verständnis und seine eigene Interpretation vollkommen zu unterdrücken. Ich möchte die Verse 3 und 4 der Sure 4 des Quran(An-Nisa - die Frauen) in Einzelheiten erläutern, da diese die meistverwendeten Verse sind, mit denen die Praxis der Polygamie gerechtfertigt wird. Als ich erwog, Vers 4:3 unter einem anderen Aspekt darzustellen, forderte ich lediglich meinen eigenen Glauben heraus. Ich hatte keine Ahnung, dass die neue Bedeutung, die ich finden würde, wie ein Handschuh passen würde. Ich lade alle Brüder und Schwestern dazu ein, das gleiche zu tun. Gott erklärt das Buch. Heiratsregln im Quran: Der ganze Quran ist beständig, logisch, und er enthält keine Widersprüche: Sie machen sich keine Gedanken über den Quran. Wäre er von einem anderen als von Gott, so würden sie darin gewiss viel Widerspruch finden." (4:82) Aus dem Quran heraus können wir nachweisen, dass es bei der Heirat nur zwei einfache Regeln gibt, die die Vielehe unmöglich machen, wenn wir nicht hinnehmen wollen, dass es im Quran Widersprüche gibt. Regel 1, Vers 24:32: die Ledigen verheiraten Und verheiratet diejenigen von euch, die ledig sind, und die guten unter euren Sklaven, männliche wie weibliche. Wenn sie arm sind, so wird Gott sie aus Seiner Fülle reich machen; denn Gott ist Allumfasend, Allwissend." Der Quran ist ein textuell konsistentes und logisches Buch. Wir wollen den obigen Vers unter dem logischen" Aspekt betrachten: Verheiratet diejenigen von euch, die ledig sind..:" In diesem Vers gebietet uns Gott, die Ledigen innerhalb der Gesellschaft (Männer, Frauen, Witwen oder Singles) zu verheiraten. Die Ledigen zu verheiraten bedeutet genau das, was gesagt wird. An wen verheiraten wir die Ledigen? Wenn wir sie an andere verheiratete" Menschen verheiraten, verheiraten wir die Ledigen" und genauso die Verheirateten", und dies schafft einen Widerspruch. Deshalb können wir die Ledigen" nur an andere Ledige", Männer oder Frauen, verheiraten. Wenn einmal einer dieser Männer oder Frauen verheiratet ist, kann er/sie nicht mehr in diesen Vers eingeschlossen werden. Logischerweise muss also ein Mann zwei, drei oder vier Frauen zur gleichen Zeit heiraten, um eine Mehrehe zu führen. Dies erscheint weder möglich noch akzeptabel. Regel 1: Gott befiehlt uns, in der Gesellschaft nur die Ledigen zu verheiraten. Regel 2: Vers 4:20: eine Gattin gegen eine andere eintauschen Und wenn ihr eine Gattin gegen eine andere eintauschen wollt und ihr habt der einen ein Talent (als Brautgabe) gegeben, so nehmt nichts von ihm fort. Wollt ihr es etwa in Verleumdung und offenbarer Sünde fortnehmen?" Eine Gattin gegen eine andere einzutauschen, bedeutet, dass es die Vorbedingung einer Scheidung gibt, bevor eine andere Heirat stattfindet. Dies begründet die zweite Regel: Regel 2: Eine Scheidung muss stattfinden, bevor ein Mann eine andere Frau heiraten kann. Diese Regel macht es noch schwieriger, mit dem Quran Vielehe zu praktizieren. In der Tat sind diese beiden die Klauseln des bindenden Heiratsvertrages (des festen Bundes mithaaqan ghaleetan"), der in Vers 4:21 erwähnt wird. Und wie könntet ihr es fortnehmen, wo ihr einander bereits beiwohntet, und sie mit euch einen festen Bund schlossen?" Es ist wichtig zu bemerken, dass der gleiche Ausdruck mithaaqan ghaleetan" im Quran ebenfalls gebraucht wird, um das zu beschreiben, was Gott von den Propheten annahm: einen festen, gewaltigen Bund mithaaqan ghaleetan". Und dann gingen wir Wir mit den Propheten den Bund ein und mit dir und mit Noah und Abraham und Moses und mit Jesus, dem Sohn der Maria. Und Wir gingen mit ihnen einen gewaltigen Bund ein." (33:7) Wenn ein verheirateter Muslim" eine zweite Frau heiratet, hätte er die quranische Regel 1 gebrochen, da er bereits verheiratet ist, und er hätte auch Regel 2 gebrochen, da er nicht eine Ehefrau gegen die andere eintauschte (erst Scheidung, dann Heirat). Sura 4 und Vielehe-Verse": Betrachten wir die ersten sechs Verse der Sura 4, vor allem Vers 4.3 und 4:4, genauer, und stellen wir fest: Wer sind die Parteien bei der Heirat? Wie sind die Bedingungen? Und wurden irgendwelche bisher erstellten Regeln gebrochen? Sura 4: Die Frauen (An-Nisa), Lautschrift: Bismi Allahi alrrahmani alrraheemi 1.Ya ayyuha alnnasu ittaqoo rabbakumu allathee khalaqakum min nafsin wahidatin wakhalaqa minha zawjaha wabaththa minhuma rijalan katheeran wanisaan waittaqoo Allaha allathee tasaaloona bihi waal-arhama inna Allaha kana AAalaykum raqeeban 2.Waatoo alyatama amwalahum wala tatabaddaloo alkhabeetha bialttayyibi wala ta/kuloo amwalahum ila amwalikum innahu kana hooban kabeeran 3.Wa-in khiftum alla tuqsitoo fee alyatama fainkihoo ma taba lakum mina alnnisa-i mathna wathulatha warubaAAa fa-in khiftum alla taAAdiloo fawahidatan aw ma malakat aymanukum thalika adna alla taAAooloo 4.Waatoo alnnisaa saduqatihinna nihlatan fa-in tibna lakum AAan shay-in minhu nafsan fakuloohu hanee-an maree-an 5.Wala tu/too alssufahaa amwalakumu allatee jaAAala Allahu lakum qiyaman waorzuqoohum feeha waoksoohum waqooloo lahum qawlan maAAroofan 6.Waibtaloo alyatama hatta itha balaghoo alnnikaha fa-in anastum minhum rushdan faidfaAAoo ilayhim amwalahum wala ta/kulooha israfan wabidaran an yakbaroo waman kana ghaniyyan falyastaAAfif waman kana faqeeran falya/kul bialmaAAroofi fa-itha dafaAAtum ilayhim amwalahum faashhidoo AAalayhim wakafa biAllahi haseeban. Uebersetzung von Abu-r-Rida Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul: O ihr Menschen, fürchtet Euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen; und aus ihm erschuf Er seine Gattin, und aus den beiden liess Er viele Männer und Frauen entstehen. Und fürchtet Gott, in Dessen Namen ihr einander bittet, sowie (im Namen eurer) Blutsverwandtschaft. Wahrlich, Gott wacht über euch. (Vers 1) Und gebt den Waisen ihr Gut, und tauscht nicht (euer) Schlechtes mit (ihrem) Guten ein, und zehrt nicht ihr Gut zu dem eurigen hinzu; seht, das ist ein grosses Verbrechen. (Vers 2) Und wenn ihr fürchtet, die (weiblichen) Waisen nicht gerecht behandeln zu können, so heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier. Doch wenn ihr fürchtet, sie nicht gleich behandeln zu können, dann (heiratet) eine oder was im Besitz eurer rechten Hand ist. So könnt ihr am ehesten Ungerechtigkeit vermeiden. (Vers 3) Und gebt den Frauen ihre Brautgabe