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http://www.free-minds.org/ Die Geschichte von Abraham Viele Menschen behaupten, dass sie am Tag J nicht dafür verantwortlich gemacht würden, dass sie einer falschen" Religion gefolgt seien oder ein System aufrechterhalten hätten, in das sie hineingeboren wurden... Zu ihrem Unglück scheint die Geschichte des grossen Patriarchen Abraham ihr Wunschdenken nicht zu unterstützen: Und als Abraham seinem Vater Azar sagte: Nimmst du Götzen zu Göttern? Ich sehe dich und dein Volk in einem offenbaren Irrtum", da zeigten Wir Abraham das Reich der Himmel und der Erde, auf dass er zu den Festen im Glauben zählen möge. Als ihn nun die Nacht überschattete, da erblickte er einen Stern. Er sagte: Das ist mein Herr." Doch da er unterging, sagte er: Ich liebe nicht die Untergehenden." Als er den Mond sah, wie er sein Licht ausbreitete, da sagte er: Das ist mein Herr." Doch da er unterging, sagte er: Wenn mein Herr mich nicht rechtleitet, werde ich gewiss unter den Verirrten sein." Als er die Sonne sah, wie sie ihr Licht ausbreitete, da sagte er: Das ist mein Herr, der ist noch grösser." Da sie aber unterging, sagte er: O mein Volk, ich habe nichts mit dem zu tun, was ihr (Gott) zur Seite stellt. Seht, ich habe mein Angesicht in Aufrichtigkeit zu Dem gewandt, Der die Himmel und die Erde schuf, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern." (6:74-79) In diesem einfachen Beispiel können wir sehen, wie Abraham den ersten Schritt machen musste, indem er die Bräuche seines Volkes hinterfragte und sah, dass diese falsch waren (6:74). Es ist erst hiernach, dass Gott ihm die Lektionen erteilt, die schliesslich zu Verständnis und Verstehen führen (nämlich dass Gott nicht auf physische Dinge der Schöpfung begrenzt werden kann). Abraham stellt für uns, die Betreiber dieser Website, einen Präzendenzfall dafür dar, dass man hinterfragen und erforschen muss, bis alle Falschheit vernichtet ist und nur noch die volle Wahrheit übrigbleibt.
http://www.free-minds.org/religion.htm Was genau ist Religion"? Dieses Wort, für das die meisten Menschen sterben würden, über das Kriege geführt wurden, wofür Menschen verfolgt und ausgegrenzt wurden... ist etwas, worüber die meisten Menschen nicht besonders viel wissen! So erstaunlich das klingt, es ist wahr. Verschiedene Menschen verstehen das Wort Religion" auf verschiedene Weisen. Manche denken, es ist ein Verein", zu dem nur die Erwählten" gehören; Manche denken, es ist zwingend" für alle (selbst für Kinder); Manche denken, es ist für die Armen", um ihnen Hoffnung zu geben; Manche denken, es ist nur Ritual" und hat im richtigen Leben keine wirkliche Bedeutung. Und doch gibt uns keine der obigen Ansichten eine Beschreibung von dem, was" Religion wirklich ist! Ist Religion ein Haufen Gesetze und Rituale, denen man folgen muss? Oder ist es mehr als das? Wir wollen uns an den Quran wenden, um eine Definition zu erhalten: Wahrlich, die Religion bei Gott ist die Ergebung. Und diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, wurden erst uneins, als das Wissen zu ihnen gekommen war - aus Missgunst untereinander. Und wer die Zeichen Gottes verleugnet - siehe, Gott ist schnell im Rechnen." (3:19) Dies klingt recht streng! Bedeutet dies, dass Gott uns befiehlt, einer Religion zu folgen, die unter dem Namen Ergebung" bekannt ist? Müssen wir einfach diese Ergebung" ausfindig machen und dann jedermann zwingen, ihr zu folgen und sie anzunehmen? Verlangen sie etwa eine andere als Gottes Religion? Ihm ergibt sich, was in den Himmeln und auf der Erde ist, gehorsam oder wider Willen, und zu Ihm kehren sie zurück." (3:83) Wenn alles in den Himmeln sich Seiner Religion" ergeben hat, wer sind dann wir, um zu streiten? Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle (anderen) Religionen siegen lasse; mag es den Götzendienern auch zuwider sein." (9:33) Wie kann eine Religion" über andere Religionen" siegen? Bedeutet dies, dass wir, wenn wir mit den Händen an der Seite beten, über diese anderen Religionen" siegen, die mit gefalteten Händen beten? Oder bedeutet dies, dass wir, wenn wir unsere Almosen geben, über die anderen Religionen" siegen, die ebenfalls Almosen geben? Offensichtlich macht all dies keinen Sinn! Wahrlich, die Zahl der Monate bei Gott beträgt zwölf Monate; (so sind sie) im Buche Gottes (festgelegt worden) seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen (Monaten) sind vier heilig. Das ist die vollkommene (beständige) Religion..." (9:36) Inwiefern werden zwölf Monate als eine perfekte Religion" angesehen? Wie steht es damit, 13 Mondmonate pro Jahr zu benutzen (wie es die Juden alle sieben Jahre tun)? Das ist auch eine Religion"! Aber ist es eine vollkommenere" Religion, wenn man sagt, dass man 12 Monate hat? Was ist Religion? Ich glaube, jetzt kommen wir zum Kern des Ganzen. Offensichtlich ist Religion nicht nur eine Sammlung von Gesetzen und Ritualen, mit denen die Menschen einfach herumlaufen und Religion, Religion" rufen! Betrachten wir die Geschichte von Joseph, die die wirkliche Bedeutung von Religion" verrät. Wenn wir die Geschichte von Joseph (Sura 12) lesen, sehen wir, dass Joseph nach Aegypten ging und nach einigen Geschehnissen einer der hohen Berater des Pharao wurde, der für die Nahrungsverteilung und den Handel zuständig war. Josephs Brüder (die ihn am Anfang töten wollten) treten an ihn heran. Er möchte seinen jüngeren Bruder gewinnen und schmiedet eine Intrige, in der der goldene Messbecher des Königs zwischen die Sachen seines jüngeren Bruders gelegt wird. Josephs Intrige besteht darin, dass seine Brüder das Gesetz für Diebstahl gemäss ihrer eigenen Religion" offenbaren sollen. Dieses Gesetz ist das, welches von Abraham und Jakob befolgt wurde und das von Gott offenbart wurde: Sie (die Aegypter) sagten: Was soll dann die Strafe dafür sein, wenn ihr Lügner seid?" Sie (Josephs Brüder) sagten: Die Strafe dafür sei: Der, in dessen Satteltaschen er (der Becher) gefunden wird, soll selbst das Entgelt dafür sein. So belohnen wir die Uebeltäter." (12:74-75) Nachdem er sie in seine Falle gelockt hat und sie ihr eigenes Gesetz, dem sie folgen (anstatt Pharaos Gesetz zu benutzen), enthüllen liess, war es Joseph also möglich, seinen jüngeren Bruder bei sich zu behalten: Da begann er ihre Säcke vor dem Sack seines Bruders (zu durchsuchen); dann zog er ihn aus dem Sack seines Bruders hervor. So richteten Wir es für Joseph ein; er hätte seinen Bruder nach dem Gesetz des Königs nicht aufhalten können, es sei denn, Gott hättte es so gewollt. Wir erhöhen um Rangstufen, wen Wir wollen; und über jedem, der Wissen hat, ist der Eine, Der noch mehr weiss." (12:76) Der König von Aegypten hatte keine religiöse Sekte", deren Regeln er auf das Verbrechen des Diebstahls anwandte, sondern er hatte ein System. Solchermassen umging Joseph dieses System" und ersetze es durch das, welches von seinen Brüdern angewendet wurde! Religion = System So erklärt Gott die Offenbarungen, auf dass wir verstehen... Gott hat uns keine Religion" gegeben, die aus seltsamen Einzelteilen und Ritualen zusammengesetzt ist... Stattdessen ist es das vollkommene System, welches Er durch all Seine Propheten verordnet hat: Er verordnete für euch die Religion, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus anbefohlen haben. Nämlich (die), in der Einhaltung des Glaubenssystems treu zu bleiben und euch deswegen nicht zu spalten." (42:13) Wir sehen: Gott ist unser Schöpfer. Er gab uns unseren Verstand, unseren Körper, unser Leben, unsere Seele, das Universum, Zugang zum Geist usw., nicht dafür, dass wir straucheln und in dieser Welt verlorengehen würden. Wir sind mit dem freien Willen" auf der Welt. Es steht uns frei, welche Pfade wir einschlagen wollen... Es steht uns frei, so viele Systeme zu erdenken, wie wir wollen... Allerdings erweist Er uns eine grosse Gnade, indem Er uns sagt, dass Sein System das vollkommene System ist: Wahrlich, die Zahl der Monate bei Gott beträgt zwölf Monate; (so sind sie) im Buche Gottes (festgelegt worden) seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen (Monaten) sind vier heilig. Das ist die vollkommene (beständige) Religion..." (9:36) Wir sehen also, dass uns nichts davon abhält, 11, 10 oder sogar 13 Monate zu gebrauchen (manche von uns tun dies). Auch wenn diese Systeme vielleicht funktionieren, sagt Gott uns, dass das Seinige vollkommen ist... Wir werden mit einer 12-Monate-Aufteilung nicht straucheln... Wir brauchen keinen zusätzlichen Monat alle sieben Jahre... Unsere Jahreszeiten werden sich nicht um einige Tage pro Jahr verschieben... es ist ganz einfach vollkommen (hier klicken, um mehr Informationen zur 12-Monate-Aufteilung zu erhalten). Was haben unsere Systeme für uns getan? - Das römische System von Senat und Kaiser liess Rom sich um sich selbst drehen... Das französische System der Monarchie konzentrierte alle Macht und allen Reichtum, während die Bevölkerung hungerte (das Ergebins war die Französische Revolution) Das Militärsystem der Mongolen hinterliess ihnen nach all ihren Eroberungen keine Identität Das chinesische Dynastiensystem zerfiel ebenfalls, als viele Parteien die Macht haben wollten, die in den Händen des Kaisers lag Wie steht es mit den heute existierenden Systemen? Der Kommunismus zerfiel in den späten 1980er Jahren aufgrund seiner Unfähigkeit, individuelle Besonderheiten und Begabungen zu erkennen Der Kapitalismus schuf viel Wohlstand für die Individuen, liess Geld zum einzigen Lebensziel werden, liess Familien zerfallen, führte für die Massen zum Elend Das Monarchiesystem des Mittleren Ostens führte zu bedeutenden Ungleichgewichten von Macht und Reichtum, die dazu führten, dass der Reichtum bis aufs Blut ausgesaugt wurde, während die Bevölkerung ärmer und ärmer wurde Die Diktaturen, die überall auf der Welt errichtet wurden, führten zu grosser Korruption und üblicherweise zu Bürgerkriegen oder Zwietracht Und doch ist es seltsam, dass die Menschen sich noch immer von der vollkommenen Religion abwenden, selbst wenn all diese offensichtlichen Probleme bestehen... Sie können nicht glauben, dass Gott sie mit etwas besserem als dem versorgen kann als mit dem, was sie selbst erdacht haben! Sie können nicht verstehen, dass Er, Der erschafft, nicht wie jemand ist, der erschaffen wurde! Alles, was wir tun müssen, ist, unsere Hände auszustrecken und das Seil festzuhalten, das uns vom Himmel heruntergeworfen wurde... Verlangen sie etwa eine andere als Gottes Religion? Ihm ergibt sich, was in den Himmeln und auf der Erde ist, gehorsam oder wider Willen, und zu Ihm kehren sie zurück." (3:83) Hat die Sonne ein Problem mit ihrer Bahn? Oder schlägt der Mond etwa in die Erde ein? All diese Objekte haben das System angenommen, das von Gott erdacht wurde, und sind ihm gefolgt. Hätten sie ihr eigenes System erfunden, wären sie seit Aeonen zerstört worden oder aus der Umlaufbahn geraten. Und doch schwanken wir noch! Wir denken immer noch, dass wir es am besten wissen. Wir erkennen nicht, dass unser Körper und unser Verstand nur Hardware" sind. Wir hatten kein Problem damit, unsere Hardware von Gott anzunehmen und sie zu nehmen, als wir auf die Erde kamen... Stattdessen haben wir ein Problem damit, das Operative System (die Betriebssoftware) zu akzeptieren. Wir lassen unterschiedlichste Programme und Systeme laufen, doch am Ende gibt es nur ein System, das mit uns kompatibel ist: Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Führung und dem wahren System geschickt hat, auf dass Er sie über alle (anderen) Systeme siegen lasse; mag es den Götzendienern auch zuwider sein." (9:33) Erst jetzt, wo wir verstehen, worin diese Religion" besteht, können wir begreifen, wie sie alle anderen Systeme" besiegen wird. Wenn es in Gebrauch genommen wird, wird Gottes perfektes System die Schwächen und Irrtümer aller anderen von Menschen erfundenen Systeme aufzeigen... Gottes System ist das einzige System, das nicht nur die körperlichen" Bedürfnisse des Menschen befriedigt, sondern auch seinen spirituellen" Teil erkennt und diese Bedürfnisse ebenfalls anspricht. Der Mensch, der Gottes System folgt, indem er sich ihm ergibt", ist nicht nur eine selbstgenügsame, sondern auch eine glückliche Person, die starke Familienbande hat, intellektuelle Anstrengungen unternimmt, philosophische Ansichten formuliert, einen Sinn für die Gemeinschaft besitzt und vor allem ein Realist ist. Was können wir noch sagen? Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch die Ergebung zur Religion erwählt..." (5:3) Wahrscheinlich hast Du selbst auch schon viele Systeme ausprobiert. Gib der Ergebung" eine Chance - sie ist das einzige System, das direkt vom Hersteller" kommt!
http://www.free-minds.org/reading.htm Nützliche Hinweise, wie man den Quran liest Von Bruder A. Muhammed (e-mail: A361M at aol.com) Hinweis 1. Die offensichtliche Bedeutung Wie im Quran, der detailliereten Schrift, dargestellt wird, werden wir am Tag des Gerichts darüber Rechenschaft ablegen, ob wir Gottes Gesetzt gefolgt sind, das uns in den Gesetzgebungsversen" des Quran gegeben wird. Aufgrund dessen, und weil Gott der Gerechteste Richter ist, hat Er uns diese Verse in sehr klarer und offensichtlicher Sprache gegeben. Trotzdem sind wir als Leser vielleicht schon in der Situation gewesen, dass wir einen dieser Gesetzgebungsverse gelesen haben und diesem Vers dann in der Erläuterung vom Uebersetzer eine ganz andere Bedeutung gegeben wurde! Wenn wir den Grund für diese Diskrepanz zu erfahren suchen, sagt man uns, dass es sehr schwierig ist, den Quran auf eigene Faust verstehen zu wollen, dass diese erfahrenen Uebersetzer viele Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, die Wissenschaft der Quranauslegung zu beherrschen, und dass ihre Auslegung also das wiedergibt, was der Vers wirklich bedeutet! Man sagt uns vielleicht auch, dass dies die Auslegung ist, die der Prophet selbst gab. Für 99 % der Leser wird diese Antwort ausreichen, und für sie wird die Angelegenheit erledigt sein, selbst wenn sie vielleicht tief drinnen noch einen unbehaglichen Verdacht hegen. Leider wird wohl nicht mehr als ein Prozent der Leser weiter nach befriedigenden Antworten auf die folgenden Fragen suchen: Wie kann Gott eine Sache sagen, und doch sagen mir die Ausleger, dass Gott in Wirklichkeit etwas ganz anderes meinte? Gibt Gott uns Rätsel auf? Ist der Ausleger klüger als Gott? Wie kann er fähig sein, die zutreffende Bedetuung zu formulieren, wenn Gott dies nicht konne? Wie kann Gott etwas sagen, und doch behaupten die Ausleger, dass Gottes Gesandter das Gegenteil sagte? Wie kann Gott behaupten, dass der Quran klar und einfach zu verstehen sei (wie aus den folgenden Versen hervorgeht), und doch sagen uns die Ausleger, dass es sehr anspruchsvoll ist? A.L.R. Das sind die Verse der deutlichen Schrift." (12:1) Wir haben ihn (den Quran) in deiner Sprache leicht gemacht, damit sie sich ermahnen lassen." (44:58) Nur die wahren Suchenden, die sich dafür entscheiden, Gottes Worten eher zu glauben als den Worten irgendeines Auslegenden, werden die offensichtliche und manchmal wörtliche Bedeutung des Quranverses akzeptirern. Weil sie absolutes Vertrauen und Respekt für Gottes Worte haben, hat Gott es ihnen im Gegenzug leicht gemacht, den Quran zu verstehen. Was die anderen betrifft, die es vorziehen, anderen als Gott zu glauben, so hat Gott ihnen Schleier über ihre Augen und Herzen gelegt, die sie davon abhalten, den Quran zu begreifen. Ihnen ist der Zugang zum Quran verwehrt, selbst wenn sie Professoren der arabischen Sprache sind und ihr ganzes Leben damit verbracht haben, den Quran zu studieren! Und wer ist ungerechter als der, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wurde, sich aber von ihnen abwandte und vergass, was seine Hände vorausgeschickt hatten? Wahrlich, Wir haben Schleier über ihre Herzen gelegt, so dass sie es nicht begreifen, und Taubheit in ihre Ohren. Und selbst wenn du sie zum rechten Weg rufst, werden sie nie den rechten Weg einschlagen." (18:57) Was die Gruppe der gesetzgebenden Verse angeht, so sollte nur die offensichtliche Bedeutung dieser Verse akzeptiert werden. Wir sollten ohne Zweifel anerkennen, dass Gott am kundigsten und am fähigsten ist, welche Wahrheit auch immer auszudrücken. Er braucht keinen Ausleger, der die Bedeutung klarer macht. Gott ist der Allmächtige. Seine Fähigkeiten sind unbegrenzt; Er ist Herrscher über alle Dinge. Sein ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er macht lebendig und lässt sterben, und er hat Macht über alle Dinge." (57:2) Es ist recht verletzend gegenüber Gott, anzunehmen, dass die Worte des Quran, die Sein Gesetz feststellen, alles ausser ihrer wörtlichen Bedeutung sagen wollen, denn Gott gibt uns keine Rätsel auf. Gott ist wirklich dazu fähig, welche Nachricht auch immer auszudrücken. Gottes Worte werden mit grösster Genauigkeit gewählt, um die Nachricht so gut wie möglich zu übermitteln. Wenn die Bedeutung ssolcher Verse dadurch noch genauer gemacht wird, dass der Ausleger hier oder dort noch ein Wort hinzufügt, kann das nur bedeuten, dass Gottes Formulierung ungenügend ist! Unnötig zu sagen, dass dies sowohl falsch als auch sehr verletzend gegenüber dem Allmächtigen Gott ist. Man begeht eine grosse Sünde, wenn man irgendeinen Gesetzgebungsvers dadurch interpretiert, dass man auch nur ein Wort hinzufügt oder weglässt. Wir müssen solche Anschläge verhindern und uns vor ihnen hüten, da sie zweifellos das Werk des Bösen sind. Wenn die echten Gläubigen entdecken, dass sie nicht der wörtlichen Bedeutung des Quran gefolgt sind, werden sie jederzeit und ohne Zögern ihr eigenes Verhalten ändern, anstatt die Bedeutung des Qurantexts manipulieren zu wollen. Wir sollten uns vor allem der vielfältigen Täuschungen des Satans bewusst sein. Zu einem bestimmten Thema wird er unweigerlich Worte des Propheten erfinden, um uns glauben zu machen, dass der Prophet den Quranvers auf eine Art auslegte, die der wörtlichen Bedeutung entgegengesetzt ist (siehe 6:112). Es ist unnötig anzumerken, dass es weiser und respektvoller Gott gegenüber ist, der wörtlichen Bedeutung des Quran zu folgen. Was dies angeht, ist es auch gerechtfertigt anzunehmen, dass der Prophet niet etwas gepredigt hätte, was dem Quran widerspricht. Die grosse Wichtigkeit dieses Punktes wird später besprochen werden. Hinweis 2. Verwandte Verse Welches Thema wir auch im Quran studieren, wir müssen immer alle Verse betrachten, die sich auf das spezielle Thema beziehen. Es kann oft irreführend sein, eine Schlussfolgerung oder eine Regel aus nur einem isolierten Vers abzuleiten. Der Quran ist auf vielerlei Weise wie kein anderes Buch. Er ist weder ein wissenschaftliches Buch noch ist er ein Gedicht. Trotzdem enthält er eine Fülle von Wissen, das in gebieterischer Dichtkunst übermittelt wird. Ein wissenschaftliches Buch würde bei der Behandlung eines bestimmten Themas der üblichen Aufteilung in Einführung, Erläuterung und Schlussfolgerung folgen; der Quran ist insofern anders, als er alle traditionellen Strukturen abschafft. In jedem anderen Buch als im Quran würden wir erwarten, dass jedes Kapitel sich mit einem Hauptpunkt beschäftigt. Dies ist beim Quran nicht immer der Fall, denn obwohl viele der kürzeren Suren ein bestimmtes Thema oder einen bestimmten Vorfall behandeln, ist es nicht unüblich, andere Suren zu finden, die die meisten quranischen Hauptthemen behandeln (z.B. Sure 2). Deshalb finden wir oft das gleiche quranische Thema in mehr als einer Sure. Zusaätzlich wird das Thema oft in der gleichen Sure von einem Vers zum anderen kategorisch verändert, ohne dass wir darauf vorbereitet worden wären. Vielleicht ist dies so, weil der Quran vor allem ein Buch der Göttlichen Wahrheit ist und keine persönlichen Ansichten enthält. Im Gegensatz zu menschlichen Ansichten benötigt die Göttliche Wahrheit weder kunstfertige Präsentation noch gewandte Begründungen. Somit ist ein einzelner Vers Göttliche Wahrheit und kann durchaus eine unabhängige Wahrheit offenbaren, wo auch immer im Buch er sich befindet. Jede unabhängige Wahrheit trägt zum Gesamtbild bei, das sich abzeichnet, wenn man ein bestimmtes Quran-Thema studiert. Anders als die Verfälscher es unterstellen, verletzt kein Quranvers einen anderen, noch hebt ein Vers einen anderen auf. Doch gleichzeitig darf kein Thema des Quran nur anhand eines isolierten Verses betrachtet werden. Hinweis 3. Universelle Ansprache Der Quran, als Gottes letzte Offenbarung, richtet sich an die ganze Menschheit und gilt für alle Zeiten. Wenn der Quranvers, den man studiert, nicht deutlich feststellt, dass er sich auf eine bestimmte Gruppe oder eine bestimmte Zeit beschränkt, gilt er für alle Menschen zu allen Zeiten. Ausserdem richten sich alle Verse, die mit sprich" beginnen, an alle Menschen zu allen Zeiten (wie etwa die letzten 3 Suren), sofern sie nicht einen Grund enthalten, der annehmen lässt, dass sie sich an eine bestimmte Person oder einen bestimmten Boten richten. Diese Regel wurde von vielen Auslegern verletzt und weitgehend missbraucht, um die Bedeutung von Gottes Worten zu manipulieren. Wir werden später viele Fälle solcher Manipulationen aufzeigen, für jetzt sollte dieses einfache Beispiel ausreichen, um zu zeigen, um was es geht: Angenommen, wir haben folgende Information über eine bestimmte Schule: Die Häfte der Schüler der Schule ist männlich." Wenn wir diese einfache Aussage verfälschen wollen, könnten wir andeuten, dass die Hälfte aller Schüler, die älter als zwölf Jahre sind, männlich sind. Oder wir könnten behaupten, dass nur zu bestimmten Zeiten - etwa von 1986 bis 1988 - die Hälfte der Schüler männlich war. Offensichtlich handelt es sich bei beiden Einschränkungen um Verfälschungen. Der ursprüngliche Text enthielt weder Beschränkungen, die sich auf das Alter der Schüler noch auf eine bestimmte Zeit bezogen. Um diese Aussage richtig zu lesen, müssen wir davon ausgehen, dass die Hälfte der Schüler zu allen Zeiten und in allen Altersgruppen männlich ist. Von der gleichen Genauigkeit müssen wir auch beim Quran ausgehen. Ein vielleicht klassisches Beispiel für diese Art von Verfälschungen bezieht sich auf folgenden Vers: Und wenn Gott als einziger genannt wird, dann krampfen sich die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, in Widerwillen zusammen; werden aber die genannt, die statt Ihm erwähnt werden, siehe, dann beginnen sie zu frohlocken." (39:45) Als sie diesen Vers erklärten, fügten die unredlichen Ausleger die Worte andere Götter" zu ihrer Auslegung hinzu, um auszusagen, werden