als Schenkung. Und wenn sie euch gern etwas davon erlassen, so könnt ihr dies unbedenklich zum Wohlsein verbrauchen. (Vers 4) Und gebt nicht den Schwachsinnigen euer Gut, das Gott euch zum Unterhalt gegeben hat. Versorgt sie davon und kleidet sie und sprecht zu ihnen mit freundlichen Worten. (Vers 5) Und prüft die Waisen, bis sie die Ehereife erreicht haben; und wenn ihr in ihnen Vernunft wahrnehmt, so händigt ihnen ihr Gut aus. Und zehrt nicht auf verschwenderisch und in Eile (in der Erwartung), dass sie nicht grossjährig würden. Und wer (als Vormund) reich ist, der soll sich zurückhalten, und wer arm ist, der soll nach Billigkeit zehren. Und wenn ihr ihnen ihr Gut aushändigt, lasst dies vor ihnen bezeugen. Es genügt jedoch, dass Gott die Rechenschaft vornimmt." (Vers 6) An wen richten sich diese Verse? Offensichtlich beantwortet der erste Vers diese Frage; O ihr Menschen" (Ya ayyuha alnnasu), die Zuhörerschaft ist die Menschheit/die Gesellschaft. Worum geht es? Der fragliche Text handelt von Mitleid, Freundlichkeit und Verantwortung gegenüber einer Gruppe, die gesellschaftlich schwach und benachteiligt ist: die Rechte der Waisen, Verse 2 bis 6. Im ersten Vers wird uns geboten, uns unseres Herrn und Erhalters bewusst zu sein, Der uns aus einer lebenden Einheit oder einer einzigen Seele erschaffen hat. Aus dieser Einheit" wurde sein Gefährte" oder sein Gleiches" (zawajaha) erschaffen. Aus diesem Paar entsprangen viele zahllose Männer und Frauen; die Einführung passt sehr gut zu dem, was in den nächsten Versen folgt. Wie entwickelt sich das Thema (Vers 4:2)? Der wahre Kernpunkt sind die Besitztümer, Rechte und Interessen der Waisen. Man muss den Waisen ihren Besitz geben/übergeben/aushändigen. Man darf nicht mit dem Schlechten das Gute ersetzen und auch nicht den Besitz der Waisen in den eigenen Besitz übergehen lassen, da dies ein grosses Verbrechen ist. Der hauptsächliche Kontext verschafft den Waisen Gerechtigkeit und verwaltet und schützt ihre finanziellen Angelegenheiten, wie man aus verschiedenen anderen Versen ersieht: Wahrlich, diejenigen, die der Waisen Gut ungerecht aufzehren, die zehren (in Wirklichkeit) Feuer in ihre Bäuche auf und werden in einem Höllenfeuer brennen." (4:10) Und kommt dem Besitz der Waise nicht nahe, es sei denn zu ihrem Besten, bis sie ihre Volljährigkeit erreicht hat..." (6:152) Und tastet nicht das Gut der Waise an, es sei denn zu (ihrem) Besten, bis sie die Reife erreicht hat..." (17:34) Und was nun die Mauer anbelangt, so gehörte sie zwei Waisenknaben in der Stadt, und darunter lag ein Schatz für sie (verborgen), und ihr Vater war ein rechtschaffener Mann gewesen; so wünschte dein Herr, dass sie ihre Volljährigkeit erreichen und ihren Schatz heben mögen - als eine Barmherzigkeit deines Herrn..." (18:82) Geht es nun in 4:3 wirklich um Mehrehe? Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass es im Arabischen mehrere Verben gibt, die sich auf das Heiraten beziehen und aus der Wurzel NaKaHa" abgeleitet werden: Nakaha: heiraten Ankaha: verheiraten Istankaha: jemandem die Heirat antragen Die Verben Nakaha und Ankaha haben die gleiche Imperativ-Form Ankuhu (im Plural). Die erste Form des Verbs Nakaha (heiraten) findet sich in vielen Versen: 2:221, 2:230, 4:22, 24:3, 33:49, 33:53, 60:10. Die zweite Form des Verbs (verheiraten) findet sich in 24:32 und 28:27. Also: Und verheiratet diejenigen von euch, die ledig sind, und die guten unter euren Sklaven, männliche wie weibliche. Wenn sie arm sind, so wird Gott sie aus Seiner Fülle reich machen; denn Gott ist Allumfassend, Allwissend." Analyse des Verses 4:3: 4.3: "Wa-in khiftum alla tuqsitoo fee alyatama": Und wenn ihr fürchtet, die (weiblichen) Waisen nicht gerecht behandeln zu können. Dieser Teil des Verses ist entscheidend und wurde von allen Auslegern konsequent ignoriert. Die Waisen gerecht zu bahandeln" (männliche und weibliche Waisen) bedeutet, sich um sie zu kümmern, sie zu erhalten und ihr Erbteil zu hüten. 4:3 fainkihu": Dies wurde immer als heirate" im Imperativ gedeutet, aber ich werde aufzeigen, dass diese Bedeutung ungültig ist. Die Bedeutung muss sein verheirate". 4:3 ...ma taba lakum". Dies wird angesehen als was euch an Frauen gut ansteht (dünkt)". Ich werde zeigen, dass diese Auslegungen wider den Quran sind und Widersprüche verursachen. Die fraglichen Frauen werden vom Quran ausreichend beschrieben und benötigen kein zusätzliches Attribut. Der Quran ist sein eigenes Wörterbuch. Zu beachten ist, dass das Verb taba" in der Vergangenheit steht, wie auch in 4:4 (fa-in tibna lakum AAan shay-in minhu nafsan), obwohl es einen kleinen Unterschied gibt. In 4:4 geben diese Frauen einen Teil dessen, was ihnen an "sadduqqatihina" zusteht, mit ihrer Einwilligung fort - so Gott will, werde ich das Wort "sadduqqatihina" angehen, wenn ich 4:4 analysiere, um zu zeigen, dass es nicht "Brautgabe" bedeutet. In 4:3 geben sie auch etwas, aber nicht körperlich: Sie geben ihre Einwilligung zu einem Heiratsantrag oder der Idee zu heiraten. Ich habe "ma taba lakum" mit "die mit euch einig waren" übersetzt. Es könnte auch heissen "die dir freudig ihr Einverständnis gegeben haben" (verheiratet zu werden). 4:3 "mina alnnisa-I": "von den Frauen", die einzigen Frauen, die in diesem, dem vorigen (4:2) und den nachfolgenden drei Versen (4:3-6) erwähnt werden, sind Frauen, die zur Gruppe der Waisen gehören. Dies ist eine spezielle Gruppe, deshalb waren die meisten der üblichen Uebersetzungen des Satzes "ma taba lakum" falsch, da sie die wichtige Verbindung zwischen Vers 4:3 und 4:4 und auch andere Verse nicht berücksichtigten. 4:3 ...Mathna wa thulatha wa rubaa" (auch in 35:1 verwendet) bedeutet zu zweien, zu dreien und zu vieren" (mit anderen Worten, in Gruppen von zweien, dreien und vieren, deshlab wurde diese Bedeutung ignoriert, da sie nicht so einfach zu dem passt, was traditionelle Auslegungen finden wollen). Es ist eindeutig, dass dies nicht zwei, drei und vier" bedeutet, weil zwei, drei und vier" im Arabischen ithnaan", thalatha" und arbaa'" heisst und nicht mathna", thulatha" und rubaa". Man muss akzeptieren, dass niemand zwei, drei oder vier Frauen gleichzeitig heiratet! Doch dasist genau das, was es bedeutet, wenn wir ankuhu" als heirate!" und nicht als verheirate!" nehmen. Man beachte auch, dass es keine Erwähnung von was euch gut ansteht" oder welche euch erlaubt sind" gibt und es auch nicht darum geht, die Mütter der Waisen zu heiraten (Rashad Khalifa). 4:3 ...fa-in khiftum alla taAAdilu" wenn ihr fürchtet, sie nicht gleich behandeln zu können (wenn man sie zu zweien, dreien und vieren verheiratet), 4:3 ...fawahidatan" dann nur eine, dies bezieht sich auf wenn ihr fürchtet, sie nicht gleich behandeln zu können". 4:3 aw ma malakat aymanukum" wörtlich: was im Besitz eurer rechten Hand war, ma malakat aymanukum" (MMA): wird im Quran auf verschiedene Gruppen von Menschen in unterschiedlichen Situationen verwendet. Der Zusammenhang ist sehr wichtig; dies bezieht sich nicht auf Sklaven oder Gefangene. Verschiedene Artikel wurden über den Ausdruck ma malakat aymanukum" geschrieben, und ich habe diesen Ausdruck im gesamten Quran nachgeschlagen. Es ist ein logischer" Ausdruck, der eine Gruppe von Menschen bezeichnet, die eine andere Gruppe (oder Gruppen) von Menschen ergänzt (oder sich von ihr abhebt), die im gleichen Vers oder in den folgenden Versen erwähnt wird. Beispiele für ma malakat aymanukum" (was deine rechte Hand besass): Ich habe folgende Abkürzungen verwendet: ma malakat aymanukum" (Pluralform)=MMA, ma malakat yaminuk" (Singularform)=MMY Vers 33:52: MMY=die Frauen, mit denen der Prophet schon verheiratet war, im Gegensatz zu denen, mit denen er nicht verheiratet ist. Vers 4:25: MMA=gläubige (weibliche) Sklaven im Gegensatz zu freien gläubigen Frauen. Vers 4:24 MMA=gläubige Frauen, die mit Ungläubigen verheiratet sind (vor denen sie flohen - Vers 60:10) im Gegensatz zu gläubigen Frauen, die mit gläubigen Männern verheiratet sind. Ich verstehe diesen Ausdruck aus anderen Versen wie 70:30 und 23:6 so, dass er sich auf Ehefrauen/Ehemänner bezieht, die vor dem Islam"/der Offenbarung verheiratet waren, im Gegensatz zu Ehepartnern nach der Offenbarung (aywaaj - Ehepartner - bedeutet wörtlich Paare"!). Der Ausdruck was deine rechte Hand besitzt" bezieht sich auf eine Gruppe von Frauen, die einerseits den Waisen gleichgestellt sind, was den Bedarf an Fürsorge und Schutz betrifft, andererseits gibt es jedoch einen Gegensatz, da sie keinen Anspruch auf ein Erbe" haben, wie Waisen es hätten. Wenn der Ausdruck ma taba lakum" mit was euch gut ansteht" oder die euch erlaubt sind" oder eurer Wahl" gedeutet wird, gäbe es keine Notwendigkeit, eine andere Kategorie von was eure rechte Hand besitzt" hinzuzufügen, da Frauen, die gut für euch sind, euch erlaubt sind oder eurer Wahl entsprechen, auch die als Sklavinnen" oder Gefangene" bezeichneten beinhalten sollten. Deshalb würde der Beisatz oder was im Besitz eurer rechten Hand ist" unnötig. Die Bedeutung, die zu was im Besitz eurer rechten Hand ist" passt, ist diejenigen, für die zu sorgen du verpflichtet bist oder dich verbürgt hast". thalika adna alla taAAulu: so könnt ihr am ehesten Ungerechtigkeit vemeiden (dies bezieht sich auf den ersten Teilsatz: "wenn ihr fürchtet, die (weiblichen) Waisen nicht gerecht behandeln zu können ". Das Verb "3aala" in der Form "taAAulu" bedeutet, in eine Notlage oder finanzielle Schwiereigkeiten zu kommen. Deshalb: einzeln verheiratet zu werden (anstatt zu mehreren als einer gleichzeitig) bedeutet, zu all den verwaisten Frauen gerecht zu sein. Das Prinzip des Verheiratens bedeutet für den Fürsorgenden, finanzielle Schwiereigkeiten zu vermeiden und der Waise Gerechtigkeit widerfahren zu lassen (ihr Erbteil nicht zu vernichten). In vielen Fällen sind diese Waisen mit dem Fürsorger verwandt. Es ist noch in vielen Ländern üblich, dass nahe Verwandte die Fürsorge für Waisen übernehmen, wenn der Versorger dieser Waisen stirbt. Doch er bezwang das Hindernis nicht. Und was lehrt dich wissen, was das Hindernis ist? (Es sind:) das Befreien eines Nackens; oder an einem Tage während der Hungersnot das Speisen einer nahverwandten Waise oder eines Armen, der sich im Staube wälzt." (90:11-16) Wie ich oben sagte, beinhaltet die Zuhörerschaft aus dem Vers 4:2 männliche und weibliche Fürsorger. Es ist herabsetzend, anzunehmen, dass (von Gott) ein Befehl an Männer erging, die Waisen in ihrer Obhut zu heiraten, dies widerspricht völlig Gottes Leitung, wenn es den Umgang mit ungeschützten Menschen in der Gesellschaft geht. Gott wird niemals einem Mann gebieten, eine Anzahl von Waisen zu heiraten", da dies von ihrer Einwilligung (oder ihrer Ablehnung) abhängt. Gott gebietet uns nur, das zu tun, was für unsere eigenen Seelen und unsere Leitung gut ist, und gerecht zu allen benachteiligten Personen einschliesslich Waisen zu sein. Ein weiterer Punkt; in dem Vers, der diesem vorangeht, wird uns geboten, ihnen ihren Besitz zurückzugeben und ihn nicht zu verbrauchen; tun die männlichen Fürsorger nicht genau das Gegenteil, indem sie sie heiraten? Und was für gottesfürchtige Menschen sind wir, wenn die einzige Möglichkeit, gerecht und redlich zu den Waisen zu sein, darin besteht, sie zu heiraten, wenn Gott uns in vielen Versen gebietet, grosszügig und wohltätig gegenüber schwachen und benachteiligten Gruppen der gesellschaft zu sein? Der hauptsächliche Kontext des Verses ist Fairness und Gerechtigkeit bei der Behandlung der finanziellen Angelegenheiten von Waisen. yatamaa": sind sowohl männliche als weibliche Waisen; jedoch bezieht sich verheiraten" in diesem Vers nur auf die weiblichen Waisen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr unabhängiges Leben gut beginnen zu können... Also könnte der Vers folgendermassen gelesen werden: Und wenn ihr befürchtet, den Waisen keine Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dann verheiratet die Frauen (Waisen), die eingewilligt haben, zu zweien, zu dreien und zu vieren. Aber wenn ihr befürchtet, dass ihr ungerecht sein würdet, dann verheiratet sie einzeln, oder die, die eure rechte Hand besass, denn dies ist besser, als in eine Notlage zu geraten." Da dieser Vers niemals vorher richtig verstanden wurde, werde ich ihn in seine Hauptteile aufteilen, um ihn besser zu erläutern: Und wenn ihr befürchtet, den Waisen keine Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dann: Verheiratet die Frauen (Waisen), die eingewilligt haben, zu zweien, zu dreien und zu vieren!" Aber wenn ihr befürchtet, dass ihr ungerecht sein würdet, dann: (Verheiratet) einzeln, oder die, die eure