aber die (anderen Götter) genannt, die statt Ihm erwähnt werden..." Dies ist eine krasse Manipulation, weil im Quran das Wort duunihii" gebraucht wird, dass anders als Er" bedeutet. Die Bedeutung auf andere Götter" zu beschränken, ist in der Tat eine Verfälschung des Verses. Wenn der Vers aussagt anders als Er", können hiermit zwar andere Götter gemeint sein, aber auch Engel, Propheten, Heilige, Menschen, usw. Wenn Gott die Bedeutung auf andere Götter" beschränken wollte, hätte Er gesagt werden aber die anderen Götter genannt...". Gott gehen die Worte nicht aus! Die grosse Bedeutung dieses speziellen Verses wird später behandelt. Hinweis drei bedeutet auch, dass Gottes Gesetz im Quran für alle Menschen und zu allen Zeiten gilt, und dass es für alle erlassen ist, wenn keine speziellen Bedingungen angeführt werden. Die gleiche Religion, die Noah und Abraham gegeben wurde, wurde Moses und Jesus gegeben, und sie ist auch diejenige, die Muhammad und uns gegeben wurde. Dies wird in folgendem Vers bestätigt: Er verordnete für euch die Religion, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus anbefohlen haben. Nämlich die, in der Einhaltung der Religion treu zu bleiben und euch deswegen nicht zu spalten..." (42:13) Wenn gewisse Verse zu oder von einem bestimmten Volk oder einer bestimmten Zeit sprechen, macht Gott uns diese Einschränkung im Vers sehr deutlich. Ein Beispiel hierfür findet sich in den Versen, die einige der Verbote aufzählen, die den Juden als Bestrafung für ihre Uebertretung auferlegt wurden: Und der Sünde der Juden wegen haben Wir ihnen gute Speisen vorenthalten, die ihnen erlaubt waren, wie auch, weil sie viele Hindernisse in Gottes Weg legten." (4:160) Wenn man also behauptet, dass ein bestimmter Vers sich nur an eine bestimmte Gruppe oder eine bestimmte Zeit richtet, ohne dass im Vers genaue Angaben gemacht werden, die solch eine Beschränkung anzeigen, verdreht und verfälscht man absichtlich Gottes Worte und begeht eine grosse Sünde. Hinweis 4. Wahre Bedeutung des geschichtlichen Hintergrundes Hier muss kurz die Idee des Asbaab Al Nuzuul" erwähnt werden, also die Gründe und die Absicht für die Offenbarung bestimmter Verse. Viele Quranverse werden mit bestimmten Geschehnissen verbunden, die sich zur Zeit der Offenbarung des Quran ereigneten. Ein Beispiel dafür sind folgende Verse: Und da sagtest du zu dem, dem Gott Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest: Behalte deine Frau für dich und fürchte Gott." Und du verbargst das, was du in dir hegtest, das, was Gott ans Licht bringen wollte, und du fürchtetest die Menschen, während Gott es ist, Den du in Wirklichkeit fürchten sollst. Dann aber, als Zaid seine eheliche Beziehung mit ihr beendet hatte, verbanden Wir sie ehelich mit dir, damit die Gläubigen in bezug auf die Frauen ihrer angenommenen Söhne nicht in Verlegenheit gebracht würden, wenn diese ihre ehelichen Beziehungen mit ihnen beendet haben. Und Gottes Befehl muss vollzogen werden." (33:37) O Prophet! Warum verbietest du das, was Gott dir erlaubt hat, um nach der Zufriedenheit deiner Frauen zu trachten? Und Gott ist Allvergebend, Barmherzig." (66:1) Im Zusammenhang mit dem ersten dieser beiden Verse wurde gesagt, dass der geschichtliche Hintergrund darin bestand, dass der Prophet seinen Segen zur Hochzeit von Zaid und Zainab gab. Da Zaid ein befreiter Sklave war und Zainab zur Oberschicht Mekkas zählte, war ihre Heirat ein Symbol für die Brüderlichkeit im Islam. Jedoch war ihre Ehe nicht glücklich. Zainab sah aufgrund seiner Vergangenheit auf Zaid herunter. Zaid wollte sich von Zainab scheiden lassen und bat um die Zustimmung des Propheten. Der Prophet, der die Ehe aufgrund ihrer Symbolik gesegnet hatte, fürchtete, dass eine Scheidung zu Verspottung führen könne, riet Zaid von einer Scheidung ab. Der Prophet fürchtete die Menschen, wo er Gott allein hätte fürchten sollen. Der geschichtliche Hintergrund des zweiten Verses besteht darin, dass der Prophet eine seiner Frauen, Hafsa, besuchte und mit ihr eine Weile zusammenblieb. Sie bot ihm Honig an. Als er zu seinen anderen Frauen, Aisha und Sawda, zurückkam, waren diese eifersüchtig und beschuldigten ihn, mehr Zeit mit ihr als mit ihnen zu verbringen. Sie sagten, dass auch sie Honig besässen, den sie ihm anbieten könnten. Sie betrübten ihn so sehr, dass er sagte, er würde nie mehr Honig probieren (und sich auf diese Weise etwas selbst verbot). Die angemessene Bedeutung, die der geschichtliche Hintergrund bei diesen beiden Versen hat, besteht darin, dass er Licht auf die bestimmten Geschehnisse, die angesprochen werden, wirft. Der geschichtliche Hintergrund eines Quranverses sollte niemals das Gesetz, das dem Vers innewohnt, ändern oder entwerten. Diese zwei Verse sprechen folgende Gesetze aus: Erster Vers (33:37): Alle Gläubigen sollten niemals irgendjemanden ausser Gott allein fürchten. Es ist einem Mann nicht verboten, die geschiedene Frau seines Adoptivsohnes zu heiraten. Zweiter Vers (66:1): Der Prophet, oder auch irgendein anderer Mensch, darf nicht verbieten, was Gott erlaubt hat. Beispiele dafür, die Bedeutung des geschichtlichen Hintergrundes dieser zwei Verse zu verfälschen, sind etwa folgende Behauptungen: Dass Vers 1 der Sure 66 sich nur auf Honig bezieht, und dass es dem Propheten erlaubt ist, andere Dinge zu verbieten! Dass die Erlaubnis, die geschiedene Frau eines Adoptivsohnes zu heiraten, nur zur Zeit des Propheten und nicht zu allen Zeiten galt. Vielleicht hat Gott, Der sich der Kleinlichkeit der Menschen wohl bewusst ist, in 66:1 absichtlich nicht erwähnt, welche Sache der Prophet sich untersagt hatte, um den wahren Gläubigen zu zeigen, dass die Art der Sache an sich nicht von Bedeutung war. Es häte Honig, Milch oder Erdnüsse sein können! Worauf es ankommt, ist, dass der Prophet nichts von dem verbieten darf, was Gott den Menschen erlaubt hat. Dies entspricht dem Vers: Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Verkündigung." (24:54) In anderen Worten, Gottes Gesetz und nichts sonst zu überbringen. Dies ist die einzige Pflicht jedes Boten, nicht nur des Propheten Muhammad: Jedoch, sind die Gesandten für irgend etwas ausser für die deutliche Verkündigung verantwortlich?" (16:35) Der Quran stellt fest, dass kein Prophet ein eigenes Gesetz bringt. Das einzige Gesetz und die einzige Sunna sind die von Gott: Und du wirst in Gottes Sunna nie einen Wandel finden." (33:62) Somit besteht der angemessene Gebrauch des historischen Hintergrundes, oder Asbaab Al Nuzuul", darin, die Umstände, die die Offenbarung des Verses umgaben, besser zu verstehen. Es ist eine krasse Verfälschung, Asbaab Al Nuzuul" dazu zu benutzen, dem in solchen Versen offenbarten Gesetz irgendwelche Beschränkungen aufzuerlegen. Weiterhin ist es ein grosses Missverständnis, wenn man andeutet, dass irgendein isoliertes Geschehen, das sich zu einem bestimmten Moment ergab (z.B. die Scheidung von Zaid und Zainab) der Grund für eine Offenbarung Gottes gewesen sein könnte. Es ist realistischer festzustellen, dass Gottes Gesetz bereits festgelegt ist, lange bevor sich irgendein geschichtlicher Vorfall ereignet hätte, und dass Gott solche geschichtlichen Vorfälle sich ereignen und im Quran erwähnt werden liess, um ein Beispiel zu geben. Wenn wir dies im Hinterkopf behalten, wird der Ausdruck Asbaab Al Nuzuul" (Grund für die Offenbarung) irrig, aus dem Grunde, weil dieser Ausdruck voraussetzt, dass diese Gesetze vor den bestimmten Vorfällen nicht nötig gewesen waren! Ein Quranvers, der Gottes Göttliches Gesetz enthält, wird niemals offenbart, um sich einem geschichtlichen Vorfall anzupassen, stattdessen lässt Gott geschichtliche Vorfälle geschehen, um als Beispiele für die Bestätigung von Gottes Gesetz zu dienen. Wenn wir Vers der Sure 66 als ein Beispiel nehmen, sollten wir nicht annehmen, dass Gott uns diesen Vers offenbarte als Ergebnis davon, dass der Prophet verbot, was erlaubt war; stattdessen sollten wir weiser schlussfolgern, dass Gott befahl, ein solcher Vorfall solle sich ereignen, damit die Gläubigen, die den Quran Hunderte von Jahren später lesen würden, sicher sein können, dass der einzige Gesetzgeber Gott ist. Verbote gehören Gott allein. Die Wichtigkeit dieser Angelegenheit wird noch dadurch betont, dass die Sure selbst Das Verbot" genannt wurde. Hinweis 5: Was bedeutet der Satz Der Quran enthält alles" wirklich? Ob man es glaubt oder nicht, es gibt solche Skeptiker, die Fragen stellen wie Wenn, wie du sagst, der Quran alles enthält, warum kann ich dort dann kein Rezept für ein Curry finden?" Die Antwort auf diese Frage ist recht offensichtlich. Der Grund, weshalb der Quran keine Auskünfte darüber gibt, wie man ein Curry kocht, wie man ein Auto fährt etc., ist im Quran gegeben. Die Aufgabe des Quran ist sehr klar definiert. Dier Absicht des Quran, oder jeder Schrift, ist es, uns die Mittel zum Heil zur Verfügung zu stellen. Weil also die Weise, auf die wir ein Curry kochen oder die Art, wie wir Auto fahren, unser Schicksal am Tag des Gerichts nicht beeinflusst, deshalb sind im Quran keine Einzelheiten über diese Dinge enthalten. Beachten wir, dass Gottes Gesandter uns sagt, dass der Quran alles ist, was wir zum Heil brauchen... Wie jede andere Schrift auch, ist der Quran ein Handbuch, wie wir in den Himmel gelangen und wie wir unsere ursprünglichen Irrtümer korrigieren - der Quran enthält all die Einzelheiten, die wir für diese bestimmte Absicht brauchen. Um die Bedeutung von 6:38 (der Quran enthält alles) zu verstehen, müssen wie auch einige andere Verse lesen: Erstens: Uns wird in 2:38 gesagt, dass Gottes Angebot, die Menschheit zu erlösen, auch enthielt, uns Huda" (Rechtleitung) zu senden, und dass diejenigen, die diese Rechtleitung annehmen (die in 2:39 mit Ayat Allah" - den Zeichen Gottes - verbunden werden), erlöst werden, während diejenigen, die sie ablehnen, in der Hölle enden werden. Zweitens: Uns wird auch gesagt, dass Gott uns die Huda" (Rechtleitung) durch den Quran gesandt hat (27:2, 31:3). Uns wird ebenfalls gesagt, dass die Rechtleitung dem vorigen Volk in der vorigen Schrift gegeben wurde (3:4). Drittens: Nachdem Gott uns die genaue Aufgabe des Quran (und aller anderen Schriften) gegeben hat, also uns die Mittel zur Erlösung bereitzustellen, sagt uns Gott, dass der Quran alles enthält... es ist nur logisch, die Vollkommenheit des Quran im Verhältnis zu seiner Funktion zu verstehen, die darin besteht, uns die Führung und die Möglichkeit zur Erlösung zu geben. Wir wollen dies mit folgender Situation vergleichen: Wenn wir in einer Schule für ein Physikexamen lernen und uns der Lehrer ein Buch mit der Bemerkung gibt, dass dies alles enthält, was wir brauchen, um die Prüfung zu bestehen - dann können wir ihm nicht eines Tages sagen, dass wir darin nicht auch fanden, wie man Pizza zubereitet! Der Lehrer behauptete niemals, dass das Buch sagt, wie man Pizza macht, er sagte nur, dass es alles enthält, um das Examen zu bestehen... Ausserdem können wir nicht einfach ein Buch von der Klasse des Vorjahres ausleihen und uns daran halten, da die Fragen, die uns gestellt werden, auf dem Buch beruhen, das der Lehrer uns gab, und nicht auf dem Buch, das die anderen benutzten... wir haben unsere minhaj (Regeln, Normen) und sie haben ihre (zu Minhaj siehe 5:48). Da Gott für uns - analog hierzu - die Aufgabe des Quran (oder irgendeiner Schrift) dadurch definiert hat, dass er sämtliche Regeln enthält, durch die man die Erlösung erlangt (2:38-39) (und die Prüfung besteht), müssen wir die Vollständigkeit des Quran gemäss der Aufgabe verstehen, die ihm innewohnt, und sie nicht als absoluten Begriff ansehen. Was all dies noch einmal bestätigt, ist die Tatsache, dass wir die minhaj (Regeln und Gesetze) befolgen müssen, die uns gegeben wurden, um insha'allah die Erlösung zu erlangen und unsere Seele in Gottes Himmel zu retten, und nicht die minhaj, die denen vor uns gegeben worden waren... in 5:48 wird uns gesagt, dass unser minhaj der Quran ist und nicht die Rituale oder die Schriften, die Abraham oder den anderen gegeben wurden.