rechte Hand besass!" Dies ist besser, als in eine Notlage zu geraten. Nun wollen wir annehmen, dass der Vers über heiraten" anstatt verheiraten" geht, und sehen, ob er auch so sinnvoll erscheint. Und wenn ihr befürchtet, den Waisen keine Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dann: Heiratet die Frauen (Waisen), die eingewilligt haben, zu zweien, zu dreien und zu vieren!" Aber wenn ihr befürchtet, dass ihr ungerecht sein würdet, dann: (Heiratet) einzeln, oder die, die eure rechte Hand besass!" Dies ist besser, als in eine Notlage zu geraten. Dies ergibt nur dann einen Sinn, wenn wir den ersten Teilsatz (Und wenn ihr befürchtet, den Waisen keine Gerechtigkeit widerfahren zu lassen) ignorieren. Der erste Teilsatz erscheint völlig deplaziert, deshalb habe ich ihn abgesetzt. Widerspruch im Quran! Nehmen wir nun die Bedeutung heirate" an, und teilen wir die Teilsätze des Verses 4:3 korrekt auf: Und wenn ihr befürchtet, den Waisen keine Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dann: Heiratet die Frauen (Waisen), die eingewilligt haben, zu zweien, zu dreien und zu vieren!" Aber wenn ihr befürchtet, dass ihr ungerecht sein würdet, dann: (Heiratet) einzeln, oder die, die eure rechte Hand besass!" Dies ist besser, als in eine Notlage zu geraten. Da der erste und der letzte Satz miteinander verbunden sind, ist das, was wir tatsächlich sagen, wenn wir die Bedeutung heirate" annehmen und die mittleren Sätze auslassen: Und wenn ihr befürchtet, den Waisen keine Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dann: Heiratet die Frauen (Waisen), die eingewilligt haben"... Dies ist besser, als in eine Notlage zu geraten. Löst es die finanziellen Probleme und lässt es den Waisen Gerechtigkeit widerfahren, wenn man die Waisen in seiner Obhut heiratet? Für die meisten Menschen wäre dies Beweis genug gewesen, die Möglichkeit von heirate" in Vers 4:3 abzulehnen, da dies Widersprüche in Gottes Wort schafft. Es ist interessant zu sehen, dass uns in Vers 4:127 gesagt wird, dass im Buch die Waisenmädchen (oder verwaiste Frauen) yatama alnnisa-i"erwähnt würden. Somit sind die Frauen, auf die sich die Verse 4:3-4 beziehen, die verwaisten Frauen. 4:127.Wayastaftuunaka fii alnnisa-i quli Allahu yuftikum fihinna wama yutla AAalaykum fii alkitabi fii yatama alnnisa-i allati la tu/tuunahunna ma kutiba lahunna watarghabuuna an tankihuuhunna waalmustadAAafiina mina alwildani waan taquumuu lilyatama bialqisti wama tafAAaluu min khayrin fa-inna Allaha kana bihi Aaaliiman Und sie fragen dich um Belehrung über die Frauen. Sprich: Gott hat euch über sie belehrt; und (bedenkt), was euch in dem Buch hinsichtlich der Waisenmädchen verlesen wird, denen ihr nicht gebt, was für sie vorgeschrieben ist, und die ihr doch zu verheiraten wünscht, und hinsichtlich der Schwachen unter den Kindern - und dass ihr euch nach Billigkeit für die Waisen einsetzt. Und was ihr an Gutem tut, Gott weiss darüber Bescheid." In Vers 4:127 geht es wieder darum, die verwaisten Frauen zu verheiraten, nicht sie zu heiraten. Es gibt viele Verse, die die Heirat behandeln, eine Waise zu hairaten ist nicht anders als irgendeine andere Frau zu heiraten. Offensichtlich ist das, was man den Waisen gibt, das, was für sie durch Erbschaft bestimmt und verzeichnet ist, und keine Brautgabe (in den Versen 4:2-6 und 4:127). Die Schwachen unter den Kindern sind einfach Waisen (männliche und weibliche), die noch nicht volljährig oder im heiratsfähigen Alter sind, im Gegensatz zu verwaisten Frauen (Verse 4:3 und 4:127). In obigem Vers 4:127 sagt Gott uns, dass wir im Buch die verwaiste Frau erwähnt finden würden, was ihre Verheiratung und ihr Erbteil angeht, diese Themen finden sich nur in den Eingangsversen von Sura 4 (4:3-4). Die angesprochene Zuhörerschaft und ihre Rolle in Vers 4:127 stimmen überein: Fürsorger für die Waisen und deren finanzielle Angelegenheiten eher als Fürsorger und mögliche Ehemänner gleichzeitig (wenn man heiraten" und Brautgabe" annimmt). In der Tat ist die einzige Antwort, die man im Quran auf den Beschluss" über verwaiste Frauen, um den jene Gläubigen gebeten haben, Vers 4:4. Vers 4:4, was gibt man den Waisen? Man gibt ihnen sadduqatihina", was, wie ich schon sagte, keine Brautgabe darstellt, und man gibt es nihlah", also freiwillig, ohne dass man eine Gegenleistung erwartet. Bei der Heirat erwartet der Bräutigam eine Ehefrau, eine Gebärerin von Kindern, eine Gefährtin und eine Stütze als Gegenleistung. Es gibt keinen einzigen anderen Vers im Quran, der die Heirat behandelt und irgendeine Form von sadduqatihina" verwndet, um die Brautgabe zu bezeichnen. Dieses Wort wurde als Brautgabe" übersetzt, berechtigte Brautgabe", freie Gabe von ihrem Heiratsanteil"... Ich werde nun Beispiele dafür geben, wofür der Bräutigam in einer normalen Ehe gemäss dem Quran sorgen soll: Und (verwehrt sind euch) verheiratete Frauen ausser denen, die ihr von Rechts wegen besitzt (die Kriegsgefangene sind). Dies ist Gottes Vorschrift für euch. Und erlaubt ist euch ausser diesem, dass ihr mit eurem Geld Frauen begehrt, zur Ehe und nicht zur Hurerei. Und gebt denen, die ihr genossen habt, ihre Brautgabe (ujurahuna). Dies ist eine Vorschrift; doch soll es keine Sünde sein, wenn ihr über die Vorschrift hinaus miteinander eine Uebereinkunft trefft. Seht, Gott ist Allwissend und Allweise." (4:24) Und wer von euch nicht vermögend genug ist, um gläubige Frauen zu heiraten, der heirate von dem Besitz seiner rechten Hand unter euren gläubigen Mägden; und Gott kennt euren Glauben sehr wohl. Ihr seid einer vom anderen. Darum heiratet sie mit Erlaubnis ihrer Familien und gebt ihre Brautgabe (ujurahuna) nach Billigkeit, wenn sie keusch sind, werder Unzucht treiben noch insgeheim Liebhaber nehmen. Und wenn sie, nachdem sie verheiratet sind, der Unzucht schuldig werden, dann sollen sie die Hälfte der Strafe erleiden, die für freie Frauen vorgeschrieben ist. Diese (Erleichterung) ist für diejenigen von euch (vorgesehen), die fürchten, in Bedrängnis zu kommen. Dass ihr Geduld übt, ist besser für euch; und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig." (4:25) Heute sind euch alle guten Dinge erlaubt. Und die Speise derer, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, wie auch eure Speise ihnen erlaubt ist. Und ehrbare gläubige Frauen und