http://www.free-minds.org/mohammed.htm War der Prophet Muhammad des Schreibens und Lesens unkundig? Muslimische Gelehrte und die gesamte muslimische Welt sagen uns, dass der Prophet Muhammad ein ungelehrter Mann war, der weder lesen noch schreiben konnte. Sie sagen uns dies, um das Wunder des Qurans noch wunderbarer erscheinen zu lassen und missachten dabei, dass solche Behauptungen einige naheliegende Fragen nach sich ziehen: Gemäss Historikern ermutigte der Prophet Muhammad seine Anhänger, lesen und schreiben zu lernen und es auch anderen beizubringen, um Wissen in der Welt zu verbreiten. Wie kann ein Mann, der durch sein Beispiel ein Anführer war, nie selbst lesen und schreiben gelernt haben? Der Quran wurde uns während einer Zeitspanne von 23 Jahren durch den Mund des Propheten Muhammad übermittelt. Ist es vorstellbar, dass der mann, der in Kontakt mit Gottes Worten war und der sie sorgfältig aufschreiben und vervielfältigen liess, sich nie darum bemühte, das lesen zu lernen, was er aufschreiben liess? Der Prophet Muhammad hatte den Ruf, ein geschickter Geschäftsmann zu sein, da er einige erfolgreiche Unternehmungen für seine erste Frau Khadidja getätigt hatte. Jeder Student der Geschichte weiss, dass die Zahlen, wie wir sie heute kennen, erst einige Jahrhunderte nach dem Tod des Propheten entwickelt wurden. Aller Handel wurde mit Buchstaben getätigt, denen man einen Zahlenwert zuschrieb (A=1, B=2, usw...). Wie konnte der Prophet ein erfolgreicher Händler sein, ohne die Buchstaben zu kennen? Die obigen Fragen werden für jeden vernünftigen Menschen offensichtlich sein, doch sind sie es nicht für diejenigen, die sich von erfundenen Geschichten haben verschlingen lassen, in denen Wahrheit und Täuschung vermischt werden. Der Beweis, den die islamischen Gelehrten dafür anführen, dass der Prophet Muhammad Analphabet war, ist der Gebrauch des Wortes ummy"mit Bezug auf den Propheten im Quran. Die Gelehrten haben behauptet, dass ummy" des Lesens und Schreibens unkundig" bedeutet, und dass es Gott selbst ist, der diese Erzählung unterstützt. Wir wollen nun alle Verse im Quran betrachten, die das Wort ummy" verwenden: Und sprich zu jenen, denen die Schrift gegeben wurde, und zu den ummyyn": Werdet ihr Muslime?" (3:20) Und unter den Leuten der Schrift gibt es welche, die, wenn du ihnen eine grosse Summe anvertraust, dir diese aushändigen. Und unter ihnen gibt es auch solche, die, wenn du ihnen einen Dinar anvertraust, ihn dir nur aushändigen, wenn du stets hinter ihnen her bist. Dies geschieht deshalb, weil sie sagen: Uns obliegt gegen die ummyyn" keine Pflicht." Und sie sprechen eine Lüge gegen Gott und wissen es." (3:75) Dies sind jene, die dem ummy" Gesandten, dem Propheten folgen; dort in der Thora und im Evangelium werden sie über ihn finden..." (7:157) Es gibt ummyun" unter ihnen, die das Buch nicht kennen, sondern nur Wunschvorstellungen; und sie stellen nichts anderes als Vermutungen an." (2:78) Er ist es, der unter den ummyyn" einen Gesandten aus ihrer Mitte erweckt hat..." (62:2) Darum glaubt an Gott und an Seinen Gesandten, den ummy" Propheten, der an Gott und an Seine Worte glaubt..." (7:158) Um der Klarheit willen habe ich das Wort ummy" in der ursprünglichen Form belassen, ohne es zu übersetzen, damit der Leser seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen kann. Wenn wir das Wort des Lesens und Schreibens unkundig" benutzen, wie es die islamischen Gelehrten früher getan haben, dann erhalten wir einige seltsame und sinnlose Verse. Die mekkanischen Araber waren sehr bekannt für ihr Talent in der Dichtkunst und ihr tiefes Verständnis für die arabische Sprache. Diese Menschen waren weder Juden noch Christen, doch sie glaubten, der Religion Abrahams zu folgen. Da den Arabern niemals irgendeine himmlische Schrift offenbart worden war, konnten sie korrekt als Gentiles" (denen keine Schrift offenbart wurde) bezeichnet werden, und da der Propeht Muhammad den Arabern angehörte, war auch er ein Gentile", bevor er die Schriften erhielt. Somit wäre eine korrektere Uebersetzung des Wortes ummy" der Begriff Gentile", da Gentile" eine Bezeichnung für jemanden ist, dem keine Schriften offenbart wurden (was bei den Arabern genau der Fall war), und nicht des Lesens und Schreibens unkundig", wie man es uns glauben machen will. http://www.free-minds.org/hadith.htm Quranische Prinzipen zur Stellung von Hadith und Sunna" im Islam Von Bruder Mujahid (e-mail: mquran at yahoo.com) Der Quran, die letzte Schrift von Gott an die Menschen, wird als erste Quelle des Islam angesehen. Hadith und Sunna, die als zweite Quelle des Islam verstanden werden, müssen ihre Gültigkeit aus dem Quran ableiten. Schliesslich ist der Quran von Gott, während Hadith und Sunna von Menschen sind, selbst wenn es sich um den Propheten selbst handelt. Prinzip: Bei dem deutlichen Buch" (44:2) Prinzip: Soll ich denn einen anderen Richter suchen als Gott - und Er ist es, Der euch das Buch klar gemacht und herabgesandt hat?" (6:114) Prinzip: Gott hat die schönste Botschaft, ein Buch, herabgesandt, eine sich gleichartig wiederholende Schrift..." (39:23) übs? Prinzip: Und verfolge nicht das, wovon du keine Kenntnis hast. Wahrlich, das Ohr und das Auge und das Herz - sie alle sollen zur Rechenschaft gezogen werden." (17:36) Prinzip: Sie machen sich keine Gedanken über den Quran. Wäre er von einem anderen als von Gott, so würden sie darin gewiss viel Widerspruch finden." (4:82) Prinzip: Voller Segen ist Er, Der die Unterscheidung zu Seinem Diener herabgesandt hat, auf dass er ein Warner für die Welten sei." (25:1) Formulieren wir diese 6 Prinzipien einfacher: Der Quran ist deutlich und verdeutlicht die Dinge. Der Quran wird detailliert klar gemacht. Der Quran ist gleichartig in seinen Aussagen und verwendet also für die gleichen Konzepte die angemessenen Ausdrücke. Alles, was als Wissen akzeptiert wird, muss entweder gelesen, gehört oder durch logisches Denken hergeleitet worden sein. Wenn irgendetwas von Gott kommt, ist es in sich schlüssig. Wenn es andererseits von den Menschen kommt, wird es viele Widersprüche enthalten. Der Quran nennt sich auch al-furqan" oder die Unterscheidung, was aussagt, dass seine Position der Ausgangspunkt sein muss, von dem aus man urteilt. Diese Prinzipien mögen knapp sein, aber wir sehen, dass sie durch den ganzen Quran hindurch angewandt werden. Hadith und Sunna müssen mit ihnen übereinstimmen, wenn sie im Islam anerkannt werden sollen. Betrachten wir folgenden Vers: O ihr, die ihr glaubt, es sollen die, die ihr von Rechts wegen besitzt, und die unter euch, die noch nicht die Reife erlangt haben, euch zu drei Zeiten um Einlass bitten: vor dem Morgengebet, und dann, wenn ihr eure Kleider wegen der Mittagshitze ablegt, und nach dem Nachtgebet - für euch drei Zeiten des Entblösstseins. Danach ist es für euch und für sie keine Sünde, wenn die einen von euch sich um die anderen kümmern. So macht euch Gott die Zeichen klar, und Gott ist Allwissend, Allweise." (24:58) Es ist so klar und detailliert! Selbst eine Zahl (drei) wird gegeben, die anzeigt, wie detailliert der Quran ist. Betrachten wir einen weiteren Beweis: O die, die ihr glaubt, wenn ihr eine Anleihe gewährt oder aufnehmt zu einer festgesetzten Frist, dann schreibt es nieder. Und ein Schreiber soll es in eurem Beisein getreulich niederschreiben. Und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, so wie Gott es gelehrt hat. So schreibe er also, und der Schuldner soll es diktieren und Gott, seinen Herrn, fürchten und nichts davon weglassen. Und wenn der Schuldner schwachsinnig oder schwach ist oder unfähig, selbst zu diktieren, dann soll sein Sachwalter getreulich für ihn diktieren. Und lasst zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden irrt, die andere von ihnen sie erinnert. Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie gerufen werden. Und verschmäht nicht, es niederzuschreiben - grosse oder kleine (Beträge) - bis zur festgesetzten Frist. Das ist rechtschaffener vor Gott und zuverlässiger, was die Bezeugung angeht und bewahrt euch eher vor Zweifeln, es sei denn es handelt sich um eine sogleich verfügbare Ware, die von Hand zu Hand geht unter euch; dann ist es kein Vergehen für euch, wenn ihr es nicht niederschreibt. Und nehmt Zeugen, wenn ihr miteinander Handel treibt. Und weder dem Schreiber noch dem Zeugen soll Schaden zugefügt werden. Und wenn ihr es tut, dann ist es wahrlich ein Frevel von euch. Und fürchtet Gott. Und Gott lehrt euch, und Gott ist über alles kundig. Und wenn ihr auf einer Reise seid und keinen Schreiber findet, dann soll ein Pfand in Empfang genommen werden. Und wenn einer von euch dem anderen (etwas) anvertraut, dann soll der, dem es anvertraut wurde, das ihm Anvertraute zurückgeben und Gott, seinen Herrn, fürchten. Und unterdrückt das Zeugnis nicht. Und wer es verbirgt, dessen Herz ist wahrlich mit Schuld befleckt. Und Gott ist dessen kundig, was ihr tut." (2:282-283) Wir können den Quran also nicht beschuldigen, nicht klar, detailliert und in sich gleichbleibend schlüssig zu sein, nur weil wir unsere Ideen nicht in ihm finden. Wir wollen nun unsere Prinzipien auf die Idee von Hadith und Sunna" anwenden: Prinzip 1: Der Quran ist deutlich und verdeutlicht die Dinge. Die Verfechter von Hadith und Sunna mussten sich auf halbe Verse und auf Verse verlassen, die aus ihrem Zusammenhang gerissen wurden, um uns glauben zu machen, dass sie Teil des Islam sinfd. Unter diesen Versen sind: gehorcht Gott und gehorcht dem Boten" (selbst wenn der Quran sagt, dass der Boten nur die Aufgabe hat, zu überbringen) im Boten werdet ihr ein wunderbares Beispiel finden" (selbst wenn der Quran ihm klar befiehlt, Abrahams Tun zu folgen, das man im Quran selbst finden kann) was immer der Bote euch gibt, nehmt es..." (dies ist ein halber Vers, wenn man den ganzen Vers zitiert, wird klar, dass es sich um die Verteilung der Kriegsbeute geht, und nicht um Hadith und Sunna) Es gibt keinen einzigen Vers im Quran, der sich auf das bezieht, was wir Hadith und Sunna des Propheten Muhammad" nennen. Prinzip 2: Der Quran wird detailliert klar gemacht. Die Verfechter von Hadith und Sunna behaupten, dass Hadith und Sunna die Einzelheiten des islamischen Lebens liefern. Wir können sehen, dass dies einfach nicht stimmt. Wie wir aus dem Vers 24:58 ersehen können, ist der Quran detailliert, wenn Gott will, dass wir die Details kennen. Er ist nur für jene nicht deutlich, die einen künstlichen Standard der Detailliertheit" anwenden. Obwohl