ehrbare Frauen unter den Leuten, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen die Brautgabe (ujurahuna) gebt, und nur für eine Ehe und nicht für Unzucht und heimliche Liebschaften. Und wer den Glauben verleugnet, dessen tat ist ohne Zweifel zunichte geworden; und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein." (5:5) O Prophet, Wir erlaubten dir deine Gattinnen, denen du ihre Brautgabe (ujurahuna) gegeben hast..." (33:50) ...Und es ist keine Sünde für euch, sie zu heiraten, wenn ihr ihnen ihre Brautgabe (ujurahuna) gegeben habt." (60:10) Ujurahuna" bedeutet ihre Brautgabe" und wird im Quran konsistent und ausschliesslich für das verwendet, was ein Mann einer Frau als heiratsanteil in einer normalen Ehe gibt. Diese textuelle Beständigkeit lässt keinen Zweifel daran, dass sadduqatihina" in Vers 4:4 nicht die gleiche Bedeutung von ihre Brautgabe" hat. Man nahm dies an, weil man die Verse 4.3 und 4:4 falsch verstanden hatte. Uebersetzung von Vers 4:3 und 4:4 Und wenn ihr befürchtet, den Waisen keine Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dann: Heiratet die Frauen (Waisen), die eingewilligt haben, zu zweien, zu dreien und zu vieren!" Aber wenn ihr befürchtet, dass ihr ungerecht sein würdet, dann: (Heiratet) einzeln, oder die, die eure rechte Hand besass!" Dies ist besser, als in eine Notlage zu geraten. Und gebt den Frauen ihr Erbteil bereitwillig. Und wenn sie euch freiwillig etwas davon überlassen, so könnt ihr dies unbedenklich zum Wohlsein verbrauchen." Verse 4.5 und 4.6. Man muss bei diesen beiden Versen vor allem begreifen, dass sie sich sowohl auf männliche als auf weibliche Waisen beziehen. Wenn wir uns dessen nicht sicher sind, so finden wir Anhaltspunkte in Gottes Buch: Versorgt sie davon und kleidet sie und sprecht zu ihnen mit freundlichen Worten" bezieht sich auf Waisen beider Geschlechter. Das Prüfen und das Aushändigen der Besitztümer (wenn die Waisen volljährig geworden sind) vor Zeugen betrifft sowohl männliche als weibliche Waisen. Der reiche Fürsorger soll sich enthalten, und der arme darf soviel ausgeben/verbrauchen, wie gerechtfertigt ist. Betrachten wir nun noch einmal das Gesamtbild der Verse 4:3-6 im Zusammenhang mit den vorhergehenden Versen 4:1-2 und den folgenden Versen 4:7 und weitere, was das fragliche Thema angeht. Ich gebe an, ob es sich um das Erbteil oder die Brautgabe handelt, abhängig vom Vers und dem jeweiligen Szenario: Szenario 1: Verheiraten und sadduqatihina" als Erbteil der verwaisten Frau 4:1 Ursprung der Menschheit, 4:2 Erbteil, 4:3 Verheiratung, 4:4 Erbteil, 4:5 Erbteil, 4:6 Erbteil, 4:7 ff. Erbteil. Szenario 2: Heiraten und sadduqatihina" als Brautgabe 4:1 Ursprung der Menschheit, 4:2 Erbteil, 4:3 Heiraten, 4:4 Brautgabe, 4:5 Erbteil, 4:6 Erbteil, 4:7 ff Erbteil. Man erkennt leicht, welches Szenario seltsam erscheint. Wenn sadduqatihina" (wie es sein sollte), als Erbteil übersetzt wird, gibt es eine Themenkonsistenz in den Versen 4:2-6 und den folgenden (ab 4:7). Die Zuhörerschaft und ihre Rolle in den Versen 4:2-6 ist auch die gleiche, d.h. Fürsorger, die für das Wohlbefinden und die finanziellen Angelegenheiten der Waisen verantwortlich sind. Wenn man jedoch die Bedeutungen heiraten" und Brautgeld" annimmt, sehen wir, dass sich die Zuhörerschaft von Fürsorgern in 4:2 zu Ehemännern/Bräutigamen in4:3-4 verändert und dann wieder in 4:5-6 zu Fürsorgern wird! Die Erbschaftsverse: Verse 4:7-13 7. Den Männern steht ein Teil von der Hinterlasenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu, und ebenfalls den Frauen steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu. Sei es wenig oder viel. (Ds gilt) als vorgeschriebener Anteil. 8. Und wenn bei der Teilung die Verwandten und die Waisen und die Armen anwesend sind, so schenkt ihnen etwas davon und sprecht freundliche Worte zu ihnen. 9. Und fürchten sollen sich diejenigen, die, wenn sie schwache Nachkommen hinterliessen, für sie bangen würden; Gott sollen sie fürchten und geziemende Worte sprechen. 10. Wahrlich, diejenigen, die der Waisen Gut ungerecht aufzehren, die zehren (in Wirklichkeit) Feuer in ihre Bäuche auf und werden in einem Höllenfeuer brennen. 11. Gott schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts. Sind es aber (nur) Frauen, mehr als zwei, sollen sie zwei Drittel der Hinterlassenschaft erhalten. Ist es nur eine, soll sie die Hälfte haben. Und jedes Elternteil soll den sechsten Teil der Hinterlassenschaft erhalten, wenn er (der Verstorbene) Kinder hat; hat er jedoch keine Kinder, und seine Eltern beerben ihn, steht seiner Mutter der dritte Teil zu. Und wenn er Brüder hat, soll seine Mutter den sechsten Teil, nach Bezahlung eines etwa gemachten Vermächtnisses oder einer Schuld, erhalten. Eure Eltern und eure Kinder - ihr wisset nicht, wer von beiden euch an Nutzen näher steht. (Dies ist) ein Gebot von Gott; wahrlich, Gott ist Allwissend, Allweise. 12. Und ihr bekommt die Hälfte von dem, was eure Frauen hinterlassen, falls sie keine Kinder haben; haben sie aber Kinder, dann erhaltet ihr ein Viertel von ihrer Erbschaft, nach allen etwa von ihnen gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und ihnen steht ein Viertel von eurer Erbschaft zu, falls ihr keine Kinder habt; habt ihr aber Kinder, dann erhalten sie ein Achtel von eurer Erbschaft, nach allen etwa von euch gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und wenn es sich um einen mann handelt - oder eine Frau, desssen Erbschaft geteilt werden soll, und der weder Eltern noch Kinder, aber einen Bruder oder eine Schwester hat, dann erhalten diese je ein Sechstel. Sind aber mehr (Geschwister) vorhanden, dann sollen sie sich ein Drittel teilen, nach allen etwa gemachten Vermächtnissen oder Schulden, ohne Beeinträchtigung - (dies ist) eine Vorschrift von Gott, und Gott ist Allwissend, Milde. 