der Quran detailliert ist, können wir nichts von dem Klassifizierungssystem erkennen, mit dem Hadith und Sunna gefiltert werden. Hadith beruht auf einem Klassifikationssystem, das uns sagt, welcher Hadith vertrauenswürdig ist und welcher nicht. Unddoch wird dieses System im Quran überhaupt nicht angesprochen. Stattdessen wurde das System von den sunnitischen Gelehrten erdacht und ausgearbeitet, und wie man erwarten kann, gibt es viele Standards, anhand derer geurteilt wird. Alles hängt von der Meinung eines Gelehrten ab. Prinzip 3: Der Quran ist gleichartig in seinen Aussagen und verwendet also für die gleichen Konzepte die angemessenen Ausdrücke. Der Quran benutzt tatsächlich die Worte Hadith" und Sunna". Beispielsweise hier: Dies sind die Verse (Zeichen) Gottes, die Wir dir in Wahrheit verlesen. An welchen Hadith wollen sie denn nach Gott und seinen Versen glauben?" (45:6) Haben sie denn nicht das Reich der Himmel und der Erde betrachtet und alle Dinge, die Gott geschaffen hat, und (haben sie nicht bedacht,) dass sich ihre Lebensfrist vielleicht schon dem Ende nähert? An welches Hadith wollen sie wohl nach dieser Verkündigung glauben?" (7:185) An welches Hadith, nach diesem, wollen sie denn glauben?" (77:50) Gott hat das schönste Hadith, ein Buch, herabgesandt..." (39:23) Obwohl der Quran in sich konsistent ist, können wir sehen, dass er niemals Hadith und Sunna" im Sinne von Hadith und Sunna Muhammads" verwendet. Dies war eine spätere Erfindung der sunnitischen Gelehrten, die jede Gegenmeinung zu ihrer Erfindung angriffen. Prinzip 4: Alles, was als Wissen akzeptiert wird, muss entweder gelesen, gehört oder durch logisches Denken hergeleitet worden sein. Hadith und Sunna stehen diesem Prinzip schon durch ihr ganzes Wesen entgegen. Die Hadithsammlungen der Sunniten erhielten ihre endgültige Form etwa 200 Jahre nach dem Propheten. Die Hadithzusammensteller hatten keine Möglichkeit nachzuprüfen, ob das Hadith tatsächlich vom Erzähler gekommen war oder nicht. Stattdessen vertrauten sie auf mündliche oder schriftliche Berichte. Was den Gebrauch der Vernunft angeht, so ist er sehr gering oder gar nicht vorhanden. Einige Hadithe offenbaren eine krasse Missachtung der Vernunft, und augenfälligen Widerspruch zum Quran selbst. Ausserdem sind Hadithsammlungen mit so vielen Klassifizierungen von so vielen Gelehrten versehen, dass es unmöglich ist, irgendeinen Hadith zu akzeptieren, da selbst im Sahih al-Bukhari, gemäss manchen Sunniten das zweitrichtigste Buch nach Gottes Buch", Hadithe gefunden werden, die reklassifiziert wurden. Prinzip 5: Wenn irgendetwas von Gott kommt, ist es in sich schlüssig. Wenn es andererseits von den Menschen kommt, wird es viele Widersprüche enthalten. Die offensichtlichsten Widersprüche von Hadith und Sunna gibt es im Vergleich mit dem Quran selbst, beispielsweise bezogen auf folgende Bräuche: Steinigung Die Bestrafung der Abtrünnigen Das Tragen von Kopfbedeckungen für Frauen Die Einführung von verbotenen Speisen (obwohl der Quran selbst ausdrücklich feststellt, dass er die einzige Quelle ist, die irgendetwas verbietet) Ausserdem widersprechen Hadith und Sunna sich selbst. Dies wird bei den drei Versionen der Abschiedspredigt deutlich, die von zehntausend Menschen gehört wurde. Die drei Versionen sind: Folgt dem Quran und der Sunna (von Muwatta von Malik) Folgt dem Quran und der Familie des Propheten (von Sahih al-Muslim) Folgt dem Quran allein (von Sahih al-Muslim) Noch schlimmer, alle drei Versionen werden durch Hadithbücher dauerhaft heiliggesprochen! Prinzip 6: Der Quran nennt sich auch al-furqan" oder die Unterscheidung, was aussagt, dass seine Position der Ausgangspunkt sein muss, von dem aus man urteilt. Wenn wir genau hinsehen, fasst das 6. Prinzip alles am klarsten zusammen. Der Quran ist der Ausgangspunkt, die festlegende Instanz, nach der alle islamischen Einrichtungen beurteilt werden müssen. Prinzip 6 ist in der Tat die Summe der Prinzipien 1 bis 5. Hadith und Sunna haben die quranische Prüfung nicht bestanden.
http://www.free-minds.org/Muslim.htm Sollten wir etwa die Muslime wie die Schuldigen behandeln?" (68:35) Wer sind die Muslime"? Wie sollen wir sie erkennen, so dass wir Gottes Befehle aufrechterhalten und sie so behandeln können, wie sie behandelt werden sollten? Diese Frage wird wahrscheinlich von den meisten nicht beachtet, da sie zu einfach" und naiv" ist, um überhaupt über sie nachzudenken... Aber halten wir kurz inne, um sie zu untersuchen! Gemäss der traditionellen Definition ist ein Muslim jeder, der sagt Es gibt keinen Gott ausser Gott, und Muhammad ist Sein Gesandter". Dies ist das Mindeste, wofür Menschen in den Islam aufgenommen und Bruder" oder Schwester" genannt werden. Obwohl die obige Definiton für die meisten von uns gut klingt, müssen wir wirklich die Auswirkungen solch eines Anspruchs untersuchen: Jeder, der nicht wirklich an Gott glaubt, kann ein Muslim" sein. Jeder, der fehlgeleitete" Ueberzeugungen und Gebräuche (wie Prophetenverehrung) hat, kann ein Muslim" sein. Jeder, der einer Gemeinschaft von Gläubigen Schaden zufügen und Chaos anrichten möchte, kann ein Muslim" sein. Jeder, der auf der Welt das Böse und das Laster verbreiten will, kann ein Muslim" sein. Kann Gott dem Guten und dem Bösen erlauben, sich unter dem gemeinsamen Oberbegriff Muslim" zu vermischen? Obwochl die meisten von uns dies bejahen würden, ergibt sich aus dem Quran eine ganz andere Geschichte. Die Muslime. Wir alle verwenden die Begriffe Islam" und Muslim" austauschbar, als ob sie beide das gleiche bedeuten würden. Wir nennen uns Muslime" und unsere Religion Islam", und wir laden die ganze Menschheit ein, diesem Club" beizutreten, dem, wie wir sagen, Gott durch den Quran zugestimmt hat. Das denken wir jedenfalls! Stufe 1. Die Idee akzeptieren, dass Islam" bedeutet, sich in Gott allein zu ergeben Das Wort Islam" bezeichnet keinen Zustand, wie die meisten Menschen glauben, es ist tatsächlich eine Handlung, die den Glauben an Gott (als Konzept) und die Ergebung in Ihn Allein als Herrn und Meister beinhaltet. In der Geschichte von der Königin von Saba sehen wir, dass sie, nachdem sie die Macht sieht, über die Solomon verfügt, nur weil er Gott Allein" folgt, sich demütig ergibt und zugibt, bei wem die wahre Macht liegt: ... Sie sagte: Mein Herr, ich habe wahrlich gegen meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich mit Salomo Gott, dem Herrn der Welten." (27:44) Wie wir jedoch erläutern werden, macht diese Handlung des Ergebens einen Menschen noch nicht zu einem Sich Ergebenden" (Muslim"). Die Wüstenaraber sagen: Wir glauben." Sprich: Ihr glaubt nicht; sagt vielmehr: Wir haben uns ergeben (aslamna), bis der Glaube in eure Herzen eingedrungen ist." Wenn ihr aber Gott und Seinem Gesandten gehorcht, so wird Er euch nichts von euren Werken verringern. Wahrlich, Gott ist Allvergebend, Barmherzig." (49:14) Den Arabern wurde gesagt, dass sie keine Gläubigen" sein konnten, wenn sie sich nicht zuerst in den Herrn Gott ergaben... Wie ergibt man sich in Gott? Sagt ein Mensch einfach bestimmte Worte, wie im Falle der Wüstenaraber oder der Königin von Saba? Wen Gott aber rechtleiten will, dem weitet Er die Brust für die Ergebung (Islam); und wen Er in die Irre gehen lassen will, dem macht Er die Brust eng und bedrückt, wie wenn er in den Himmel emporsteigen würde. So verhängt Gott die Strafe über jene, die nicht glauben." (6:125) Obwohl der Gedanke, dass unsere Brust geweitet" würde, nicht so bedeutend erscheinen mag, sagt uns dies, dass der erste Schritt auf Gottes Pfad darin besteht, Ihm zu erlauben, in unsere Herzen zu gelangen! Nur wenn wir unsere verteidigungen aufgeben und aufhören, die Kraft und den Ruhm Gottes zu bekämpfen, werden wir auf Seinem Pfad und in Seinem Licht sein. Ist denn der, dem Gott die Brust für die Ergebung (Islam) geweitet hat, so dass er ein Licht von seinem Hern empfängt? Wehe darum denen, deren Herzen vor dem Gedenken Gottes verhärtet sind! Sie sind es, die sich in einem offenkundigen Irrtum befinden." (39:22) Siehe auch: 2:112, 2:131, 3:20, 3:83, 4:125, 6:14, 40:66, 72:14. Stufe 2: An Gott glauben - Muslim" Nun, da wir sehen, wie die Stufe 1 den Menschen dazu bringt, den Islam" anzunehmen (indem er sein Herz Gott öffnet), müssen wir auch überlegen, wie man auf die nächste Stufe gelangen und ein Muslim" werden kann - nämlich indem man den Glauben erlangt: Noch wirst du die Blinden aus ihrem Irrweg leiten können. Nur die wirst du hörend machen, die ans Unsere Zeichen glauben und sich ergeben (Muslimuun)." (30:53) Und als Ich den Jüngern eingab, an Mich und an Meinen Gesandten zu glauben, da sagten sie: Wir glauben, und sei Zeuge, dass wir ergeben sind (Muslimuun)." (5:111) Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift; es sei denn, auf die beste Art und Weise. Ausgenommen davon sind jene, die ungerecht sind. Und sprecht: Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben (Muslimuun)." (29:46) Geht ein Mensch weiter, nachdem er Gott Allein sein Herz geöffnet hat, und beginnt er wirklich zu glauben, dass Gott wahr ist, und Seine Offenbarungen ebenfalls, dann wird dieser Mensch ein Muslim"! Selbst Pharao, mit all seinem Schlechten und seinen Fehlern, war zu dem Kernglauben gekommen, dass Gott wahr ist, und betrachtete sich deshalb als einen Muslimen". Und Wir führten die Kinder Israels durch das Meer; und Pharao mit seinen Heerscharen verfolgte sie widerrechtlich und feindlich, bis er nahe daran war, zu ertrinken, und sagte: Ich glaube, dass kein Gott ist als Der, an Den die Kinder Israels glauben, und ich gehöre nun zu den Gottergebenen (Muslimiin)." (10:90) Zu seinem Unglück akzeptiert Gott nicht den Glauben von Menschen, die erst glauben, wenn sie nach einem lasterhaften Leben den Tod unmittelbar vor sich sehen (10:91)! Wie können wir einen Muslim prüfen"? Jetzt haben wir verstanden, wie der Islam" eine Handlung von Menschen ist, die sich entschlossen haben, sich Gott zu ergeben (indem sie ihr Herz Gott öffnen), und wie ein Muslim" jemand ist, der an Gott glaubt". Wir müssen nun untersuchen, auf welche Weise wir sie erkennen können. Bevor die nächste Person, die uns begegnet, uns sagt, dass er/sie ein Muslim" ist, müssen wir uns selbst fragen: Wie kann ich wissen, dass er glaubt?" Und wer ist besser in der Rede als einer, der zu Gott ruft und Gutes tut und sagt: "Ich bin einer der Gottergebenen."