13. Dies sind die Schranken Gottes; und den, der Gott und Seinem Gesandten gehorcht, führt Er in Gärten ein, durch die Bäche fliessen; darin sollen sie ewig weilen; und das ist die grosse Glückseligkeit." Gott ist niemals Vergesslich. In den obenstehenden Versen zur Erbschaft wird nicht erwähnt, dass im Falle eines Mannes, der zwei oder mehr Frauen hat , diese ein Viertel oder irgendein anderes Bruchteil der Erbschaft teilen. Das Erbteil der Töchter, wenn es zwei oder mehr von ihnen und keine Söhne gibt, ist zwei Drittel (4:11) - nach Abzug von Verpflichtungen oder Schulden. Wenn es keine Nachkommen oder Eltern gibt, teilen die Brüder und Schwestern sich ein Drittel, wenn es mehr als zwei von ihnen gibt - nach Abzug von Verpflichtungen oder Schulden. Wenn es keine Kinder gibt, erben die Ehefrauen ein Viertel des Erbes, das der Ehemann hinterlässt - nach Abzug von Verpflichtungen oder Schulden (4:12). Vers 4:12 macht nur dann wirklich Sinn, wenn es keine Mehrehe gibt, andernfalls wäre es z.B. im Falle eines Mannes, der vier Frauen hat, strittig, ob jede Frau ein Viertel oder ein Sechzehntel oder einen anderen Bruchteil nach Abzug von Verpflichtungen und Schulden erhält, sofern wir uns nicht auf andere Quellen zu Erbschaftsregeln sdtützen wollen. Der Krieg Es gibt keine Erwähnung von Krieg, mit dem die Tradition uns davon überzeugen will, dass durch ihn die Mehrehe in Vers 4:3 gerechtfertigt sei (mit der Bedeutung heiraten"). Diese Verse sind in Kriegs- und in Friedenszeiten gleichermassen gültig. Je mehr die Mehrehe in einer Gesellschaft verbreitet ist, desto höher wird die Zahl von hinterlassenen Witwen, und umso grösser ist die Last für die Gesellschaft. Jedoch beschäftigen sich die Verse 4:3-4 nicht mit Kriegswitwen, sie handeln nur von verwaisten Frauen. Andere missverstandene Verse Manche Leser und viele Uebersetzer geben bestimmten Quranversen eine Interpretation, die von der Annahme der Mehrehe geprägt sind. Betrachten wir Vers 4:129 und stellen wir ihn in den Zusammenhang mit dem vorhergehenden und dem folgenden Vers. 128.Wa-ini imraatun khafat min baAAliha nushoozan aw iAAradan fala junaha AAalayhima an yusliha baynahuma sulhan waalssulhu khayrun waohdirati al-anfusu alshshuhha wa-in tuhsinoo watattaqoo fa-inna Allaha kana bima taAAmaloona khabeeran 129.Walan tastateeAAoo an taAAdiloo bayna alnnisa-i walaw harastum fala tameeloo kulla almayli fatatharooha kaalmuAAallaqati wa-in tuslihoo watattaqoo fa-inna Allaha kana ghafooran raheeman 130.Wa-in yatafarraqa yughni Allahu kullan min saAAatihi wakana Allahu wasiAAan hakeeman Die Uebersetzung: 128. Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen; denn Versöhnung ist gut. Die Menschen sind auf Habsucht eingestellt. Tut ihr jedoch Gutes und seid gottesfürchtig, dann ist Gott eures Tuns kundig. 129. Und ihr könnt zwischen den Frauen keine Gerechtigkeit üben, so sehr ihr es auch wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, so dass ihr die anderen gleichsam in der Schwebe lasst. Und wenn ihr es wiedergutmacht und gottesfürchtig seid, so ist Gott Allverzeihend, Barmherzig. 130. Und wenn sie sich trennen, so wird Gott beiden aus Seiner Fülle Genüge tun; denn Gott ist Huldreich und Allweise." Vers 4:128 handelt von einer Frau, die Abneigung und Verlassenwerden durch ihren Ehremann befürchtet. Vers 4:130 handelt von einem Ehemann und seiner Frau, die sich voneinander trennen. Vers 4:129 handelt nicht von Mehrehe, sondern von Scheidung und den Rechten der Frauen. Es ist die Feststellung, dass es bei einer Scheidung nicht für alle Männer, die sich scheiden lassen, möglich ist, gegenüber allen Frauen gerecht bezüglich der zu findenden Uebereinkunft zu sein, doch selbst wenn dies so ist, sollten die Frauen nicht in der Schwebe" gelassen werden, ohne irgendeine Uebereinkunft. Kurz gesagt, sind die Frauen in diesem Vers nicht die Ehefrauen eines Mannes. Propheten und ihre Ehefrauen im Quran: Interesaanterweise bemerken wir, dass ausser dem Propheten Muhammad keiner der anderen Propheten, die im Quran erwähnt werden, mehr als eine Ehefrau hatten: Adam: Und Wir sprachen: O Adam, verweile du und deine Gattin im Garten und esst uneingeschränkt von seinen Früchten, wo immer ihr wollt! Kommt jedoch diesem Baum nicht nahe, sonst würdet ihr zu den Frevlern gehören." (2:35) Abraham: Im Widerspruch zur biblischen Tradition wird vom Propheten Abraham erwähnt, dass er ehr als eine Ehefrau hat (Verse 11:71-72). Und seine Frau stand dabei und lachte, worauf Wir ihr die frohe Botschaft von (ihrem künftigen Sohn) Isak und von (dessen künftigem Sohn) Jakob nach Isaak verkündeten. Sie sagte: Ach, wehe mir! Soll ich ein Kind gebären, wo ich doch eine alte Frau bin und dieser mein Ehemann ein Greis ist? Das wäre wahrlich eine wunderbare Sache." Vergleiche dazu auch 51:29-30. Zachariah: Er sagte: Mein Herr, soll mir ein Knabe (geschenkt) werden, wo mich das Alter doch überkommen hat und meine Frau unfruchtbar ist?" Er sprach: Gott tut ebenso, was Er will." (3:40) Vergleiche ebenfalls 19:8 und 21:90! Lut: Sie (die Engel) sprachen: O Lot, wir sind Gesandte deines Herrn. Sie sollen dich nimmermehr erreichen. So mache dich mit den Deinen in einer Phase der Nacht auf; und niemand von euch wende sich um, ausser deiner Frau. Gewiss, was jene dort treffen wird, das wird auch sie treffen. Siehe, am Morgen ist ihr Termin. Ist nicht der Morgen nahe?" (11:81) Moses: Er sagte: Ich will dir eine von diesen meinen zwei Töchtern zur Frau geben unter der Bedingung, dass du dich mir auf acht Jahre zum Dienst verpflichtest. Willst du dann zehn (Jahre) vollmachen, so steht es bei dir. Ich möchte aber nicht hart zu dir sein; du wirst in mir, so Gott will, einen rechtschaffenen Mann finden." Er sagte: Das sei zwischen mir und dir (abgemacht). Welche der beiden Fristen ich auch erfülle - es soll mich kein Vorwurf treffen; und Gott ist Zeuge dessen, was wir sagen." (28:27-28) Prophet Muhammad: Es ist bemerkenswert, dass die Heiraten des Propheten Muhammad (die wir durch den Quran kennen) ihm von Gott befohlen wurden (33:37, 33:50) und dass diese Behfehle einzig an ihn gerichtet waren: .. (dies gilt) nur für dich und nicht für die Gläubigen. Wir haben bereits bekanntgegeben, was Wir ihnen bezüglich ihrer Frauen und jener, die sie von Rechts wegen besitzen, verordnet habenm so dass sich (daraus) keine Verlegenheit für dich ergibt. Und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig." (33:50) Diese Heiraten hatten soziale, politische und erziehereische Zwecke, und es gab auch noch eine zusätzliche Bedingung für sie: er durfte sich von seinen Frauen nicht scheiden lassen. Gibt es für die Mehrehe eine Rechtfertigung im Quran? Es ist interessant darauf hinzuweisen, dass es im Quran keine Rechtfertigung der Mehrehe gibt. Der einfache Grund hierfür ist, dass sie im Quran niemals von Gott geduldet oder erlaubt wird, sobald man den Vers 4:3 korrekt versteht. Jedoch billigen die Tradition und die Gelehrten die Mehrehe oft und führen Gründe für sie an. Unter diesen Gründen sind: Kinder zu haben, wenn die erste Frau unfruchtbar ist. Gottes Antwort ist in 42:49-50. Gottes ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er schafft, was Er will. Er beschert Mädchen, wem Er will, und Er beschert Knaben, wem Er will. Oder Er gibt beide, Knaben und Mädchen, und Er macht unfruchtbar, wen Er will; Er ist Allwissend, Allmächtig." (42:49-50) Es gibt keine akzeptable Antwort, die ich darauf geben kann, wie verheerend es für eine Frau ist, wenn der Ehemann beabsichtigt, eine zweite Frau zu heiraten. Gott befiehlt oder erlaubt nichts, was einem unschuldigen Beteiligten Schmerz und Belastungen auferlegt. Die Behauptung, dass manche nicht-frommen Muslime" die begrenzte Mehrehe missbrauchen, hat keine Berechtigung. Es sollte überhaupt keine Ausrede geben, die einem skrupellosen Mann erlaubt ist, der seine Gelüste befriedigen will. Wir können nicht mehr entschuldigend über die Mehrehe im Quran sprechen, weil sie darin nicht vorkommt. Andere Punkte Diese scheinbare Erlaubnis" ist die einzige, die gute und fromme Männer nicht wahrnehmen sollten, und die meisten Musliminnen wollen dabei auch nicht mitmachen oder dort hineingeraten. Schon im 10. Jahrhundert gab es in Spanien (damals Andalus" genannt) Frauen, die Heiratsverträge aufsetzen liessen, so dass Männer keine zweiten Frauen neben ihnen heiraten konnten. Es gibt in Mehrehen auch das Problem sexuell übertragbarer Krankheiten. Schlussfolgerung: Genau wie der Quran die Sklaverei abschaffte, die vorher praktiziert wurde (obwohl diese abscheuliche Praxis noch Jahrhunderte nach der Offenbarung des Quran überdauerte), so kam er auch zu einer polygamen Gesellschaft und verbot diese Praxis ebenfalls. Was wir heute sehen, ist der Brauch der Mehrehe, der auf der Tradition und auf einem mit Absicht falsch verstandenen Vers des Quran basiert. Es ist ein vorislamischer Brauch, der noch immer trotz des Quran existiert, und nicht wegen ihm. Möge Gott uns alle zur Wahrheit führen!
http://www.free-minds.org/Divorce.htm Von Bruder Layth Du bist geschieden! Geschieden! Geschieden! Dies sind die drei gefürchtetsten Worte geworden, die eine Muslimin in ihrem Leben hören kann, denn sie bedeuten nicht nur das Ende der Ehe, sondern auch einen harten, schwierigen Weg, der vor ihr liegt, wenn sie ihr gesamtes Leben neu aufbauen muss und die einzige Grundmauer, für deren Aufbau sie Jahre gebraucht hat, gerade eingestürzt ist. Ist es wirklich so einfach!? Können Jahre des Aufbauens, Teilens und Liebens dadurch unwiederbringlich zerstört werden, dass man Worte ausspricht? Ist es wirklich so, dass Gottes Ordnung, die unser Leben und das Universum regiert, uns in diesem Moment, da wir sie am meisten brauchen, im Stich lässt und eine Ehefrau ohne Ehe und Kinder ohne eine Familie hinterlassen? Dies kann doch sicherlich nicht der Weg des Quran sein, der nur Glück und Gerechtigkeit herbeiführt? Betrachten wir gemeinsam dieses wichtige, doch unbeachtete Thema mit Hilfe von Gottes göttlicher Eingebung, dem Quran. 1.Scheidungsregel (4-monatige Wartefrist): Für die, welche schwören, sich von ihren Frauen zu trennen, seien vier Monate Wartezeit festgesetzt. Wenn sie sich dann von ihrem Schwur entbinden wollen, ist Gott wahrlich Allverzeihend, Barmherzig." (2:226) Der Quran schreibt eine viermonatige Warte- oder Abkühl-Zeit vor, wenn eine Scheidung beabsichtigt wird. Dieser Zeitraum soll als Puffer" gebraucht werden, während dem ein Mann und eine Frau ihre Streitigkeiten regeln und diesen Schritt überdenken können, der ihr Leben und das Leben ihrer Kinder für immer verändern wird. 2.Scheidungsregel (die Scheidung kann jederzeit vor der viermonatigen Wartezeit zurückgezogen werden): Für die, welche schwören, sich von ihren Frauen zu trennen, seien vier Monate Wartezeit festgesetzt. Wenn sie sich dann von ihrem Schwur entbinden wollen, ist Gott wahrlich Allverzeihend, Barmherzig." (2:226) Zu jeder Zeit innerhalb der viermonatigen Wartezeit kann die Scheidungsabsicht zurückgezogen werden und das Paar kann seine Meinungsverschiedenheiten regeln. In solch einem Fall wird die Scheidungsabsicht als null und nichtig betrachtet und zählt nicht, da die viermonatige Wartezeit nicht erreicht wurde. 3.Scheidungsregel (kein Geschlechtsverkehr, keine Wartezeit): O ihr die ihr glaubt! Wenn ihr gläubige Frauen heiratet und euch dann von ihnen scheiden lasst, ehe ihr sie berührt habt, so besteht für euch ihnen gegenüber keine Wartefrist, die sie einhalten müssten. Darum beschenkt sie und entlasst sie auf geziemende Weise." (33:49) Die Ausnahme von der zweiten Regel ist der Fall, dass ein Mann von der Heirat an gar keinen Geschlechtsverkehr gehabt hat und nur wünscht, die Ehe aus welchen Gründen auch immer zu annullieren. 4.Scheidungsregel (die Frau soll nicht aus ihrem Haus vertrieben werden) O du Prophet, wenn ihr euch von den Frauen scheidet, so scheidet euch von ihnen zu ihrer festgesetzten (Warte-)Zeit und berechnet die (Warte-)Zeit und fürchtet Gott, euren Herrn. Treibt sie nicht aus ihren Häusern, noch lasst sie hinausgehen, es sei denn, sie hätten eine offenkundige Schändlichkeit begangen. Und dies sind Gottes Gebote; und wer Gottes Gebote übertritt, der hat sich selber Unrecht getan. Du weißt nicht, ob Gott danach etwas (Unvermutetes) geschehen lassen würde." (65:1) Wenn Ehemann und Ehefrau einmal die Scheidung vereinbart haben, müssen sie die viermonatige Wartezeit zusammen, unter dem gleichen Dach lebend, verbringen, und in Gottes Augen sind sie noch immer Mann und Frau. Die Ueberlegung hinter dieser Regel ist ganz einfach, Gott möchte, dass das Paar jede erdenkliche Möglichkeit hat, um die Angelegenheit zu überdenken und sich miteinander auszusöhnen. Wenn Ehemann und Ehefrau sich gleich ab dem ersten Tag der Wartezeit an trennen, wird die Möglichkeit einer Versöhnung beachtlich verringert. 