?" (41:33) In obigem Vers sehen wir, dass der Muslim", der nun den Glauben erlangt hat, sein Leben damit beginnt, dass er andere zu Gott einlädt und indem er tätig Gerechtigkeit übt. Sprich: Kommt her, ich will verlesen, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt Ihm nichts zur Seite stellen und den Eltern Güte erweisen; und ihr sollt eure Kinder nicht aus Armut töten, Wir sorgen ja für euch und für sie. Ihr sollt euch nicht den Schändlichkeiten nähern, seien sie offenkundig oder verborgen; und ihr sollt niemanden töten, dessen Leben Gott unverletzlich gemacht hat, ausser wenn dies gemäss dem Recht geschieht. Das ist es, was Er euch geboten hat, auf dass ihr es begreifen möget. - Und kommt dem Besitz der Waisen nicht nahe, es sei denn zu ihrem Besten, bis sie ihre Volljährigkeit erreicht hat. Und gebt volles Mass und Gewicht in Billigkeit. Wir fordern von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag. Und wenn ihr eine Aussage macht, so übt Gerechtigkeit, auch wenn es einen nahen Verwandten (betrifft); und haltet den Bund Gottes ein. Das ist es, was Er euch gebietet, auf dass ihr ermahnt sein möget." - Und dies ist Mein gerader Weg. So folgt ihm; und folgt nicht den (anderen) Wegen, damit sie euch nicht weitab von Seinem Weg führen. Das ist es, was Er euch gebietet, auf dass ihr gottesfürchtig sein möget." (6:151-153) Der gerade Weg" ist das, wonach ein Muslim im Leben und beim Sterben strebt... Er ist das wahre Rückgrat der quranischen Botschaft und das Fundament, auf dem eine gesunde, gottesfürchtige Gesellschaft überleben kann. Wenn jemand uns sagt, dass er ein Muslim" ist - dan sollten wir uns fragen, ob sein Leben dem Kriterium entspricht, dass er den geraden Weg"geht, der vom Glauben in Gott allein kommt. Stufe 3: Ein Mumin" werden! Wenn jemand erst einmal das Leben eines Muslimen zu führen beginnt, ist der nächste Schritt, auf die Stufe des Mumin" (Gläubigen) zu gelangen - durch Einsatz! Die Gläubigen sind nur jene, die an Gott und Seinen Gesandten glauben und dann nicht zweifeln und sich mit ihrem Besitz und ihrem eigenen Leben für Gottes Sache einsetzen. Das sind die Wahrhaftigen." (49:15) Dies ist die letzte Stufe, auf die ein Mensch auf Erden erreichen kann. Diese sind die Glücklichen. Wenn man den Glauben erlangt hat (Muslim), dann setzt man sich für ihn ein - dadurch wird man ein Mumin". Gläubig sind wahrlich diejenigen, deren Herzen erbeben, wenn Gott genannt wird, und die in ihrem Glauben gestärkt sind, wenn ihnen Seine Verse verlesen werden, und die auf ihren Herrn vertrauen. - Das sind jene, die das Gebet verrichten und von dem spenden, was Wir ihnen gegeben haben. - Diese sind die wahren Gläubigen. Sie geniessen Wertschätzung ihres Herrn sowie Vergebung und eine ehrenvolle Versorgung." (8:2-4) Die Heuchler. Der Quran berichtet uns von einer bestimmten Gruppe, der es gelingen wird, in die Gemeinschaft der Muslime" einzudringen... die Heuchler! Und unter den Wüstenarabern, die in eurer gegend wohnen, gibt es auch Heuchler, wie im Volk von Al-Madina. Sie sind verstockt in ihrer Heuchelei. Du kennst sie nicht; Wir aber kennen sie. Wir werden sie zweimal bestrafen. Hierauf werden sie einer gewaltigen Strafe zugewiesen werden." (9:101) Diese Menschen werden versuchen, das Leben eines Muslimen zu führen (6:151-153), jedoch glauben ihre Herzen nicht, und sie machen sich nur selbst etwas vor. Wahrlich, die Heuchler versuchen, Gott zu überlisten; doch Er wird sie überlisten. Und wenn sie sich zum Salaat hinstellen, dann stellen sie sich nur ungern auf; (sie tun dies nur), um von den Menschen gesehen zu werden, und sie gedenken Gottes nur selten. - Unentschlossen schwanken sie zwischen diesen und jenen und gelangen weder zu diesen noch zu jenen. Und wen Gott irreführt, für den wirst du nimmermehr einen Ausweg finden." (4:142-143) Diese Leute verhalten sich genauso wie andere Muslime". Jedoch ist es Gottes System, von dem sie blossgestellt werden: Und wenn Wir es wollten, könnten Wir sie dir zeigen, so dass du sie an ihren Merkmalen erkennen würdest. Und du sollst sie gewiss am Klang der Rede erkennen. Und Gott kennt euer Tun." (47:30) Und Gott wird sicherlich die bezeichnen, die glauben, und Er wird sicherlich die Heuchler bezeichnen." (29:11) Ein Beispiel dafür, wie Gott die Heuchler sich selbst blosstellen lässt, sind Behauptungen, die dem Quran widersprechen: Wenn die Heuchler zu dir kommen, sagen sie: Wir bezeugen, dass du in Wahrheit der Gesandte Gottes bist." Und Gott weiss, dass du wahrhaftig Sein Gesandter bist. Doch Gott bezeugt, dass die Heuchler Lügner sind." (63:1) Der Grund, warum Gott den Gesandten zu bezeugen" als Heuchlerei" bezeichnet, liegt in den Aussagen des Quran: ...Und Wir haben dich als einen Gesandten zu den Menschen gesandt. Und Gott genügt als Zeuge." (4:79) Also haben die Heuchler, obwohl sie sich wie Muslime benehmen, gezeigt, dass ihre Zungen die Tatsache verraten, dass ihre Herzen nicht glauben. Sie haben ihre Eide lediglich zu ihrem Schutz vorgebracht; so wenden sie sich vom Wege Gottes ab. Schlimm ist wahrlich das, was sie zu tun pflegen. - Dies (ist so), weil sie glaubten und hernach ungläubig wurden. So ist ein Siegel auf ihre Herzen gesetzt worden, so dass sie nicht begreifen. Und wenn du sie siehst, so gefallen dir ihre Gestalten; und wenn sie sprechen, horchst du auf ihre Rede. Sie sind, als wären sie aufgerichtete Holzklötze. Sie glauben, jeder Schrei sei gegen sie (gerichtet). Sie sind der Feind, darum nimm dich vor ihnen in acht. Gottes Fluch über sie! Wie werden sie abgewendet?" (63:2-4) Sie glauben, jeder Schrei sei gegen sie gerichtet". Ist das nicht eine Art Verfolgungswahn? Die Heuchler sehen sich ständig angegriffen, während die Muminin" wissen, dass Gott die Gläubigen schützt, und deshalb keinen Grund zu Verfolgungswahn haben. Die grosse Prüfung: Und wenn Gott als Einziger genannt wird, dann krampfen sich die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, in Widerwillen zusammen; werden aber die genannt, die statt Ihm (verehrt werden), siehe, dann beginnen sie zu frohlocken." (39:45) Und Wir legen Hüllen auf ihre Herzen, so dass sie ihn nicht verstehen, und in ihre Ohren Taubheit. Und wenn du im Quran deinen Herren nennst, Ihn allein, so wenden sie ihren Rücken in Widerwillen ab." (17:46) Denn als zu ihnen gesprochen wurde: Es ist kein Gott ausser Gott", da verhielten sie sich hochmütig." (37:35)
http://www.free-minds.org/answer.htm Werden Gebete erhört? Von Bruder Layth (e-mail: laytth at hotmail.com) Wie oft hast du Gott um etwas gebeten? Hat Gott dein Gebet jedes Mal beantwortet? Und wenn dich Meine Diener über Mich befragen, so bin Ich nahe; Ich höre den Ruf des Rufenden, wenn er Mich ruft. Deshalb sollen sie auf Mich hören und an Mich glauben. Vielleicht werden sie den rechten Weg einschlagen." (2:186) Wie kann dies sein! Wenn Gott uns in Seinem heiligen Buch sagt, dass Er Gebete beantwortet... warum beachtet er dann meines nicht!? Wenn Gott uns hört, warum antwortet Er nicht? Ist das, weil ich schlecht bin? Oder ist das, weil ich nicht so bete, wie Er es möchte, oder nicht so faste, wie Er es uns gesagt hat, oder nicht alle Gebote einhalte, die Er gesandt hat? Wir machen uns kaputt, wenn wir herausfinden wollen, wo die Fehler liegen und weshalb wir nicht erhört werden... Aber erhört Gott uns wirklich nicht? Können die Worte unseres Herrn unwahr" sein? Die Verheissung Gottes - Gott bricht Seine Verheissung nicht; allein die meisten Menschen wissen es nicht." (30:6) Wir wollen dieses Thema untersuchen und Gottes eigene Worte als Leitschnur nehmen: Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen und bringt den Gläubigen, die gute Taten verrichten, die frohe Botschaft, auf dass ihnen grosser Lohn zuteil werde." (17:9) 1. Können wir Gott um weltliche Dinge" bitten? Dies ist wirklich die grosse Preisfrage! Viele Menschen haben sich davon überzeugen lassen, dass Gott alle Gebete hört, dass die Belohnungen aber erst im nächsten Leben erreicht werden - nicht in diesem irdischen. Wir wollen sehen, ob dies wahr ist: Er sagte: O mein Herr, vergib mir und gewähre mir ein Königreich, wie es keinem nach mir geziemt; wahrlich, du bist der Gabenverleiher." - Darauf machten Wir ihm den Wind dienstbar, auf dass er auf sein Geheiss hin sanft wehte, wohin er wollte." (38:35-36) Scheinbar wurde Solomons Bitte um ein allein weltliches" Königreich beantwortet! ...Sooft Zacharias zu ihr in den Tempel hineintrat, fand er Speise bei ihr. Da sagte er: O Maria, woher kommt dir dies zu?" Sie sagte: Es ist von Gott; siehe, Gott versorgt unbegrenzt, wen Er will." (3:37) Hier sehen wir, wie Gott Maria mit irdischer" Nahrung versorgt. Dort rief Zacharias seinen Herrn an und sagte: Mein Herr, gib mir als Geschenk von Dir gute Nachkommenschaft, wahrlich, Du bist Der Erhörer des Gebets." - Und da riefen ihm die Engel zu, während er zum Gebet in dem Tempel stand: Siehe, Gott verheisst dir Johannes, den Bestätiger eines Wortes von Gott, einen Vornehmen, einen Asketen und Propheten, einen von den Rechtschaffenen." (3:38-39) Und Zacharias bitttet um einen irdischen" Sohn! Da wir nun gesehen haben, dass man wahrlich um weltliche Dinge bitten kann, wollen wir sehen, um was wir sonst noch bitten können. 2. Können wir Gott um Dinge im Jenseits bitten? Und Gott legt denen, die glauben, das Beispiel von Pharaos Frau vor, als sie sagte: Mein Herr! Baue mir ein Haus bei Dir im Paradies und befreie mich von Pharao und seinen Taten und befreie mich von dem Volk der Ungerechten!" (66.11) Pharaos Frau ersucht um eine himmlische" Belohnung von Gott. Mein Herr, vergib mir und meinen Eltern und dem, der mein Haus gläubig betritt, und den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen; und stürze die Ungerechten aber um so tiefer ins Verderben." (71:28) Noah ersucht um Vergebung" vom Herrn (eine himmlische Belohnung). Und wer Böses tut oder sich gegen sich selbst vergeht und dann Gott um Vergebung bittet, der findet Gott Allvergebend, Barmherzig." (4:110) Gottes Vergebung ist (natürlich) Himmlisch! Also können wir sowohl um Dinge in diesem Leben als auch im Jenseits bitteen! Wenn also der Quran die beiden obigen Tatsachen bestätigt, warum werden unsere Gebete dann nicht beantwortet! Vorbedingungen: Der Quran sagt uns, dass Gott die Gebete beantwortet, die Ihn unter bestimmten Bedingungen" anrufen: Bedingung 1: Gott Allein wird angerufen. Und wenn euch auf dem Meer ein Unheil trifft: entschwunden sind euch jene Götzen, die ihr an Seiner Statt angerufen habt. Hat Er euch aber ans Land gerettet, dann kehrt ihr euch ab; denn der Mensch ist undankbar." (17:66) Und wenn sie ein Schiff besteigen,dann rufen sie Gott an - aus reinem Glauben heraus. Bringt Er sie dann aber heil ans Land, siehe, dann kehren sie sich ab." (29:65) Und wenn Wogen sie gleich Hüllen bedecken, dann rufen sie Gott in lauterem Glauben an; doch rettet Er sie dann ans Land, so sind es einige von ihnen, die einen gemässigten Standpunkt vertreten. Und niemand leugnet Unser Zeichen, ausser allen Treulosen, Undankbaren." (31:32) Wer antwortet denn dem Bedrängten, wenn er Ihn anruft, und nimmt das Uebel hinweg und macht euch zu Nachfolgern auf Erden? Existiert wohl ein Gott neben Gott? Geringfügig ist das, was ihr bedenkt." (27:62) Diese Bedingung ist allgemeiner Natur, für die Leute, die Ihn Allein von Zeit zu Zeit anrufen, vor allem, wenn sie in grosser Verzweiflung sind... Viele Menschen, die an spezielle Fähigkeiten" von Jesus, Muhammad, den Heiligen, den Gelehrten usw. glauben, gehen durchs Leben, ohne dass Gott ihre Gebete oder Bedürfnisse beantwortet (jedoch zeigt Gott jeddem Menschen den Weg - auf dass der, der will, glaubt, und der, der will, ablehnt). Jedoch richten sich die gleichen Menschen in extremen Situationen aus vollem Herzen unwissentlich und unwillkürlich an Gott Allein, dass Er sie rette oder ihnen helfe. Sobald die Krise allerdings vorbei ist, kehren sie dazu zurück, Idole im Herzen zu tragen, und vergessen, dass Er Allein es war, Der sie gerettet hat (29:65). Bedingung 1 macht klar, weshalb die meisten von uns durchs Leben gehen, ohne dass Gott unsere Rufe und Gebete erhört... Wir alle haben viel Idole" in unserem Herzen (Geld, Kinder, Ego, Macht, Propheten, Heilige, Weise, usw.), die es uns unmöglich machen, dass Gott unser Gebet erhört. Selbst die Propheten erhielten keine Antwort, wenn sie etwas anderes" zwischen sich und Gott kommen liessen: Und Du-n-Nun (Jonas), als er im Zorn wegging und meinte, dass Wir keine Macht über ihn hätten. Doch dann rief er in der dichten Finsternis: Es ist kein Gott ausser Dir. Gepriesen bist Du! Ich bin wahrlich einer der Ungerechten gewesen." - Da erhörten Wir ihn und retteten ihn aus seiner Bedrängnis; und genauso retten Wir die Gläubigen." (21:87-88) Bedingung 2: Man folgt nur Gott Allein. Will man wissen, wie die Gebete immer beantwortet werden (nicht nur in Zeiten der Not), so ist das Geheimnis, das Leben zu leben, das dem Weg von Gott Allein folgt: Wahrlich, diejenigen, die sagen: Unser Herr ist Gott", und die sich dann *aufrichtig verhalten - zu ihnen steigen die Engel nieder: Fürchtet euch nicht und seid nicht traurig, und erfreut euch des Paradieses, das euch verheissen wurde. - Wir sind eure Beschützer im irdischen Leben und im Jenseits. In ihm werdet ihr alles haben, was ihr euch wünscht, und in ihm werdet ihr alles haben, wonach ihr verlangt." (41:30-31) *Der gerade Weg (Siraat Mustaqiim) wird in den Versen 6:151-153 erwähnt. Wir sehen also, dass viele Menschen sagen und glauben, dass Gott der Herr" ist - und doch bleiben ihre Gebete unerhört. Viele Menschen führen ein gottesfürchtiges Leben - und doch bleiben ihre Gebete unerhört. Nur wenn diese zwei Elemente zusammengeführt werden, kann die Spezialformel" wirken, die Gebete beantwortet werden lässt. Die Engel werden diesen Menschen als Verbündete zugesellt, und sie tragen die Verantwortung (von Gott), dass die Bedürfnisse und die Wünsche dieser Menschen (in diesem weltlichen Leben) erfüllt werden. Diese zwei Bedingungen werden in den nächsten Versen noch betont: Und wer ist besser in der Rede als einer, der zu Gott ruft und Gutes tut und sagt: Ich bin einer der Gottergebenen." (41:33) Also wird ein Gottergebener durch diese zwei Beschreibungen definiert (glaubt an Gott und tut gute Taten). Bedingung 2: Damit unsere Gebete erhört werden, müssen wir Gottergebene sein (an Gott glauben und ein gottesfürchtiges Leben führen). Ein Gottergebener zu sein, ist auch der beste Weg, um ins Paradies zu gelangen: Wahrlich, die da sagen: Unser Herr ist Gott" und danach aufrichtig bleiben - keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie traurig sein; - diese sind die Bewohner des Paradieses; darin sollen sie auf ewig verweilen, als Belohnung für das, was sie zu tun pflegten." (46:13-14) Bedingung 3: Was wir erbitten, ist, was wir erhalten. Wenn wir zu Gott reden, bitten wir um viele Dinge, und wir werden darüber nachdenken, was wir sagen und ob wir dieses oder jenes wollen. Gott antwortet nicht auf unsere Worte", sondern Er antwortet auf das, was aus dem Herzen heraus" erbeten wird. Erinnern wir uns noch daran, was den Engeln unter Bedingung 2 aufgetragen wurde? Wir sind eure Beschützer im irdischen Leben und im jenseits. In ihm werdet ihr alles haben, was ihr euch wünscht (tashtahuun), und in ihm werdet ihr alles haben, wonach ihr verlangt." (41:31) Der Vers macht klar, dass das, was wir wünschen", Vorrang vor dem hat, worum wir bitten". Wenn wir also ein neues Haus" erbitten, uns in Wirklichkeit jedoch ein Kind wünschen... sollten wir uns nicht aufregen, wenn uns ein Kind und kein Haus gegeben wird. Bedingung 4: Uns wird nur gegeben, was gut für uns ist. Auch wenn wir aufrichtig um manche Dinge gebeten haben (z.B. einen Stellenwechsel), beantwortet Gott unser Gebet vielleicht nicht, weil es uns mehr schaden als nützen würde. Gott gibt uns nur das, was besser ist, nicht das, was schlechter wäre (in Seiner unendlichen Güte der Menschheit gegenüber). Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Gott weiss es, doch ihr wisst es nicht." (2:216) Wenn ein Kind seine Eltern um eine Schlange bittet, können die Eltern diesen Wunsch aus Liebe zum Kind nicht erfüllen. Der Herr ist gnädiger und liebender, als es irgendein menschliches Wesen jemals sein könnte, deshalb werden uns nur die guten Dinge gegeben (auch wenn wir dies nicht sehen mögen). Sprich: Besässet ihr die Schätze der Barmherzigkeit meines Herrn, wahrlich, ihr würdet (sie) aus Furcht vor dem Ausgeben (für) euch zurückbehalten; denn der Mensch ist geizig." (17:100) Bedingung 5: Geduld wird beohnt. Da wir nun verstanden haben, wie unsere Gebete erhört werden, müssen wir auch begreifen, dass Gott dann antwortet, wenn Er es für angemessen hält: Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; sie aber werden befragt." (21:23) Der Herr ist unser Schöpfer, Gott und Meister. Er würde nie etwas tun, was uns schadet oder Seinen Dienern Schmerz oder Leiden auferlegt. Also müssen wir Gott erlauben, unsere Gebete auf die Art zu beantworten, die Er als die beste ansieht, und nicht auf unsere selbstsüchtige Art, die mehr schaden als nutzen könnte. Da sagte Moses zu seinem Volk: Fleht Gott um Hilfe an und seid geduldig. Wahrlich, die Erde ist Gottes; Er vererbt sie unter Seinen Dienern, wem Er will, und der Ausgang (aller Dinge) ist für die Gottesfürchtigen." (7:128) Und wenn Wir ihm nach einer Drangsal, die ihn getroffen hat, eine Gabe bescheren, sagt er sicherlich: Das Uebel ist von mir gewichen." Siehe, er ist frohlockend und prahlend. - Ausgenommen sind diejenigen, die geduldig sind und gute Werke tun. Ihnen wird Vergebung und ein grosser Lohn zuteil sein." (11:10-11) Ich habe sie heute belohnt; denn sie waren geduldig. Wahrlich, sie sind es, die den Sieg erreicht haben." (23:111) Auch vor dir schickten Wir keine Gesandten, ohne dass sie Speise assen oder auf den Märkten umhergingen. Und Wir machten die einen unter euch zur Prüfung für die anderen. Wollt ihr also geduldig sein? Und dein Herr ist Allsehend." (25:20) Ein Gottergebener fragt nicht ständig weshalb wurde dieses oder jenes Gebet nicht erhört?" oder weshalb geschieht mir dieses Schlechte, wo ich doch ein guter Mensch bin?" usw., sondern er versucht stattdessen zu erkennen, wie Gott jederzeit antwortet und ihm gibt und wie Er es niemals versäumt, Gebete auf eine viel bessere Weise zu erhören, als wir es uns wünschen könnten. Bedingung 6: Wir gedenken Gottes Allein. Wenn wir erst einmal Gott um Hilfe oder um irgendetwas gebeten haben, dürfen wir Ihm nicht den Rücken zudrehen und erwarten, dass Er immer noch da sein wird, um uns zu helfen. Und er (Joseph) sagte zu dem von den beiden, von dem er glaubte, er würde gerettet werden: Erwähne mich bei deinem Herrn." Doch Satan liess ihn vergessen, es bei seinem Herrn zu erwähnen, so blieb er noch einige Jahre im Gefängnis." (12:42) In dieser Geschichte von Joseph sehen wir, wie ein gottesfürchtiger Mann, ein Gesandter, noch Jahre im Gefängnis verbrachte, weil er sich nicht daran erinnerte, Gott Allein" anzurufen! Behalten wir Gott in unserem Herzen und in unserem Gedächtnis - ohne Ihn sind wir alle gar nichts! Warnung! Obwohl das Obenstehende uns sagt, wie unsere Gebet erhört werden, sollten wir Gottes Ratschlag beherzigen, der uns sagt: ...Und unter den Menschen sind welche, die sagen: Unser Herr, gib uns in dieser Welt." Doch sie haben nicht im Jenseits Anteil." (2:200) Wir sollten uns nicht von nur dieser Welt" zum Narren halten lassen - denn sie ist nur eine Illusion. Das Leben in dieser Welt ist wahrlich nichts als ein Spiel und Vergnügen. Und wahrlich, die Wohnstätte des Jenseits ist für jene besser, die gottesfürchtig sind. Wollt ihr denn nicht begreifen?" (6:32) Wer den Lohn dieser Welt begehrt - so ist der Lohn dieser und jener Welt bei Gott; und Gott ist Allhörend, Allsehend." (4:134) Unsere Gebete sollten folgendes anstreben: Und unter ihnen sind manche, die sagen: Unser Herr, gib uns in dieser Welt Gutes und im jenseits Gutes und verschone uns vor der Strafe des Feuers!" - Diesen wird ein Anteil von dem (gewährt), was sie erworben haben; und Gott ist schnell im Abrechnen." (2:201-202) Es ist kein Verbrechen, begierig sowohl auf diese als auch auf die nächste Welt zu sein, solange der, den man darum bittet, Gott Allein ist! Schlussfolgerung: Nachdem wir gezeigt haben, wie Gottes System funktioniert, sollten wir uns fragen: Werden all unsere Gebete erhört?" Ist die Antwort nein", dann müssen wir zwei Elemente in unserem Leben untersuchen: Glauben wir an Gott Allein" (keine Macht und kein Platz für irgendetwas oder irgendjemanden sonst)? Führen wir ein rechtschaffenes Leben (wie es durch den Geraden Weg" 6:151-153 erklärt wird)?
http://www.free-minds.org/satan.htm Von Dr. Douglass Brown Weshalb leugnet der Mensch Gottes tiefgründige Zeichen in ihm selbst und in der ganzen Schöpfung? Weshalb leugneten frühere Völker die Wunder, die Gott ihnen sandte? Weshalb ziehen die meisten Menschen Erneuereungen, Mutmassungen, Meinungen und Tradition der sicheren Leitung des Quran vor? Weshalb haben muslimische religiöse Führer versucht, den unleugbaren, wunderbaren Code zu ignorieren und herunterzuspielen, der im Quran entdeckt wurde? Weshalb haben muslimische religiöse Führer solche absurden Behauptungen gemacht wie der Quran enthält nicht 114 Kapitel" und die Basmalah besteht nicht aus 19 Buchstaben"? Die Antwort ist: Die Mehrheit der Menschen hat sich Satan, dem Meisterhypnotisateur, ausgeliefert. In Uebereinstimmung mit Seinem Plan, jeden zweifel in den herzen der wahren Gläubigen zu vernichten, hat Gott die Antwort noch überwältigender sichtbar gemacht. Gott verlieh Satan die Macht, diejenigen Nachkommen Adams zu hypnotisieren, die Satans Standpunkt einnehmen, vor allem den, dass Gott Allein nicht genug" ist. Diese Macht wurde Satan unter einer entscheidenden Bedingung verliehen: Jeder wird aus der hypnotischen Trance erwachen, sobald er sich entscheidet, Gott Allein zu verehren. Diese Entscheidungsfreiheit würde unter allen Umständen gewahrt bleiben. Die Wirksamkeit des Meisterhypnotisateurs liegt darin, dass die Mehrheit der Menschen sich entschieden hat, unter seiner herrschaft und seiner Kontrolle zu bleiben. Er (Satan) sprach: Mein Herr, da Du mich hast abirren lassen, so will ich ihnen wahrlich (das Böse) auf Erden ausschmücken, und wahrlich, ich will sie allesamt irreführen, - ausser Deinen erwählten Dienern unter ihnen." - Er sprach: Dies ist ein gerader Weg, den ich dir gewähre. - Wahrlich, du sollst keine Macht über Meine Diener haben, bis auf jene der Verführten, die dir folgen." (15:39-42) Satan empfiehlt seinen muslimischen" Verbündeten, nicht den Quran allein zu akzeptieren. Er befiehlt den Christen", Jesus als Gott oder Sohn Gottes anzunehmen. Er befiehlt ihnen, die Schriften nur bis zu einem gewissen Grad zu glauben. Und Satan lehrt die Menschen, den Zeichen Gottes zu widerstehen. Sobald der Mensch sich entscheidet, nicht die Welt von Gott Allein aufrechtzuerhalten und Gott Allein zu verehren, beraubt der Meisterhypnotiseur den menschen seines Verstandes. Statn macht seinen nachfolgern sogar glauben, dass sie geführt werden. Eine Schar hat Er geleitet, einer anderen aber wurde nach Gebühr Irrtum zuteil, da sie sich die Satane zu Beschützern ausser Gott genommen hatten; und (sie) meinen, sie seien rechtgeleitet." (7:30) Wie Satan die Menschheit