5.Scheidungsregel (man muss eine Entscheidung fällen, falls die Wartezeit abgelaufen ist) Wenn sie aber ihren Termin erreicht haben, dann haltet sie in Güte zurück oder trennt euch in Güte von ihnen; und nehmt als Zeugen Leute von Billigkeit unter euch, und legt Zeugnis vor Gott ab. Dies ist eine Ermahnung für diejenigen, die an Gott und an den Jüngsten Tag glauben; und dem, der Gott fürchtet, verschafft Er einen Ausweg." (65:2) Wenn die Scheidung nicht vor Ende der viermonatigen Wartezeit zurückgezogen wurde, muss das Paar beschliessen, ob sie ihre Streitigkeiten beilegen und wieder Mann und Frau sein wollen, oder ob sie sich trennen und dies als Scheidung ansehen wollen. Falls sie entscheiden, dass es sich um eine Scheidung handelt, ist es erforderlich, dass unparteiische Zeugen gefunden werden, die solch eine Entscheidung bezeugen. 6.Scheidungsregel (dies wird alles als eine Scheidung gezählt) Doch wenn sie den festen Entschluss zur Scheidung gefasst haben, dann ist Gott wharlich Allhörend, Allwissend." (2:227) Wenn der Mann und die Frau die verschiedenen oben beschriebenen Schritte unternommen und ihre Streitigkeiten nicht beigelegt haben, dann wird dies als eine Scheidung angesehen. 7.Scheidungsregel (wenn die Frau nach den vier Monaten schwanger ist, dann kann die Scheidung noch zurückgezogen werden) Geschiedene Frauen sollen selbst drei Perioden abwarten, und es ist ihnen nicht erlaubt, zu verbergen, was Gott in ihrer Gebärmutter erschaffen hat, wenn sie an Gott und an den Jüngsten Tag glauben. Und ihre Ehemänner haben vorrangig das Anrecht, sie dann zurückzunehmen, wenn sie eine Versöhnung anstreben. Und ihnen (den Frauen) stehen die gleichen Rechte zu wie sie (die Männer) zur gütigen Ausübung über sie haben. Doch haben die Männer den Vorrang vor ihnen. Und Gott ist Allmächtig, Allweise." (2:228) Eine Frau darf nicht unmittelbar nach der viermonatigen Wartezeit wieder heiraten, sondern sie muss drei weitere Monate abwarten, um sicherzustellen, dass sie nicht von ihrem Ehemann schwanger ist. Wenn eine Schwangerschaft vorliegt, kann die Scheidung noch annulliert werden, und die Frau kann zu ihrem Ehemann zurückkehren. 8.Scheidungsregel (die Scheidung ist höchstens dreimal erlaubt) Die Scheidung ist zweimal. Dann (sollen die Männer die Frauen) in angemessener Weise behalten oder im Guten entlassen. Und es ist euch nicht erlaubt, irgend etwas von dem zurückzunehmen, was ihr ihnen (als Brautgabe) gegeben habt, es sei denn, beide (Mann und Frau) befürchten, dass sie die Schranken Gotttes nicht einhalten können. Und wenn ihr befürchtet, dass sie die Schranken Gottes nicht einhalten können, dann liegt kein Vergehen für sie beide in dem, was sie hingibt, um sich damit loszukaufen. Dies sind die Schranken Gottes, so übertretet sie nicht. Und wer die Schranken Gottes übertritt - das sind diejenigen, die Unrecht tun." (2:229) Und wenn er sie (ein drittes Mal) entlässt, dann ist sie ihm nicht mehr erlaubt, solange sie nicht einen anderen Mann geheiratet hat. Wenn dieser sie entlässt, ist es kein Vergehen für beide, wenn sie zueionander zurückkehren, sofern sie annehmen, dass sie die Gebote Gottes einhalten können. Dies sind die Schranken Gottes, die Er denjenigen klarmacht, die wissen." (2:230) Gott erlaubt es einem Paar, sich dreimal wieder miteinander zu verheiraten, wenn sie die viermonatige Wartezeit beendet hatten und noch immer auf der Scheidung bestanden. Aber damit Gottes Gesetz nicht zu einer Farce würde, ist es den leuten nicht erlaubt, sich wieder miteinander zu verheiraten, wenn sie den gesamten Scheidungsprozess bereits dreimal durchlaufen haben. Wenn dies der Fall ist, ist es verboten, dass dieser Mann und diese Frau heiraten können. Die einzige Möglichkeit, dass solch ein Paar sich wiedervereinigen kann, liegt darin, dass die Frau einen anderen Mann heiratet und sich dann aufgrund ihrer Meinungsverschiedenheiten von ihm scheiden lässt. 9. und letzte Scheidungsregel (spiele nicht mit Gottes System) Und wenn ihr euch von den Frauen scheidet und sie sich der Erfüllung ihrer Wartezeit nähern, dann behaltet sie nicht aus Schikane, um zu übertreten. Und wer dies tut, der fügt sich selbst Unrecht zu. Und macht euch nicht über die Zeichen Gottes lustig, und gedenkt der Gnade Gottes, die Er euch erwiesen hat und dessen, was Er euch vom Buch und der Weisheit herabgesandt hat, um euch damit zu ermahnen. Und fürchtet Gott und wisset, dass Gott über alles Bescheid weiss." (2:231) Tips aus dem Quran: Damit einem Ehepaar dabei geholfen werden kann, zusammenzubleiben und feste Familienbande zu fördern, gibt der Quran einige Vorschläge für diejenigen, die darauf hören wollen. Tip 1 (Ereignisse voraussehen): Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen; denn Versöhnung ist gut. Die Menschen sind auf Habsucht eingestellt. Tut ihr jedoch Gutes und seid gottesfürchtig, dann ist Gott eures Tuns kundig." (4:128) Ein Paar muss alles tun, was in seinen Kräften steht, um zu vermeiden, dass Probleme ausser Kontrolle geraten. Damit dies geschehen kann, müssen beide Seiten Opfer bringen und auf Eigennutz verzichten. Tip 2 (verschiedene Methoden vor der Scheidung anwenden): Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Gott die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Gottes Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie (bzw. verlasst sie)! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Gott ist Erhaben und Gross." (4:34) Tip 3 (die Familie miteinbeziehen): Und wenn ihr einen Bruch zwischen beiden befürchtet, dann sendet einen Schiedsrichter von seiner Familie und einen Schiedsrichter von ihrere Familie. Wollen sie sich aussühnen, so wird Gott Frieden zwischen ihnen stiften. Wahrlich, Gott ist Allwissend, Allkundig." (4:35) Tip 4 (keinen schlechten Rat von anderen erteilen lassen): Und wenn ihr die Frauen entlasst und sie ihren Termin erreichen, dann haltet sie nicht davon ab, ihre Gatten zu heiraten, wenn sie sich in gütiger Weise einigen. Dies ist eine Ermahnung für denjenigen unter euch, der an Gott und an den Jüngsten Tag glaubt. Das ist besser für eure Lauterkeit und Reinheit. Und Gott weiss, doch ihr wisset nicht." (2:232) Wieviele Haushalte mögen zerstört und wieviele Familien getrennt worden sein, weil sich die Menschen dafür entschieden, Gottes vollkommenes System nicht zu beachten, und sich durch Worte von anderen Menschen, Gelehrten und Erneuerern vom geraden Weg ablenken liessen. Bleib mit Gott, denn dort liegt das Glück.
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