hypnotisiert Hypnose ist ein tranceähnlicher Zustand, der durch ein verändertes Bewusstsein, verringerte Willenskraft und eine erhöhte Empfänglichkeit für Suggestionen charakterisiert wird. Menschen unterscheiden sich in ihrer Empfänglichkeit für Hypnose. Ein Mensch kann nicht gegen seinen Willen hypnotisiert werden; er muss den Befehlen eines Hypnotiseurs gehorchen. Hypnose wurde sowohl angewandt, um Menschen bei körperlichen und psychologischen Beschwerden zu helfen, als auch für schädliche Zwecke. Ein wirksamer Hypnotisateur ist darin geübt, das Vertrauen seiner Kunden zu gewinnen. Er weiss, dass alle beide, der Kunde und er selbst, dazu beitragen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Wir beschäftigen uns hier mit dem Meisterhypnotisateur, der die gesamte Menschheit irreführt. Dieser Meisterhypnotisateur gewinnt ebenfalls das Vertrauen seiner Kunden. Doch anders als menschliche Hypnotisateure ist er unsichtbar. ...Wahrlich, er sieht euch, er und seine Schar, von wo ihr sie nicht seht. Denn seht, Wir haben die Satane zu Freunden derer gemacht, die nicht glauben." (7:27) Satan erfüllt die Eigenschaften eines Hypnotisateurs und übertrifft diese sogar, weil er weiss, wann und wie er seine Vorschläge entsprechend dem Verstand, dem Charakter, den Wünschen und den Gewohnheiten einer bestimmten Person machen muss. Er besitzt grosse Kenntnisse der menschlichen Natur, und es ist ihm erfolgreich gelungen, Millionen Menschen unfähig zu machen, ihren Verstand zu benutzen. (Satan sprach:) Dann will ich über sie von vorne und von hinten kommen, von rechts und von links, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen nicht dankbar finden." (7:17) Menschen, die Gott gegenüber nicht dankbar sind, werden ohne ihr Wissen von Satan hypnotisiert. Unzählige Millionen von Menschen sagen Ich glaube an Gott", obwohl ihre Herzen dies nicht meinen. Ihrte Aeusserungen sind nicht mehr als ein Lippenbekenntnis, um es anderen gleichzutun - Elten, Freunden, oder der Gesellschaft als ganzes. Wann immer sie eine Möglichkeit haben, der Täuschung und dem Zweifel zu entkommen, klammern sie sich an erfundene Falschheiten. Dies lässt sie für Satans Hypnose empfänglich bleiben. Denn der Meisterhypnotisateur hat Zugang zu den wirklichen Absichten und innersten Ueberzeugungen eines Menschen, nicht nur zur äusserlichen Erscheinung und den Lippenbekenntnissen. Indem sie sich gegen ihren gottgegebenen Instinkt, Gott Allein zu verehren und nur Sein Wort zu befolgen, wenden, befähigen die Menschen den Meisterhypnotisateur, sie hinter einer unsichtbaren Barriere zur Selbstzerstörung aufzustellen. Und als dein Herr aus den Kindern Adams - aus ihren Lenden - ihre Nachkommenschaft hervorbrachte und sie zu Zeugen gegen sich selbst machte: Bin ich nicht euer Herr?", sagten sie: Doch, wir bezeugen es." Damit ihr nicht am Tage der Auferstehung sprecht: Siehe, wir wussten nichts davon." (7:172) Eine Gruppe von den Leuten der Schrift möchte euch gern verführen, doch verführen sie nur sich selber und wissen es nicht." (3:69) Und sie hindern sich daran (am Quran) und halten sich selbst davon fern. Aber sie stürzen sich selbst ins Verderben; allein, sie begreifen es nicht." (6:26) Diejenigen aber, die Unsere Zeichen leugnen, werden Wir Schritt für Schritt erniedrigen, ohne dass sie begreifen, wie dies geschah. - und ich werde ihnen Aufschub gewähren; denn wahrlich, Meine Pläne sind stark angelegt." (7:182-183) Satan bringt seinen Untergebenen seine Vorschläge nur nach und nach nahe, Ideen, die der Verehrrung von Gott Allein entgegenstehen. Satan hypnotisiert seine Untergebenen so, dass sie alles tun, was Unglauben, Götzenanbetung und Scheinheiligkeit ausdrückt. Wie dem Satan, wenn er zu dem Menschen spricht: Sei ungläubig!" Ist er aber ungläubig, so spricht er: Ich habe nichts mit dir zu schaffen; denn ich fürchte Gott, den Herrn der Welten." (59:16) Ein geübter Hypnotisateur gibt dem Denken seines Untergebenen seine Anweisungen nur schrittweise ein, weil dieser tropfenweise" Ansatz dem Untergebenen dabei hilft, die Anweisungen zu verstehen. In Satans Fall geht es jedoch darum, einen Menschen mit negativen Einflüsterungen vertraut zu machen. Gott schützt Seine aufrichtigen Diener vor den offensichtlichen und subtilen Versuchen Satans, sie zu hypnotisieren. Und sprich: Mein Herr, ich nehme meine Zuflucht bei Dir vor den Einflüsterungen der Satane. - Und ich nehme meine Zuflucht bei Dir, mein Herr, damit sie sich mir nicht nähern." (23:97-98) Und wenn die Sache entschieden worden ist, dann wird Satan sagen: Gott hat euch ein wahres Versprechen gegeben, ich aber versprach euch etwas und hielt es nicht. Und ich hatte keine Macht über euch, ausser euch zu rufen; und ihr gehorchtet mir. So tadelt nicht mich, sondern euch selber. Ich kann euch nicht retten, noch könnt ihr mich retten. Ich habe es schon von mir gewiesen, dass ihr mich (Gott) zur Seite stelltet." Den Missetätern wird wahrlich eine schmerzhafte Strafe zuteil sein." (14:22) Und wenn du den Quran liest, so suche bei Gott Zuflucht vor Satan, dem Verfluchten. - Wahrlich, er hat keine Macht über die, welche da glauben und auf ihren Herrn vertrauen. - Siehe, seine Macht erstreckt sich nur auf jene, die bei ihm Beistand suchen und die (Gott) Götter zur Seite stellen." (16:98-100) (O Satan!) Wahrlich, du sollst keine Macht über meine Diener haben, bis auf jene der Verführten, die dir folgen." (15:42) Und betöre nun mit deiner Stimme von ihnen, wen du vermagst, und treibe dein Ross und dein Fussvolk gegen sie und habe an ihren Vermögen und Kidnern teil und mache ihnen Versprechungen." Und Satan verspricht ihnen nur Trug. - Ueber Meine Diener aber wirst du gewiss keine Macht haben." Und dein Herr genügt als Beschützer." (17:64-65) Eigenschaften derer, die dem Meisterhypnotisateur untergeben sind Hypnotisierte Menschen, diejenigen, die es nicht vermögen, ihre Verehrung nur Gott Allein zu widmen und nur Sein Wort Allein zu wahren, benehmen sich ungewöhnlich, weil sie nicht mehr in Verbindung mit ihrem eigenen Verstand sind. Sie haben ihren Verstand und ihren Willen Satan unterworfen, indem sie die Worte der Menschen den Worten Gottes gleichgestellt haben. Sie haben ihre Gelehrten und ihre religiösen Führer Gott zur Seite gestellt, wie es in Vers 9:109 beschrieben wird. Sie verlieren jegliche Beziehung zur Wirklichkeit und erfahren sie nur noch durch Satans Anregungen. Es kommt oft vor, dass wir jemandem klare quranische Feststellungen vorlegen, dass der Quran vollständig, vollkommen, in allen Einzelheiten ausgearbeitet ist und die einzige Quelle religiöser Leitung sein soll", nur um dann festzustellen, dass diese Person völlig hilflos ist und solche quranischen Wahrheiten weder erkennen noch annehmen kann. Und wenn zu ihnen gesgt wird: Folgt dem, was Gott herniedergesandt hat!", dann sagen sie: Nein, wir wollen dem folgen, wobei wir unsere Väter vorfanden." Wie? Selbst dann, wenn Satan sie zu der Strafe des brennenden Feuers lädt?" (31:21) Es ist offensichtlich, dass solche Menschen sich Satan, dem Meisterhypnotisateur, ergeben haben, und dass er ihren Verstand, ihre Augen und ihr Gehör vollständig beherrscht. Also können sie nichts mehr selbständig denken, sehen oder hören. Der Quran erklärt diese seltsame Erscheinung in den Versen 17:45 und 18:57 sehr klar: Und wenn du den Quran verliest, legen Wir zwischen dir und jenen, die nicht an das jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand." (17:45) Und wer ist ungerechter als der, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wurde, sich aber von ihnen abwandte und vergass, was seine Hand zuvor begangen hatte? Wahrlich, Wir haben Schleier über ihre Herzen gelegt, so dass sie es nicht begreifen, und Taubheit in ihre Ohren. Und selbst wen du sie zum rechten Weg rufst, werden sie nie den rechten Weg einschlagen." (18:57) Die unsichtbare Scheidewand" und die Schleier", die in diesen Versen erwähnt werden, bestehen in der Hypnose, unter der diejenigen stehen, die sich weigern, an den Quran zu glauben und sich seinen Wahrheiten zu unterwerfen. Im folgenden zitieren wir elf Beschreibungen von Menschen, die unter Hypnose stehen (Hollande, B.: History and results of hypnotism." In search of the soul. New York: E.P.Dutton&Co., pp.281-196). Nach jeder generellen Beschreibung des Verhaltens einer hypnotisierten Person werden Beispiele aus dem Quran für das gleiche Benehmen von Ungläubigen angeführt. Die Person akzeptiert die Vorschläge des Hypnotiseurs bereitwillig als Tatsache oder Wirklichkeit. Er stellt werder sie noch den Hypnotiseur in Frage. Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Gottes Weg irreführen. Sie folgen nur Vermutungen, und sie raten nur." (6:116) Die Person hat ihr eigenes Glaubens- und Denksystem, das den Wünschen des Hypnotisateurs entspricht. Und so hatten Wir für jeden Propheten Feinde bestimmt: die Satane der Menschen und der Jinn. Sie geben einander zum Trug prunkende Rede ein - und hätte es dein Herr gewollt, hätten sie es nicht getan; so überlass sie sich selbst mit dem, was sie erdichten. - Und damit die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, sich demselben zuneigen und an diesem Gefallen finden und (fortfahren) mögen zu verdienen, was sie sich nun erwerben." (6.112-113) Die Person kann ihre eigene Identität, bestimmte Erfahrungen und ganze Abschnitte ihres Lebens vergessen. Und seid nicht wie jene, die Gott vergassen und die Er darum ihre eigenen Seelen vergessen liess. Das sind die Frevler." (59:19) Der Person kann glauben gemacht werden, dass sie etwas erlebt hat, das sie tatsächlich niemals erlebt hat oder das sich niemals ereignet hat. Und seid nicht wie jene, die sagen: Wir hören", und doch nicht hören. -Wahrlich,schlimmer als das Vieh sind bei Gott die Tauben und Stummen, die nicht begreifen." (8:21-22) Die Person kann falsche Schlüsse ziehen, die auf falschen Voraussetzungen beruhen, die während der Hypnose beschworen wurden. Versuche von aussen, diese Wahrnehmungen zu berichtigen, sind solange nutzlos, wie die Person unter hypnotischem Einfluss steht. Und Wir werden ihre Herzen und ihre Augen verwirren, weil sie ja auch das erste Mal nicht daran glaubten, und Wir lassen sie sodann in ihrer Widerspenstigkeit verblendet irregehen." (6:110) Und unter ihnen sind solche, die dir zuhören. Aber kannst du die Tauben hörend machen, obwohl sie nicht begreifen? - Und unter ihnen sind solche, die auf dich schauen. Aber kannst du den Blinden den Weg weisen, obwohl sie nicht sehen?" (10:42-43) Einer hypnotisierten Person kann glauben gemacht werden, dass eine tatsächliche Erfahrung eine Täuschung ist. So lassen Wir diese (Spottlust) in die Herzen der Sünder einziehen. - Sie glauben nicht daran, obwohl sich das Beispiel der Früheren ereignet hat. - Und selbst wenn Wir ihnen ein Tor des Himmels öffneten und sie begännen dadurch hinaufzusteigen, - sie würden gewiss sagen: Nur unsere Blicke sind benommen; wahrlich, man hat uns nur etwas vorgegaukelt." (15:12-15) Durch Suggestion kann der Hypnotisateur die Sinne der Person beeinflussen und sie daran hindern, normal zu funktionieren. Beispielsweise kann einer Person mit ausgezeichnetem, Sehvermögen suggeriert werden, sie sei blind, und sie wird als Folge unfähig sein zu sehen. |